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Unterricht

am Schillergymnasium Münster

Fach: Deutsch

Die Fachschaft Deutsch

Informationen zum Fach Deutsch

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Lehrbücher im Fach Deutsch

In der Sekundarstufe I arbeiten wir durchgehend mit dem Deutschbuch von Cornelsen. Zudem greifen wir auf das Arbeitsheft des Cornelsen-Verlages zurück.

Deutschbuch

Arbeitsheft

 

In der Sekundarstufe II arbeiten wir hingegen in Einführungs- und Qualifikationsphase mit dem Lehrbuch „Texte, Themen und Strukturen“ des Cornelsen-Verlages.

Curriculum: Sekundarstufe I

Das Curriculum steht Ihnen in Kürze hier zum Download zur Verfügung

Curriculum: Einführungsphase

Das Curriculum steht Ihnen in Kürze hier zum Download zur Verfügung

Jugend debattiert

Der Schülerwettbewerb Jugend debattiert der Hertie-Stiftung ist das größte privat-öffentlich finanzierte Projekt zur sprachlichen und politischen Bildung mit bundesweit über 100.000 Schülerinnen und Schülern an 730 Schulen im Schuljahr 2010/11.

Wie kann ich teilnehmen?

Debattiert wird am Schillergymnasium ab der Jahrgangsstufe 8. Die Vorbereitungen werden erfahrungsgemäß im Deutsch- oder Politikunterricht getroffen, da sie sich an die jeweiligen Lehrpläne problemlos anschließen. Dann folgt der Wettbewerb. Wenn viele Klassen teilnehmen, wird zunächst in der Klasse ermittelt, wer die Klasse beim Schulwettbewerb vertritt. Gibt es nur den Schulwettbewerb, meldet man sich direkt dazu an. Voraussetzung ist aber immer, dass du schon einmal an einer Unterrichtseinheit Jugend debattiert teilgenommen hast.

Welche Altersgrenzen gibt es?

Der Wettbewerb findet auf allen Ebenen in zwei Altersgruppen statt: Altersgruppe I (Klassen 8 – 10) und Altersgruppe II (Jahrgangsstufen 11 – 13).

Ab dem Schuljahr 2010/11 gilt folgende Regelung: Alle Schüler, die in der 10. Klasse an einem Jugend debattiert-Wettbewerb teilnehmen und an einem G 8-Gymnasium oder in einem G 8-Jahrgang unterrichtet werden, starten in der Altersgruppe II. Für alle anderen Schulen und für G 9-Jahrgänge zählt die 10. Klasse weiterhin zur Altersgruppe I.

Es gelten folgende Altersobergrenzen:

In der Altersgruppe I kann am Wettbewerb nur teilnehmen, wer das 18. Lebensjahr am Tag des Bundesfinales noch nicht vollendet hat. In der Altersgruppe II kann nur teilnehmen, wer das 22. Lebensjahr am Tag des Bundesfinales noch nicht vollendet hat.

Kann ich mehrfach am Wettbewerb teilnehmen?

Grundsätzlich ja. Es gibt allerdings zwei Ausnahmen:

  • Wenn du Landessieger geworden bist, kannst du im darauf folgenden Schuljahr nicht erneut am Wettbewerb teilnehmen – es sei denn, du wechselst im Folgejahr altersbedingt von der Altersgruppe I in die Altersgruppe II.
  • Wenn du Bundessieger bzw. Alumnus geworden bist, kannst du nur dann wieder am Wettbewerb teilnehmen, wenn du altersbedingt von der Altersgruppe I in die Altersgruppe II wechselst.

Grund für diese Regelungen ist der Vorsprung, den Teilnehmer durch das Landessiegerseminar, die Teilnahme an der Bundesqualifikation und an der Akademiewoche erzielen. Dieser Vorsprung soll nicht dazu führen, dass immer wieder dieselben die Bundesebene erreichen. Wir begrüßen es aber sehr, wenn Landes- und Bundessieger im Folgejahr den Wettbewerb als Juroren unterstützen!

