Out of Control – Literaturkurs Q1 präsentiert selbst erarbeitetes Theaterstück

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Out of Control – Literaturkurs Q1 präsentiert selbst erarbeitetes Theaterstück

Christiane Koslovski ist eine hübsche, erfolgreiche Frau. Ihr Mann Sebastian steckt in einer Midlife-Crisis, verzweifelt auf der Suche nach der eigenen Coolness und der Anerkennung von Kevin, dem gemeinsamen Sohn. Dieser ist zwar gut in Sport, ansonsten läuft es aber nicht so – weder mit Oma Annemarie noch mit den Freunden Justus, Lars und Olek. Leider auch nicht mit den Mädchen, Cleo und Lily. Um die kümmert Justus sich schon… und würde sich am liebsten auch um Christiane kümmern. Justus Mutter Simone Schmidt hat einen Laden und meist schlechte Laune. Sie hatte mal eine Beziehung mit Sebastian. Oma Annemarie schämt sich für ihren Pfleger Adam und findet es schade, dass ihr Sohn Sebastian sich für Christiane und nicht Simone entschieden hat.

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Christiane hat sich wiederum neuerdings, zumindest vorübergehend, für Kevins Sportlehrer Ingo Semmelmann entschieden, einen „richtigen Mann“. Dieser ist genervt von unsportlichen Schülern und unfähigen Referendaren.

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Die Affäre zwischen ihm und Christiane fliegt auf, Christianes und Sebs Paartherapeutin scheint in einer anderen Welt und somit keine Hilfe zu sein und Christiane muss schließlich eine Entscheidung treffen… Alle(s) out of control.



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Was klingt wie eine mehrteilige Sitcom im Privatfernsehen ist das Ergebnis der diesjährigen Arbeit der Teilnehmer:innen des Literaturkurses der Jgst. Q1 unter der Leitung von Stefan Gutsche, die ihr eigenständig verfasstes und szenisch wie dramaturgisch selbst entwickeltes Stück „Out of Control“ bei einer gefeierten Premiere am 25.06. in der Aula des Schillergymnasiums uraufführten und am 26.06. mit einer Schulvorstellung für die Jgst. 8-10 nachlegten.

„Out of Control“ lässt sich als Coming-of-Age-Familiendrama lesen, das Einblicke in die Tragik verfehlter Kommunikation und die Abgründe unbefriedigter Bedürfnisse gewährt, ohne dabei in Schwermut zu versinken. Es bot ein emotionales Wechselspiel zwischen unangenehm peinlicher Situationskomik, nachdenklich stimmender Ernsthaftigkeit und überraschender, expressiver Tanzperformance, die am Abend der Premiere seitens des Publikums sogar nach einer Zugabe verlangte. Das gab es so auch noch nicht.



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