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Austausch

am Schillergymnasium Münster

Collège Anne Frank Périgueux

Die Partnerschaft mit dem Collège Anne Frank in Périgueux wurde im Dezember 2008 von der dortigen Deutschlehrerin Mme Gil und der Fachschaft Französisch am Schiller unter Federführung von Frau Michalski begründet.

Périgueux liegt im landschaftlich und touristisch sehr reizvollen Gebiet der Dordogne (Frankreich).

Die Schule gehört als weiterführende Schule zur Académie Bordeaux und umfasst die Klassen 6ième bis 3ième. Dies entspricht im deutschen Schulsystem den Klassen 6-9. Das Collège ist eine Schulform für alle SchülerInnen dieses Alters, also eine Art Gesamtschule. Am Collège Anne Frank können die SchülerInnen den bilingualen Zweig mit den beiden modernen Fremdsprachen Englisch und Deutsch mit je 3 Unterrichtsstunden pro Woche wählen.

Diese Deutschschüler erhalten von ihrer sehr engagierten Deutschlehrerin Mme Gil auch eine Einführung in deutsche Gebräuche und die Möglichkeit, sich am jährlichen Schüleraustausch mit dem Schillergymnasium zu beteiligen.

Begeistert verbringen sie ihren Aufenthalt in Münster und laden anschließend ihre Partner zu einem Besuch in ihre Heimat ein. Die SchülerInnen wohnen jeweils in den Gastfamilien und werden von den begleitenden Lehrkräften ihrer Schule betreut.

Während die gastgebenden SchülerInnen den Schulunterricht besuchen, nehmen die ausländischen Gäste an einigen Unterrichtsstunden teil, unternehmen ansonsten aber Ausflüge bzw. führen interessante Aktivitäten durch, um die Gegend und die Kultur ihrer Gastgeber zu erkunden.

Zu den aktuellen Austauschberichten der vergangenen Jahre klicken Sie bitte auf die folgenden Reiter:

März 2017: Schilleraner in Périgueux (Frankreich)

23 Schülerinnen und Schüler des Schillergymnasiums starteten am Dienstagabend, dem 28.03.2017, mit ihren Französischlehrern Frau Bölscher und Herrn Schade in den schönen Südwesten Frankreichs.

Gegen Mittag kamen sie in Périgueux an und wurden dort herzlich von ihren Austauschpartnern in Empfang genommen. Die nächsten Tage hielten tolle Programmpunkte bereit. So ging es, nachdem am Donnerstag der schulische Alltag am collège in Erfahrung gebracht wurde, am Freitag nach Lascaux 4. Diese Nachbildung der ursprünglichen Grotte, in der die schönsten und zahlreichsten Malereien des vor 25000 Jahren dort lebenden Cro Magnon-Menschen gefunden worden waren, war erst im Dezember 2016 vom Präsidenten Hollande eingeweiht worden und hielt viele sehenswerte und spannende Entdeckungen für die Kinder und ihre Begleiter bereit.

Das besondere Highlight wartete nach dem Wochenende, dass die Kinder jeweils in den Familien ihrer französischen Austauschpartner verbrachten. So ging es am Montag bei fast sommerlichen Temperaturen zur Düne von Pylas, der größten Wanderdüne Europas (2,7 km lang, ca.110 m hoch). Viele Kinder ließen es sich nicht nehmen, die Düne barfuß und durch den Sand hindurch zu erklimmen, um dann den tollen Ausblick über das Arcachonbecken zu genießen. Auf der anderen Seite der Düne konnten die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen am Strand spazieren gehen oder die Füße in den nicht allzu kalten Atlantik halten.

Bis Mittwochabend, dem Zeitpunkt der Abfahrt, konnten noch die Innenstadt und der Wochenmarkt von Périgueux erkundet werden. Am Ende waren viele Kinder natürlich sehr traurig, als sie sich von ihren französischen Freunden verabschieden mussten. Doch manch einer wird seinen neuen französischen Freund oder seine französische Freundin sicher wiedersehen. Vielleicht schon im Dezember, wenn manche Franzosen wieder zum nächsten Austauschjahr in Münster sind.