Weitere Informationen gibt es unter: www.jugend-debattiert.de

Methoden

Operatoren

Übergeordnete Operatoren, die Leistungen in allen drei Anforderungsbereichen verlangen:

analysieren (interpretieren) Literarische Texte: Texterfassung, Textbeschreibung, Textdeutung unter Berücksichtigung des Wechselbezuges von Textstrukturen, Funktionen und Intentionen, Erfassen zentraler strukturbildender genretypischer, syntaktischer, semantischer und stilistisch-rhetorischer Elemente und ihrer Funktion für das Textganze Kontextualisierung (historischer und aktueller Verstehenshorizont) Reflektierte Schlussfolgerungen auf der Grundlage der Ergebnisse der Textdeutung ziehen
Sollte eine Wertung oder Beurteilung gewünscht sein, wird dies ausdrücklich in der Aufgabenstellung formuliert.
Sachtexte: Texterfassung, Textbeschreibung, Textuntersuchung:Zusammenhang Textstruktur und Textintention, strukturbildende semantische, syntaktische Elemente unter Berücksichtigung der sprachlichen Funktion, Wirkung; Erfassen der pragmatischen Struktur des Textes unter besonderer Berücksichtigung der Argumentationsweise Reflektierte Schlussfolgerungen ziehen aus dem Zusammenspiel von Struktur, Intention und Wirkung im Rahmen des historischen und aktuellen Verstehenshorizontes
Sollte eine Wertung oder Beurteilung gewünscht sein, wird dies ausdrücklich in der Aufgabenstellung formuliert.
erörtern eine These oder Problemstellung, eine Argumentation durch Für-und-Wider- bzw. Sowohl-als-Auch-Argumente auf ihren Wert und ihre Stichhaltigkeit hin abwägend prüfen und auf dieser Grundlage eine Schlussfolgerung bzw. eigene Stellungnahme widerspruchsfrei dazu verfassen.
formulieren darstellen verfassen einen Sachverhalt, Zusammenhang, eine methodische Entscheidung, eine Problemstellung strukturiert, fachsprachlich zutreffend

Operatoren, die Leistungen im Anforderungsbereich I (Reproduktion) verlangen:

(be)nennen aus einem Text entnommene Informationen, Aspekte eines Sachverhalts, Fakten
beschreiben Textaussagen oder Sachverhalte in eigenen Worten strukturiert und fachsprachlich richtig darstellen
wiedergeben Inhalte, Zusammenhänge in eigenen Worten sachlich und fachsprachlich richtig formulieren
zusammenfassen Inhalte, Aussagen, Zusammenhänge komprimiert und strukturiert fachsprachlich richtig darstellen
untersuchen, erschließen, einordnen an Texten, Textaussagen, Problemstellungen, Sachverhalten kriterienorientiert bzw. aspektgeleitet arbeiten einen Inhalt, eine Aussage, eine Problemstellung, einen Sachverhalt in einen vorgegebenen oder selbst gewählten Kontext einbeziehen

Operatoren, die Leistungen im Anforderungsbereich II (Reorganisation und Transfer) verlangen:

vergleichen Texte, Textaussagen, Problemstellungen, Sachverhalte unter vorgegebenen oder selbst gewählten Aspekten auf der Grundlage von Kriterien gegenüberstellen, in Beziehung setzen und analysieren, um Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Teil-Identitäten, Ähnlichkeiten, Abweichungen oder Gegensätze ermitteln zu können
Erläutern (incl. „erklären“) Textaussagen, Sachverhalte auf der Basis von Kenntnissen und Einsichten differenziert darstellen und durch zusätzliche Informationen und Beispiele veranschaulichen
in Beziehung setzen Analyseergebnisse, Textaussagen, Sachverhalte, Problemstellungen mit vorgegebenen oder selbstgewählten Aspekten in Verbindung bringen

Operatoren, die Leistungen im Anforderungsbereich III (Reflexion und Problemlösung) verlangen:

