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Die Fahrt mit dem Leistungskurs in der 12. Klasse, der „Qualifikationsphase Zwei“, ist die letzte klassische „Schulfahrt“ vor dem Abitur, das sich nun langsam ins Bewusstsein drängt. Doch bevor der Stress beginnt, fährt man ein letztes Mal gemeinsam mit den Menschen, die mit einem zumindest im Fach des betreffenden Kurses mitfiebern, in eine andere Stadt oder – wie in unserem Fall – in ein anderes Land.

Kurz vor den Herbstferien hieß es dann also: Auf nach Italien mit dem Bio-LK!

Nachdem ich in der 10. Klasse bereits im Zuge der Fahrt mit dem Latein-Kurs Rom kennengelernt hatte, war ich nun gespannt, einen ganz anderen Teil von Italien zu erleben. Nach eineinhalb-stündigem Flug und einer längeren, aber dafür auch rasanten Busfahrt (hier zeigte sich das Temperament der italienischen Fahrkunst) kamen wir in unserem Hotel „Tirreno“ an. Am gleichen Abend unternahmen wir noch eine kurze Wanderung zur italienischen Küste, nur zwei Minuten Fußweg vom Hotel entfernt.

Direkt am darauffolgenden Tag ging es dann auch schon richtig los: Off-shore-Tauchen im Mittelmeer unter Anleitung von dort ansässigen Biologen. Durch das tiefblaue kristallklare Wasser hindurch konnte man über neun Meter in die Tiefe blicken. Auf dem Meeresgrund bot sich dann der unheimliche Anblick einer versunkenen Bronzestatue, umgeben von der bunten, mediterranen Flora und Fauna. Auf der Rückfahrt mit dem kleinem Motorboot konnten wir sogar eine Delfinschule beobachten, die in einiger Entfernung an unserem Boot vorbeizog.

In den nächsten Tagen wechselten dann Ausflüge in Städte wie Santa Margherita mit Vorträgen über die Verschmutzung der Weltmeere und speziell des Mittelmeers, Erforschung von Meerestieren und Pflanzen unter dem Mikroskop mit weiteren Tauchgängen, diesmal vom Strand aus und mit noch mehr Input über die Lebenswelt an der italienischen Küste.

Abends waren dann die klassischen Momente einer Kursfahrt zu erleben: Spiele, Unterhaltung und Essen im Hotel. Natürlich durfte auch die obligatorische italienische Pizza nicht fehlen, welche nach den Strapazen der Tauchgänge im Restaurant verspeist wurde.

Nach vier Tagen war es dann auch leider fast schon wieder vorbei, die Abreise stand bevor. Doch als wir in der Stadt unseres Flughafens ankamen, rundete ein letzter Programmpunkt unsere Reise ab: Die Besichtigung von „Milano“, Mailand, mit dem eindrucksvollen „Duomo di Santa Maria Nascente“, dem Mailänder Dom.

(Leo Hallaschka, Q2)