März 2016: Schilleraner in Périgeux (Frankreich)

Am Donnerstagmorgen um 6.00 Uhr fuhr der Bus los in den Südwesten Frankreichs. 28 Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 9 machten sich auf den Weg zu ihren französischen Austausschpartnern, die sie zuletzt im Dezember in Münster gesehen hatten. 15 Stunden später war es dann soweit. Nachdem sich die Schilleraner abends in ihren Familien eingefunden hatten, trafen sich alle Schüler und ihre Lehrer Herr Schade und Frau Allecke am nächsten Morgen am collège Anne Frank wieder. Hier wurde ihnen zunächst das collège gezeigt, das mit seinem Fachraumprinzip, dem separaten Verwaltungsgebäude (administration) und Einrichtungen wie dem Krankenzimmer (infirmerie) einige Unterschiede gegenüber dem Gebäude des Schillergymnasiums aufweist. Anschließend fuhren die Schillerschüler in die Innenstadt von Périgueux, wo sie vom Turm Mataguerre herab auf Périgueux schauen konnten. Bei der deutschen Führung erfuhren die Schüler viel Wissenswertes über die Stadt und ihre Einwohner. Beim traditionellen Besuch des Vesunna-Museums konnte jeder auf eigene Faust die wichtigsten Informationen zusammensuchen, die zum Ausfüllen des Fragebogens notwendig waren.

Nach dem Wochenende in den französischen Familien nahmen die deutschen SchülerInnen am Montag zunächst am Unterricht in den einzelnen Klassen teil. Einige von ihnen machten bei strahlendem Sonnenschein einen Orientierungslauf im Sportunterricht, bei dem sie das schöne Gelände rund um das collège mit einer Karte erkunden mussten. Der französische Schüler arbeitete dabei jeweils mit seinem deutschen Austauschpartner, was prima klappte. Am Nachmittag wanderten die Schilleraner entlang des schönen Flusses Isle.

Der folgende Dienstag hielt ein echtes Highlight bereit. So “verschlug” es die deutschen und französischen SchülerInnen in die herrliche Stadt Bordeaux. Nach einer Führung durch die Stadt gingen die Schüler in kleinen Gruppe auf Erkundungstour gehen konnten. Bei strahlendem Sonnenschein fiel es manchem auch nicht schwer, sich mit Blick auf die Garonne einfach in die Sonne zu setzen.

Am Mittwoch besuchten wir den Wochenmarkt von Périgueux, der sich weitläufig über sie Stadt verteilt und einfach alles bietet. Manche probierten sogar die kostenlosen Miesmuscheln, die an den Ständen für Meeresfrüchte angeboten wurden.

Die Grotte de Villars stand im Mittelpunkt des Tagesausflugs am Donnerstag. Unglaublich schöne Bilder bot das Innere dieser Tropfsteinhöhle. Am Nachmittag lernten wir das Schloss von Bourdeilles kennen.

Um 21.00 Uhr fuhr der Bus dann wieder ab in Richtung Deutschland. Viele schöne und interessante Erlebnisse bleiben in Erinnerung und viele deutsche Schüler werden gerne wieder zurückkehren wollen in die schöne Dordogne.

Juni/Juli 2014: Schilleraner in Périgeux (Frankreich)

Am 26.06.2014 gegen 21.15 Uhr starteten 25 Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 9 in Begleitung von Frau Allecke und Herrn Schade mit ihrem Bus in Richtung Périgueux, in den Südwesten von Frankreich. Dort warteten ihre Austauschpartner, die sie zuletzt im April in Münster besucht hatten. Um 12.30 Uhr des nächsten Tages war es dann soweit. Nach 15 teilweise schlaflosen Stunden kam man am Collège Anne Frank in Périgueux an. Da ein großer Teil der französischen Schüler ihre Abschlussprüfung am Freitag absolvierte, war eine frühere Anreise nicht möglich, sodass es also sogleich ins Wochenende mit dem jeweiligen Partner ging. Am Wochenende führte es einige nach Poitiers, Brantôme (das Venedig der Dordogne) oder mit dem Fahrrad rund um Périgueux. Andere zog es in die Stadt, wo bei bestem Wetter viele Attraktionen geboten wurden. So wurde Kanu gefahren oder “saut à l’élastique” (neudeutsch: Bungeejumping) angeschaut (!).