deuten unter Berücksichtigung des Wechselbezuges von Textstrukturen, Funktionen und Intentionen, der erfassten zentralen strukturbildenden genretypischen, syntaktischen, semantischen und stilistisch-rhetorischen Elemente und ihrer Funktion für das Textganze Ergebnisse der Textbeschreibung in einen Erklärungszusammenhang bringen
Beurteilen, bewerten hinsichtlich eines Textes, einer Textaussage, der ästhetischen Qualität eines Textes, eines Sachverhalts, einer Problemlösung, einer Problematik ohne subjektiven Wertebezug mit Bezug auf Fachwissen und -erkenntnis zu einem selbstständigen, begründeten Sachurteil gelangen bewerten wie Operator „beurteilen“, verbunden mit der Offenlegung begründeter eigener Wertmaßstäbe, die sich aus ausgewiesenen Normen und Werten ableiten
(kritisch) Stellung nehmen die Einschätzung einer Problemstellung, Problemlösung, eines Sachverhaltes, einer Wertung auf der Grundlage fachlicher Kenntnis und Einsicht nach kritischer Prüfung und sorgfältiger Abwägung formulieren
begründen ein Analyseergebnis, Urteil, eine Einschätzung, eine Wertung fachlich und sachlich absichern (durch einen entsprechenden Beleg, Beispiele, eine Argumentation)
sich auseinander setzen mit zu einer (fachlichen) Problemstellung oder These eine Argumentation entwickeln, die zu einem begründeten und nachvollziehbaren Ergebnis führt
prüfen, überprüfen eine Textaussage, These, Argumentation, Analyseergebnis, einen Sachverhalt auf der Grundlage eigener Kenntnisse, Einsichten oder Textkenntnis auf ihre/seine Angemessenheit hin untersuchen und zu Ergebnissen kommen
entwerfen in Verbindung mit einer Textvorlage auf der Grundlage einer konkreten Arbeitsanweisung einen eigenen Text unter Benennung der notwendigen Entscheidungen und Arbeitsschritte planen
gestalten in Verbindung mit einer Textvorlage, auf der Grundlage einer konkreten Arbeitsanweisung einen eigenen Text nach ausgewiesenen Kriterien erarbeiten

 

Rhetorische Figuren

Die Lehre von den rhetorischen Figuren hat von der Antike an die Dichtung in überaus starkem Maße beeinflusst. Die Kenntnis der wichtigsten Anweisungen und Stilmittel der Rhetorik ist auch heute noch unerlässlich für das Verständnis von Dichtung. Über ihren Wert als Interpretationshilfe hinaus können die rhetorischen Figuren jedoch auch eigene mündliche oder schriftliche Darstellungen abwechslungsreich und wirkungsvoll werden lassen.

Allegorie:
bildhafte Darstellung eines abstrakten Begriffes, z. B.: „Waage“ (Bedeutung: Gerechtigkeit);
„Knochenmann mit Sense“ (Bedeutung: Tod)

Akkumulation:
Reihung von Begriffen zu einem – genannten oder nicht genannten – Oberbegriff, z. B.: „Nenn’s Glück! Herz! Liebe! Gott!“

Alliteration:
Zwei oder mehrere Wörter innerhalb eines Satzes oder einer Zeile beginnen mit demselben betonten Anlaut, z. B.: „Karpfen, Krabben, Krebse.“

Anapher:
Mehrere Zeilen oder Sätze beginnen mit demselben Wort, z. B.: „Wir haben gearbeitet. Wir haben Probleme gelöst.“

Antithese:
Gegenüberstellung, Gegensatz, z. B.: „gut und böse“; „arm und reich“; „Des einen Sieg ist des anderen Niederlage.“

Chiasmus:
Überkreuzstellung, spiegelbildliche Vertauschung der Wortstellung, z. B.: „Die Kunst ist lang, und kurz ist unser Leben.“ (Goethe: Faust I)

Ellipse:
Verkürzter Satz (durch Auslassung von Wörtern), z. B.: „Was nun?“ (für: Was machen wir nun?)

Emphasis:
Wortwiederholung, mit der ein Redner etwas besonders hervorheben oder betonen kann, z. B.: „Dies, und nur dies habe ich gemeint.“

Epipher:
Wiederholung des Satzendes (Gegensatz: Anapher!), z. B.: „Ich sah auf dich und weinte nicht, der Schmerz schlug meine Zähne aneinander; ich weinte nicht.“

Euphemismus:
Das Negative eines Sachverhaltes wird durch positive Bezeichnungen verhüllt oder beschönigt, z. B.: „nuklearer Ernstfall” statt „Atomkrieg”.

