Top

Aktuelles

Serdecznie Witamy – Herzlich Willkommen! Schüleraustausch des Schillergymnasiums mit Lublin

Montag, 24. April 2017

Bereits Anfang Oktober 2016 waren zwei Schülergruppen aus Lublin nach Münster gekommen, um sich hier mit Schülern des Ratsgymnasiums und des Schillergymnasiums zu treffen.

Verschiedene Organisationen, wie z.B. die Jungen Europäischen Förderalisten und der Förderverein Münster-Lublin, haben diese Begegnung ermöglicht und großzügig unterstützt. Drei Tage lang arbeiteten polnische und deutsche Schüler zusammen an dem Projekt „European Heritage – Does this exist?“ 

Durch die Arbeit an den Themen „Religionen in Europa“, „Die Bedeutung der Nation in den einzelnen EU-Staaten“ sowie „Münster und Majdanek: Verbindet oder trennt Geschichte?“, lernten  die Jugendlichen (ca. 15-17 Jahre alt), die sich in gemischten Gruppen von Polen und Deutschen zusammenfanden, nicht nur die politischen Positionen des jeweils anderen kennen, sondern kamen sich auch persönlich näher.

Diese Bekanntschaften wurden während eines Gegenbesuchs Ende März 2017 erneuert und vertieft. Die Gruppe des Schillergymnasiums, geleitet von Frau Luise Pietsch, startete am 30. März morgens mit dem Zug über Berlin und Warschau nach Lublin. In ca. 12 Stunden durchquerten wir somit Dreiviertel der Fläche von Deutschland und Polen, da Lublin im Südosten, nahe der ukrainischen Grenze, liegt. Auf dem Bahnhof wurden wir von den Gastfamilien und den beiden Lehrerinnen überaus herzlich empfangen. 

Am nächsten Tag trafen sich alle in der Aula des I. Liceum S. Staszica, wo der Direktor der Schule uns begrüßte. Durch Vorträge von Schülern lernten wir die Geschichte des Landes, der Stadt und der Schule näher kennen. Das wurde anschließend praktisch auf einer ebenfalls von Schülern organisierten Stadtführung fortgesetzt. Danach stärkte uns ein Imbiss, nach dem noch ein gemeinsamer Programmpunkt auf uns wartete: Das Archiwum Kryminalne. Zu viert musste jede Gruppe, eingeschlossen in einem Raum, einen Kriminalfall lösen. Dies war ein fesselndes Erlebnis, das die Mitarbeit und die Phantasie aller Beteiligten verlangte.

Nun wartete das Wochenende in den Familien auf uns.

Die neue Woche begann in der Schule mit Unterricht, an dem Polen und Deutsche gemeinsam teilnahmen. Der Dienstag war ausgefüllt mit einer Busfahrt in die Hauptstadt Warschau. Dort fuhren wir in die Altstadt, wo wir zuerst das Denkmal zu Ehren der verfolgten und ermordeten Juden besichtigten. Anschließend fesselte uns der Besuch der Gemäldesammlung in der Nationalgalerie. Bis zur Rückfahrt blieb für jeden noch Zeit, auf eigenen Wegen die Stadt zu erkunden.

Am Mittwoch fuhren wir mit dem Stadtbus nach Majdanek, dem ehemaligen KZ, in dem während des 2. Weltkrieges tausende Menschen zur Zwangsarbeit gezwungen und ermordet wurden. Dieser Ort hinterließ bei uns eine tiefe Betroffenheit  und Nachdenklichkeit.

Zum Abschluss der Reise und des Tages trafen wir uns noch einmal in der Aula, wo jeder vorführte, was er von seinem jeweiligen Austausch-Schüler gelernt hatte. Der Höhepunkt war ein Film, in dem wir sahen, wie Antonia (aus Münster) in das Reiten und Emilia (aus Lublin) von dieser in das Laufen mit Roller-blades eingeführt wurde. 

Zur Abfahrt am Donnerstag, dem 06. 04. 2017, waren alle pünktlich 05. 30 Uhr auf dem Bahnhof versammelt. Reich an Eindrücken und erlebter Freundschaft fuhr die Gruppe, vertieft im Gespräch über die gemeinsame Zeit, den langen Weg nach Deutschland zurück. Ein herzliches Dankeschön gilt unserer engagierten Leiterin Frau Pietsch und unseren überaus liebenswürdigen polnischen Gastgebern!  