Wem das Wochenende zu lang wurde, der konnte sich mit dem Ausflug am Montag trösten. Dieser führte die deutschen und französischen Schüler an die französische Atlantikküste, vorbei an den Weingütern von Bordeaux nach Arcachon. Dort erhebt sich zwischen den Wäldern an der Küste die höchste Düne Europas, die von den meisten barfuß bestiegen wurde. Der Ausblick über das sogenannte Arcachonbecken entschädigte für alle Mühen. Viele stiegen auf der anderen Seite der Düne hinab, um die Füße in den Atlantik zu halten.

Daraufhin blieb noch Zeit, um in kleinen Gruppen den Hafen von Arcachon zu erkunden.

Der Dienstag diente dem Erkunden der Stadt Périgueux und ihres galloromanischen Ursprungs. Wer meinte, ein kleines Eis könnte die Besichtigung aufheitern, mochte wohl recht haben, war aber auch 6 Euro ärmer, wenn er sich 3 Kugeln genehmigte.

Am folgenden Tag waren die deutschen und französischen Schüler erneut auf den Spuren der Vergangenheit. In Lascaux erkundeten sie die originalgetreue Nachbildung der 200 Meter weiter befindlichen Steinzeithöhle, die vor 17 000 Jahren künstlerisch außergewöhnlich talentierten Cro-Magnon-Menschen Platz für ihre Malereien bot.

Der letzte Tag machte die deutschen Schüler mit einem Orientierungslauf vertraut, den die französischen Schüler aus dem Sportunterricht kennen. Mithilfe einer Karte versuchten somit je ein französischer Schüler mit seinem Austauschpartner so viele eingezeichnete Punkte wie möglich ausfindig zu machen und zu skizzieren. Eine deutsche Schülerelf spielte im Anschluss noch gegen einige französische Schüler Fußball. Die Generalprobe für das WM-Spiel am Folgetag war erfolgreich.

Um 21 Uhr war dann der Abschied nicht mehr abzuwenden und tränenreich verabschiedeten sich die deutsch-französischen Freunde voneinander. Pünktlich zum Mittagessen kam der Bus am Freitag in Münster an und alle waren glücklich, eine sehr schöne Woche in Frankreich erlebt zu haben. Am Abend traf dann Deutschland bei der WM erneut auf Frankreich, was den krönenden Abschluss einer erfolgreichen Woche bilden sollte.

April 2013: Schilleraner in Périgueux (Frankreich) - Reisebericht

Am Mittwoch Abend, den 10.04.2013, begann die Fahrt in den Südwesten Frankreichs.

26 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufen 7,8 und 9 fuhren begleitet von Frau Borges und Herrn Schade in die Dordogne nach Périgueux, um ihre Austauschpartner wiedersehen zu können. Der erste längere Aufenthalt in Frankreich führte uns in die schöne Stadt Limoges in der Dordogne, wo die Schülerinnen und Schüler sich erstmals in kleinen Gruppen in der neuen französischen Umgebung zurechtfinden konnten.

In Périgueux wurden am Donnerstag gegen 16 Uhr alle herzlich von ihren Austauschpartnern, empfangen. Am nächsten Tag wurde die Stadt Périgueux mit ihren galloromanischen Wurzeln erkundet. Das Wochenende hielt schönes Wetter und Temperaturen bis 30 Grad für uns bereit, sodass unsere SchilleranerInnen mit ihren jeweiligen Gastfamilien z.B. Bordeaux, die Atlantikküste rund um Arcachon oder die Dordogne näher erkunden konnten.

Das Tal der Dordogne umfasst angeblich 1001 Schlösser. Eines davon, das Château de Bourdeilles, besichtigten die Schülerinnen und Schüler aus Münster am Montag. Im Anschluss wurde die Grotte de Villars besichtigt. Diese prächtige Tropfsteinhöhle ist eine der wenigen Höhlen, in denen sich Höhlenmalereien des Cro-Magnon-Menschen finden lassen, der hier vor etwa 18 000 Jahren lebte.

Der Dienstag und der Mittwochvormittag wurden am Collège Anne Frank gestaltet. Hier konnten die SchülerInnen den französischen Schulalltag mit CDI und Kantinenessen kennen lernen. Im Sportunterricht erlebten wir so z.B. einen Orientierungslauf, der den Umgang mit einem Kompass schulte und die SchülerInnen die Grünflächen rund um das Collège erkunden ließ. Zudem konnte an einem Schönschrift-Kurs teilgenommen werden.