Hendiadiadyoin:
Verknüpfung zweier sinnverwandter (synonymer) Wörter, meist Substantive, z.B.: „Beistand und Hilfe“, „einzig und allein“

Hyperbel:
(Übertreibung) Ein Ausdruck oder eine Aussage wird durch Vergrößerung so übersteigert, dass er, wörtlich genommen, nicht mehr zutrifft, z. B.: „Das habe ich dir schon tausendmal gesagt.“

Inversion:
Umstellung der normalen Wortfolge, z. B.: „Aufwärts geht es nun!“

Ironie:
Der Sprecher meint das Gegenteil dessen, was seine Worte besagen, z. B.: „Das ist ja eine schöne Bescherung!“

Klimax:
(Steigerung) Eine Reihe von Ausdrücken wird in steigender Anordnung gebraucht, z. B.: „Hinter dem Kino befand sich ein großer Parkplatz. Auf dem großen Parkplatz befanden sich viele große Wagen. Vor den Wagen befanden sich…“

Litotes:
(Untertreibung) Durch eine bewusste Untertreibung kann in verstohlener Weise betont werden: z. B. „Meine Wenigkeit“ . Eine besondere Form ist die Verneinung des Gegenteils, z. B.: „nicht wenig verdienen”.

Metapher:
Ein Wort wird aus den Bedeutungszusammenhängen des vertrauten Sprachgebrauchs gelöst und in andere Zusammenhänge so eingeordnet, dass es eine neue Bedeutung erhält, z. B.: In der Blüte des Lebens.

Neologismus:
Wortneuschöpfung, Neubildung eines Wortes, z. B.: „Petitesse“ (statt: Kleinlichkeit), „Kaputtnik“ (aus: kaputt + Sputnik)

Oxymoron:
Zwei Vorstellungen oder Begriffe, die sich widersprechen oder ausschließen, werden in eine enge Verbindung miteinander gebracht, z. B.: „beredtes Schweigen, süße Bitternis“.

Paradoxon:
Widersprüchliches, im Gegensatz zueinander stehend, z. B.: „Parkverbot von 0 bis 24 Uhr. Sonn- und Feiertag von 24 bis 0 Uhr.“

Parallelismus:
In aufeinander folgenden Sätzen werden die Satzglieder in gleicher Weise angeordnet, z. B.: „Heiß ist die Liebe, kalt ist der Schnee.“

Periphrase:
(Umschreibung) Ein Sachverhalt wird nicht mit dem üblichen Begriff bezeichnet, sondern durch mehrere Wörter umschrieben, z. B.: „Die führende Supermacht.“

Personifikation:
Abstrakten Begriffen, unbelebten Erscheinungen, Tieren und Pflanzen werden Eigenschaften oder Verhaltensweisen zugeordnet, die nur Personen zukommt, z. B.: „Der Sommer stand und sah den Schwalben zu.“

Pleonasmus:
Wiederholung eines charakteristischen semantischen Merkmals des Bezugswortes, z. B.: „weißer Schimmel“ , „grünes Gras“

Rhetorische Frage:
Ein Sprecher setzt durch eine Scheinfrage, die eine nachdrückliche Aussage enthält, die Zustimmung des Zuhörers als gegeben voraus.

Symbol:
Sinnbild, konkrete Bezeichnung mit abstrakter Bedeutung; z. B. „die weiße Taube“ als Zeichen für den Frieden

Tautologie:
Wiederholung eines Begriffs bzw. Ersetzung durch ein sinnverwandtes Wort (häufig in Zwillingsformeln), z. B.: „Persil bleibt Persil“, „immer und ewig“

Vergleich:
Durch “wie”, “wieso”, “als ob” u.ä. wird eine Beziehung zwischen zwei Bereichen hergestellt, zwischen denen eine Gemeinsamkeit besteht, z. B.: „Der Wald war still wie ein Kirchhof.“

Wortspiel:
geistreiches Spielen mit Ausdrücken, um eine witzige Wirkung zu erzielen, z. B.: „Es ahndet nicht so ein junger Maulheld, Warum der Mensch am End das Maul hält.“ (Heine: An den Nachtwächter)

Zeugma:
Gleiche Satzglieder werden syntaktisch richtig miteinander verbunden, obwohl sie in ihrer Bedeutung verschiedenartig sind. Das Zeugma wirkt oft komisch, z. B.: „Ich will Blumen und Tränen auf Ihr Grab streuen.“

 

Analyse epischer Texte

Analyse erzählender / epischer Texte (Kurzgeschichte, Novelle, Kurzprosa, etc.)