(Christiane Allecke)

Schiller in Périgueux

Montag, 24. April 2017

23 Schülerinnen und Schüler des Schillergymnasiums starteten am Dienstagabend, dem 28.03.2017, mit ihren Französischlehrern Frau Bölscher und Herrn Schade in den schönen Südwesten Frankreichs.

Gegen Mittag kamen sie in Périgueux an und wurden dort herzlich von ihren Austauschpartnern in Empfang genommen. Die nächsten Tage hielten tolle Programmpunkte bereit. So ging es, nachdem am Mittwoch der schulische Alltag am collège in Erfahrung gebracht wurde, am Donnerstag nach Lascaux 4. Diese Nachbildung der ursprünglichen Grotte, in der die schönsten und zahlreichsten Malereien des vor 25000 Jahren dort lebenden Cro Magnon-Menschen gefunden worden waren, war erst im Dezember 2016 vom Präsidenten Hollande eingeweiht worden und hielt viele sehenswerte und spannende Entdeckungen für die Kinder und ihre Begleiter bereit.

Das besondere Highlight wartete nach dem Wochenende, dass die Kinder jeweils in den Familien ihrer französischen Austauschpartner verbrachten. So ging es am Montag bei fast sommerlichen Temperaturen zur Düne von Pylas, der größten Wanderdüne Europas (2,7 km lang, ca.110 m hoch). Viele Kinder ließen es sich nicht nehmen, die Düne barfuß und durch den Sand hindurch zu erklimmen, um dann den tollen Ausblick über das Arcachonbecken zu genießen. Auf der anderen Seite der Düne konnten die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen am Strand spazieren gehen oder die Füße in den nicht allzu kalten Atlantik halten.

Bis Mittwochabend, dem Zeitpunkt der Abfahrt, konnten noch die Innenstadt und der Wochenmarkt von Périgueux erkundet werden. Am Ende waren viele Kinder natürlich sehr traurig, als sie sich von ihren französischen Freunden verabschieden mussten. Doch manch einer wird seinen neuen französischen Freund oder seine französische Freundin sicher wiedersehen. Vielleicht schon im Dezember, wenn manche Franzosen wieder zum nächsten Austauschjahr in Münster sind.

(Maik Schade)

Aufbruch nach Australien

Montag, 3. April 2017

Am 9. April starten wir mit 27 Schülerinnen und Schüler der Stufen 9 und EF zum Austausch nach Australien, begleitet von den Lehrerinnen Petra Heiny und Dörte Teske. Nach langen Vorbereitungen des Austauschs mit den TeilnehmerInnen und deren Eltern freuen wir uns nun alle sehr auf die spannende Reise nach "Down Under".

Im Mittelpunkt steht die Begegnung mit den Austauschpartnern unserer bei Brisbane liegenden Austauschschule "Ferny Grove State High School". Hier werden die SchülerInnen nicht nur am Unterricht teilnehmen, sondern auch durch Präsentationen zu verschiedenen Themen rund um ihr eigenes Leben in Münster und am Schillergymnasium den Klassen in Ferny Grove einen  lebendigen Eindruck von unserem Alltag vermitteln. Neben der Begegnung mit den Menschen und dem Leben in Queensland fehlt selbstverständlich auch nicht der touristische Aspekt. In Sydney, Port Macquarie und Brisbane warten auf uns einige Highlights: Von einer Führung durch das Sydney Opera House bis hin zum Besuch des Australia Zoo umfasst unser Programm viele verschiedene reizvolle Ausflüge in Kultur und Natur. Wer uns auf unserem Abenteuer begleiten möchte, kann das auf dem Blog tun, der hier über die Homepage zugänglich ist:

http://schilltralia.tumblr.com

 

Die Fahrt nach Rom – ein Resümee

Sonntag, 2. April 2017

Eigentlich begann die Reise nach Rom schon mit 11 Jahren und meiner ersten Lateinstunde. Nicht nur, dass man durch den Unterricht und die dort zu übersetzenden Texte Eindrücke und Vorstellungen vom Leben im (natürlich antikem) Rom bekam, die Kursfahrt nach Rom war auch jene, von der man schon in der 5. Klasse wusste, dass man sie eines Tages antreten würde.