Der Donnerstag führte die SchillerschülerInnen mitsamt ihren französischen Austauschpartnern zunächst nach Nontron, wo Taschenmesser in Handarbeit hergestellt werden. Die Größe der qualitativ hochwertigen Messer reichte von 1 cm bis zu 1m. Nach einem ausgedehnten Picknick am See Saint Estèphe begaben sich gemischte deutsch-französische Gruppen auf eine Schnitzeljagd um den See, bei der Kooperation und Einsatz gefordert waren.

Am See wurde anschließend die eine oder andere Partie Pétanque bzw. Boules gespielt.

Abends hieß es dann Abschied nehmen von den französischen Freunden und der schönen Region im Südwesten Frankreichs.

Dezember 2012: Französische Gäste am Schiller

In der Zeit vom 13.-20. Dezember 2012 besuchten 25 Schülerinnen und Schüler aus Périgueux (Dordogne) ihre deutschen Gastgeber vom Schillergymnasium. Gemeinsam genossen sie die Adventszeit in den Familien, in Münster und Umgebung.

Die deutschen Adventstraditionen (Adventskalender, Adventsdekorationen mit Adventskranz und Krippe, Plätzchen, Lebkuchen und Stollen) und besonders die Weihnachtsmärkte fanden großen Anklang.

Während die deutschen Partner den Unterricht besuchten, erkundeten die französischen Gäste zusammen mit ihrer Deutschlehrerin Frau Gil und mit ihrem Englischlehrer Herrn O’Sullivan die Innenstadt von Münster, den Friedenssaal, das Planetarium und die Walausstellung. Ein Tagesausflug führte sie per Zug nach Köln. Nach der Innenbesichtigung des Kölner Doms folgte der Aufstieg in luftige Höhen. Dann besuchten die französischen Gäste das Farina-Museum, wo sie in die Welt der wohlduftenden Parfums entführt wurden.

Auch der deutsch-französische Sportnachmittag , dieses Mal sogar mit motivierender Bauchtanzeinführung und die leckere Plätzchenbackaktion in der Schule begeisterten alle Beteiligten. Die französischen Schüler begleiteten ihre Austauschpartner auch in den Unterricht und gestalteten kunstvolle Plakate zu ihrem Aufenthalt, die am Tag der offenen Tür am Schillergymnasium zu bewundern sein werden.

Der bewegende Abschied am Donnerstagabend zeigte, wie enge Kontakte die dreizehn bis vierzehn Jahre alten Deutschlerner trotz sprachlicher Barrieren während ihrer Zeit in den sehr engagierten Gastfamilien knüpfen konnten.

Nun freuen sich die Teilnehmer auf das Wiedersehen im April nächsten Jahres in Périgueux, wenn sich zum fünften Mal die Schilleraner auf den Weg zum Collège Anne Frank machen.

Mai 2011: Schilleraner in Périgueux (Frankreich) - Reisebericht

Vom 11. bis 19. Mai 2011 waren 22 SchillerschülerInnen bei ihren AustauschschülerInnen in Périgueux zu Gast. Begleitet wurden sie von ihren beiden Französischlehrern.

Nach einer langen Anreise wurden alle von der Schulleitung und den gastgebenden Familie willkommen geheißen. Schnell wurde der Partner, der im April in Münster zu Besuch gewesen war, wiederentdeckt und herzlich mit französischen Küsschen begrüßt. Nachdem er seine Familie vorgestellt hatte, ging es dann erwartungsvoll ins „neue Zuhause auf Zeit“.

Der erste Tag war ein langer Unterrichtstag von 8.20 bis 17 Uhr, wie ihn die Franzosen halt regelmäßig erleben: 55minütige Unterrichtsstunden, gemeinsames Mittagessen in der Kantine und Nachmittagsunterricht. Spätestens als sich für die französischen Partner dann auch noch Hausaufgaben anschlossen, waren jedem die Vorzüge des deutschen Schulsystems deutlich.

Am Freitag fuhren deutsche und französische Schüler gemeinsam zur Atlantikküste und genossen bei bestem Urlaubswetter die mit 117 Metern höchste Düne Europas „Dune du Pyla“, die einen wunderschönen Ausblick bot und an deren Fuß die Teilnehmer ihre Füße im Atlantik abkühlten. Herrlich! Einige sammelten Muscheln, andere fotografierten oder kullerten sich die Düne hinunter. Eine Bootsfahrt im Becken von Arcachon rundete den sehr gelungenen Ausflug ab.