I. Erschließungsverfahren nach Schlüsselstellen – Inhaltsebene:

  • Schlüsselstellen ziehen den Leser in die inhaltliche, problemorientierte, thematische Textebene:
  • Kernstellen: mit eindeutigen, direkten Aussagen der Figuren (auch des Erzählers) zur Situation, zum Verhalten, zu einem Problem …
  • Leerstellen: Stellen mit Andeutungen, offenen Hinweisen, Aussparungen, Vorausdeutungen, hintergründiger Wirkung, die das Interpretieren herausfordern
  • Bruchstellen: mit plötzlichem Themawechsel, Sprecherwechsel, Erzählerwechsel, Perspektivwechsel, Zeitsprung, Wechsel in Sprache und Stil
  • Wirkungsstellen: mit Hervorhebung, z.B. am Anfang, am Schluss, an einem Achsenpunkt, einem Symmetriepunkt, einem Gipfelpunkt, einer emotionalen Aufgipfelung, einer stilistischen Auffälligkeit…
  • Konfliktstellen: mit Formen der inneren oder äußeren Auseinandersetzung, des verbalen oder nonverbalen Streites, des Kampfes… sowie der Versöhnung, Kompromissfindung, Konsensbildung, Beruhigung…
  1. von ein, zwei wichtigen Schlüsselstellen ausgehen
  2. erklären, was sie zum Verständnis des Textes beitragen
  3. zu weiteren mit diesem Verständnis in Zusammenhang stehenden anderen Schlüsselstellen übergehen
  4. sie gedanklich aufeinander beziehen und so den Text insgesamt aufschließen und interpretieren

Beispiel: Heinrich Böll: Auf der Brücke („Texte, Themen und Strukturen“- neu, S. 19 )

  • Z. 3-8: die Zahlen – die berufliche Rolle des Ichs als Zähler + Z. 20, 24, 31: seine Macht als Ohnmächtiger + Z. 75: die Kontrolle
  • der Gegensatz:
  • Z. 45: das Herz – die kleine ungezählte Geliebte + Z. 65 ff.: die einseitige Liebe
  • Z. 109 ff.: der Traum von der Liebe + Z.86, Z. 40: Futur

II. Aspektorientiertes Erschließungsverfahren – Inhaltsebene:

ein Teilthema des Textes kann zu einem Aspekt (einer Hinsicht) werden, mit dem man den Text untersucht und durch den man einen wichtigen Teil der Textaussage versteht: z. B.

  • das Verhalten, die Einstellung, das Problem einer Figur
  • die Art der Interaktion von Figuren
  • das Konfliktthema, um das es in Auseinandersetzungen geht
  • die Art, wie Natur, Schauplätze und Umgebung geschildert sind
  • ein Leitmotiv, das auf etwas hinweist
  • die Art des gesellschaftlichen oder historisch-epochalen Hintergrundes
  • die Problemstellung, die der Text ins Zentrum stellt: ein künstlerisches, ästhetisches Phänomen – ein psychologisches oder soziologisches Problem…
  1. einen wichtigen Aspekt nach der Lektüre finden (s. Hypothese zur Textaussage)
  2. systematisch weitere Textstellen sammeln, die zu dem Aspekt gehören
  3. den Text unter diesem Aspekts ausführlicher erläutern, das Thema von den Stellen her entwickeln
  4. mit weiteren Aspekten verbinden und so die Textaussage komplettieren

Beispiel: Gabriele Wohmann: Die Klavierstunde („Texte, Themen und Strukturen“- neu, S. 17)

  • Aspekt: Lebensabend/Verfall/Lebensmangel der Lehrerin: Z. 26 f., 35, 53, 100, 107, 113, 128
  • Gegensatz:
  • Aspekt: Freiheitstraum des Schülers: Z. 17 ff. + 1-10, 62 ff., 97, 127
  • Aspekt: der eingefahrene Plan: Z 33 + 133 ff.

Die Verfahren mit Schlüsselstellen und mit Aspekten lassen sich gut kombinieren!

