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Unterricht

am Schillergymnasium Münster

Schwerpunkte des Lernens in der Mittelstufe

In Fortsetzung der Arbeit in der Erprobungsstufe werden in der Mittelstufe unter Berücksichtigung der Gesamtentwicklung der Schülerinnen und Schüler Schwerpunkte gesetzt, die helfen über die fachliche Ausbildung hinaus die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler zu unterstützen. Diese erlangen die Befähigung sowohl einzeln als auch im Team Problemstellungen anzugehen und Lösungen zu erarbeiten und dies im fachlichen wie im sozialen Bereich. Im Einzelnen geschieht dies durch:

  • Unterrichtsformen, die zur Stärkung der Eigenverantwortlichkeit der Schülerinnen und Schüler beitragen, wie Gruppenarbeit, Partnerarbeit, Einüben von Präsentationstechniken, das Anfertigen von Protokollen und das Training der freien Rede
  • zielgerichtetes Zusammenarbeiten einzelner Fächer in den jeweiligen Jahrgängen mit fachübergreifendem Unterricht
  • Schüleraustausch
  • Erarbeiten von Streitschlichterkulturen und Konfliktbewältigung
  • Einbindung der Schüler in eigenverantwortliches Handeln, z.B. im Bereich der Bühnentechnik und der Verwaltung der Schülerhilfsbücherei
  • intensive Unterstützung der SV-Arbeit (Schülervertretung) in der Schule
  • eine breite Palette an Arbeitsgemeinschaften im Nachmittagsbereich
  • Paten, die Schüler und Schülerinnen der Klassen 5 und 6 betreuen
  • Durchführung eines 14-tägigen Betriebspraktikums im Jahrgang 9
  • Gestaltungsmöglichkeiten und Verwirklichung eigener Ideen, Projekte und Ausstellungen durch die Schüler innerhalb und außerhalb des Gebäudes im Kunstunterricht
  • Wandertage, die oft an Projekte gebunden sind und von den Schülern geplant und erarbeitet werden
  • Mitarbeit der Schüler in den Fachkonferenzen

Die Summe der Erfahrungen aus der Erziehung in den Jahrgängen 5 bis 9 in Verbindung mit der entsprechenden Beratung im Jahrgang 9 gewährleistet so einen problemlosen Einstieg in die Oberstufe des Schillergymnasiums. Unter dem Stichwort “Erziehungspartnerschaft” ist eine Initiative an der Schule eingeleitet, die den Erziehungsauftrag der Schule in Zusammenarbeit mit Eltern und SchülerInnen wieder stärker in den Blick rücken soll. In intensivem Austausch aller Beteiligten sollen besonders auch in der Mittelstufe Hilfen auf dem Weg zum selbstbewussten, verantwortlich denkenden und handelnden jungen Menschen gegeben werden.

Der Unterricht in der Sekundarstufe I des Gymnasiums wird im Pflichtbereich in folgenden Fächern bzw. Lernbereichen erteilt:

  • Deutsch
  • Gesellschaftslehre (Geschichte, Erdkunde, Politik)
  • Mathematik
  • Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik)
  • Englisch als erste Fremdsprache (ab Klasse 5)
  • Latein als erste Fremdprache (ab Klasse 5) in Kombination mit Englisch
  • Latein oder Französisch als zweite Fremdsprache (ab Klasse 6)
  • Französisch als zweite (ab Klasse 6)oder dritte (ab Klasse 8) Fremdsprache
  • Musik/Kunst/Textilgestaltung
  • Religionslehre
  • Sport

Der Unterricht wird in der Regel in allen Fächern des Pflichtbereichs im Klassenverband erteilt.

Wahlpflichtbereich II

Im Rahmen des Schulprogramms bieten die Gymnasien im Wahlpflichtbereich II in den Klassen 8 und 9 Kurse an, die den Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten zur Schwerpunktsetzung eröffnen. Dies geschieht am Schillergymnasium einerseits durch das Angebot einer dritten Fremdsprache, andererseits durch Schwerpunktsetzungen im mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen, gesellschaftswissenschaftlichen und künstlerischem Bereich.

Das aktuelle Angebot umfasst folgende Kurse:

  • Französisch
  • Darstellen und Gestalten
  • Erdkunde/Sozialwissenschaften
  • Mathematik/Informatik
  • Biologie/Chemie

Im Wahlpflichtbereich II werden in den Jahrgangsstufen 8 und 9 pro Jahr vier schriftliche Arbeiten zur Leistungsfeststellung geschrieben. Pro Schuljahr kann eine Klassenarbeit durch eine andere Form der schriftlichen Leistungsüberprüfung ersetzt werden.

Lernstandserhebungen

Fächer: Deutsch, Englisch, Mathematik
Landesweit für alle achten Klassen der Haupt-, Real-, Gesamtschulen und Gymnasien verbindlich.

Termine

Dienstag, 27. Februar 2018: Deutsch
Donnerstag, 1. März 2018: Englisch (auch bei Latein ab 5)
Dienstag, 6. März 2018: Mathematik

Ausnahmen

Schülerinnen und Schüler mit attestiertem sonderpädagogischen Förderbedarf, Schülerinnen und Schüler, die weniger als 6 Monate in Deutschland leben und die deutsche Sprache noch nicht ausreichend beherrschen.

Vorbereitung und Durchführung

Schulinterne Durchführung durch die Fachlehrerinnen und Fachlehrer in der eigenen Klasse.

Auswertung

Auswertung durch die jeweiligen Fachlehrerinnen und Fachlehrer, ggf. auch im Austausch.
Vergleich der Ergebnisse der Lerngruppe mit Parallelklassen und später mit schulübergreifenden und landesweiten Referenzwerten.
Innerschulische Berichterstattung und Information der Eltern, Schüler/innen und Gremien.
Ziele: Standardüberprüfung und Qualitätssicherung,
Feststellung des Lern- und Förderbedarfs in den überprüften fachlichen Bereichen, Weiterentwicklung des Unterrichts im schulischen Handlungsrahmen, Unterstützung der Umsetzung der neuen Kernlehrpläne.
Kernlehrpläne bilden die unmittelbare Grundlage für die Aufgabenstellungen und für die erwarteten Leistungen in den Lernstandserhebungen und Abschlussprüfungen.