Am Wochenende vergnügten sich alle in ihren Gastfamilien, die häufig gemeinsam mit anderen „Austauschpaaren“ Aktionen geplant hatten: Kino, Schwimmbad, Radtour, Bowling, Shoppen, Familienfeiern und anderes.

An den folgenden Unterrichtstagen erkundete die deutsche Gruppe Périgueux bei Stadtführungen, mit einer Fotorallye, Museumsbesuchen und Quizbögen. Ein Schwerpunkt war dabei der gallo-romanische Ursprung der Stadt, der an Resten des Amphitheaters und des Tempels sowie im Vesunna-Museums verdeutlicht wurde.

Die SchülerInnen besuchten auch die Abtei in Chancelade und das riesige Einkaufszentrum, welches nicht nur durch sein Angebot an Frischfisch beeindruckte.

Am letzten Tag erforschten die Schüler den Wochenmarkt in Saint-Astier und entdeckten tolle Angebote wie „zehn Croissants für 2 Euro“, aber auch lebende Tiere, die für den späteren Verzehr gedacht waren, z. B. Fische und Entenküken. Dies rief die Tierschützer auf den Plan und einige überlegten, ob sie nicht doch lieber Vegetarier werden sollten…

Nach einem schönen Picknick am Flussufer lernten die Schüler Frankreich von unten kennen. Mit dem Reisebus fuhr die Gruppe untertage in den Steinbruch einer Kalkfabrik und erhielt dort bei Dunkelheit und kühlen 15 Grad interessante Eindrücke. Der Fremdenführer erklärte die Arbeit mit den Maschinen dort, die die 400 Sprengungen pro Jahr vorbereiten und das gewonnene Gestein weiterverarbeiten.

Abends gab es Abschiedstränen, als sich die deutsche Gruppe auf den Heimweg machte. Die Zeit war so schön und die Distanz ist so groß! Erschöpft und voller Eindrücke von einem sonnigen Frankreichaufenthalt kamen die Schillerschüler am Freitag wieder in Münster an.

April 2011: Französische Austauschschülerinnen und –schüler am Schiller zu Gast

In der Zeit vom 31. März bis 7. April 2011 haben die gastgebenden Familien des Schillergymnasiums 22 junge Deutsch-Lernende aus Périgueux (Foto) empfangen. Die Jugendlichen fühlten sich in den Gastfamilien pudelwohl, genossen die Gastfreundschaft und die von den Familien organisierten Aktivitäten wie z.B. Send-Besuch, Tretbootfahren auf dem Aasee und Grillen. Insbesondere gemeinsame Aktivitäten mit anderen AustauschschülerInnen und deren Gastgebern kamen gut an.

Während die deutschen Partner den Unterricht besuchten, erkundeten die französischen Gäste mit ihren beiden begleitenden Lehrerinnen die Stadt Münster mit Friedenssaal und Stadtmuseum, schauten hinter die Kulissen der Städtischen Bühnen Münster und wanderten auf den Spuren der Annette von Droste Hülshoff, die sie in das Rüschhaus führten.

Sie erlebten mit ihren AustauschpartnerInnen das gemeinsame Mittagessen in der Schiller-Cafeteria und die deutsch-französischen Sportspiele sowie einige Unterrichtsstunden.

Höhepunkt des Besuchsprogramms war der Tagesausflug nach Köln. Nach der Zugfahrt lernten die französischen Jugendlichen bei einer französischen Führung die „Wiege des Eau de Cologne“ im Farina-Haus kennen, besuchten den Kölner Dom und erklommen ihn. Auch das Shoppen kam natürlich nicht zu kurz.

Am letzten Tag zogen die französischen Gäste ein durchweg positives Resümee ihres Aufenthalts in Münster und gestalteten für ihre PartnerInnen zwei Plakate als Dankeschön. Als es am Donnerstagabend Abschiednehmen hieß, verband sich mit dem „Au revoir“ auch die Vorfreude auf das Wiedersehen am 11. Mai beim Gegenbesuch in Périgueux. Die deutschen Französisch-SchülerInnen aus den Klassen 7-9 werden dann den Alltag ihrer PartnerInnen, deren Familien und Freunde und die schöne Dordogne kennenlernen.