Und in der 10. Klasse war es dann endlich auch so weit: nach fünf Jahren Lateinunterricht, Power-Point-Präsentationen, vielen Spekulationen und Erfahrungsberichten von Mitschülern, Eltern und Lehrern, konnte unsere 20-köpfige Reisegruppe aus 18 Schülern und zwei Lehrern nun das antike wie das barocke und moderne Rom in all seinen Facetten mit eigenen Augen sehen und erleben.

Die Ankunft in Italien nach zweistündigem Flug verlief reibungslos und sehr entspannt, woraufhin wir noch am Abend der Ankunft mit unserem ersten Programmpunkt begannen, einer Nachtwanderung durch die Stadt, bei der wir die Umgebung um unser (sehr nettes) Hotel erkundeten und ich die ersten antiken Ruinen meines Lebens zu sehen bekam, welche aufgrund der nächtlichen Beleuchtung im Ausgrabungsbereich noch eindrucksvoller waren.

Am selben Abend aß ich außerdem meine erste (und auch nicht letzte...) äußerst schmackhafte römische Pizza in einem Restaurant in der Nähe. Einziges „Manko“ dieses ersten Abends war lediglich, dass wir uns bis spät in die Nacht nicht von den prachtvollen Bauten trennen konnten. Doch die Müdigkeit war ein geringer Preis für das, was ich schon am ersten Abend sehen durfte.

In den darauffolgenden Tagen wurden wir Zeuge von verschiedensten Orten, Gebäuden und Geschichten: vom Kolosseum über unterschiedlichste Bauten auf dem Palatinhügel, insbesondere denen auf dem Forum Romanum, bis hin zum Petersdom, der Spanischen Treppe, den vatikanischen Museen und vielem mehr. Ich könnte allein mit den Beschreibungen dieser Orte, Bauten und Welten, die sich uns dort eröffneten, wahrscheinlich noch Seite um Seite füllen. Besonders hervorheben möchte ich jedoch noch die Besichtigung Pompejis und die anschließende Wanderung zum Krater des Vesuvs. Dort bekam ich noch einmal einen sehr interessanten Eindruck vom alltäglichen Leben in der Antike und hier wurde mir auch bewusst, wie ähnlich die römische Zivilisation unserer Heutigen war, so dass ich jetzt mit einem völlig neuen Blick an die damalige Zeit denke, der sich mir, ohne es auf diese Weise selbst erlebt zu haben, vermutlich nie erschlossen hätte.

Wir konnten, trotz des sehr gut organisierten und durchgeplanten Programms unserer idealen Reisebegleiter Frau Teske und Herr Klausmann (die zu jedem noch so unscheinbaren Stein, der in Rom „herum lag“, Bedeutendes zu erzählen wussten) natürlich nicht alles von Rom sehen, was ich aber überhaupt nicht bedauerlich finde. Denn erstens mussten die unglaublich vielen, interessanten Eindrücke in der verhältnismäßig kurzen Zeit von fünf Tagen ersteinmal verarbeitet werden, und zweitens ist das, was ich nicht gesehen habe, ein guter Anreiz dafür, Rom einen erneuten Besuch abzustatten.

Leonardo Hallaschka, EF Schüler im Lateinkurs des Schillergymnasiums Münster.

P.S. Wir danken der Hans-Kuhrau-Stiftung für die großzügige Unterstützung der Fahrt und dem Verein "Alte Sprachen für junge Leute" für die Übernahem der Eintrittsgelder in San Clemente und im Vatikan.

Schillergymnasium erreichte 3. Platz beim Sportabzeichenwettbewerb

Dienstag, 14. März 2017

Nachdem das Schillergymnasium in den letzten Jahren im 2-Jahresrhythmus stets Bundesjugendspiele durchgeführt hatte, hat sich die Sportfachschaft im letzten Jahr entschlossen dieses Mal ein Sportabzeichenfest zu organisieren und durchzuführen.

Dabei haben die Schülerinnen und Schüler auf Anhieb so erfolgreich an diesem Wettbewerb teilgenommen, dass unsere Schule den 3. Platz der weiterführenden Schulen in Münster erreichen konnte.

Bei der Siegerehrung zum Sportabzeichenfest der Schulen hat die Klasse 7b die Urkunde am 7.3.2017 für die Schule entgegengenommen.