Quelle: http://www.fachdidaktik-einecke.de

 

Analyse dramatischer Texte

Textanalyse: Szenische Texte – dramatische Szenen

1. Mögliche Analyseverfahren

  1. Strukturanalyse: Aufbau einer Szene nach den Handlungsschritten, der gedanklichen Gliederung, der Dialogentwicklung – mit Formen der Steigerung, Zuspitzung und Pointierung oder der Beruhigung und Entspannung oder der Verwirrung und Lösung etc. – mit Formen der Parallelführung, Handlungsstränge mit Haupthandlung und Nebenhandlungen, finale Gestaltung, Kreisform, assoziativen Verkettung, Kontrastierung etc.; Verknüpfung der Szene nach hinten und vorne zu den benachbarten Szenen und im gesamten Stück, Funktion einer Szene in der Szenenfolge und im Spannungsbogen…
  2. Konfliktanalyse: Konfliktparteien, Konfliktpunkte, Entscheidungsrichtungen, Handlungsmöglichkeiten, Mittel der Konfliktaustragung…
  3. Argumentations- und Motivanalyse: Positionen und Absichten (Intentionen) der Protagonisten; Argumente für oder gegen eine Entscheidungsrichtung; Formen der Begründung; Ausschluss oder Rechtfertigung einer Entscheidung; psychologische und persönliche Motive sowie politische und soziale Ursachen für die Absichten der Protagonisten…
  4. Kommunikationsanalyse: s. u.
  5. rhetorische Analyse: Einsatz rhetorischer Mittel, Redestrategien, stilistische und klangliche Mittel, bildliche Sprache

Kommunikationsanalyse zur Untersuchung von Gesprächs- und Redesituationen

  1. Situationsanalyse: Welche Faktoren der Situation bestimmen vor allem die Art und das Zusammenspiel des Handelns und des Redens?
    Ort / Raum, Zeit, Klima, Atmosphäre, Umstände, Gegenstände, Personen, Rollenverteilung, Gefühle, wirtschaftliche Lage, körperliche Befindlichkeit etc.
  2. Handlungsanalyse: Welche Handlungen wirken vor allem auf die Situation und das Gespräch ein oder gehen aus ihnen hervor?
    Handlungs-/Entscheidungsträger, Handlungsbedingungen; Arten des Handelns: konkrete Handlungen: aufstehen, Kaffee eingießen, Formular reichen…; nonverbale Handlungen: lächeln, sich räuspern, mit den Fingern trommeln…; verbale Handlungen (s.u.); vorausgehende Handlungen (Auslöser): ein Kopfschütteln, eine freundlicher Klaps auf die Schulter…; Folgehandlungen (Ergebnis): eine Ablehnung, ein Handschlag, ein Vertrag…; erinnerte Handlungen: Erfahrungen mit dem Gegenüber…; vorgestellte Handlungen: unterdrückte Wunschvorstellungen, erwartete Handlungen in der Zukunft … etc.
  3. Rede-/Gesprächsanalyse: Welche Bedeutung haben Gesprächs- oder Redeteile für die Situation und die konkreten Handlungen?
    Sprachliche Handlungen: bitten, fordern, lügen, beschuldigen, danken, Rat erteilen, bestreiten…; Sprachstile der Figurenreden: zeittypische Formen, geschlechtsspezifisch, enge personale Perspektive…; Redeorganisation: Ordnung, Vergabe des Rederechts, Sprecherwechsel, Unterbrechungen; Gesprächsinitiativen: Impulse, Redeanteile, Dominanz; Gesprächsstörungen: mangelnde Eindeutigkeit, Missverständnis, Ironie, Zweideutigkeit, Anspie­lungen – Zurückhaltung von Informationen, Formen der Zensur, des Lügens, der Täuschung, des Übergehens – mangelnder Adressatenbezug, Sprecher achtet nicht auf Verständlichkeit etc.; rhetorische Mittel: Appelle, Akkumulation, Anaphern, Metaphern, …; Intonation, Pausen, Schweigen etc.

2. Technik des Dramas

Nach Gustav Freytags Lehre („Die Technik des Dramas“, 1863) muss das Drama seine Handlung in einer ganz bestimmten Weise führen, wenn es organisch von einem Anfang, wo noch gar nichts vorauszusetzen ist, zu einem Schluss führen will, wo alles endgültig entschieden ist. Diese innere Spannungslinie muss einige Elemente und Teile enthalten, ohne die dramatische Entwicklung nicht möglich scheint:

  1. Die Exposition. Sie muss die wesentlichen Einzelheiten der Vorgeschichte vorführen und den Zuschauer mit dem gegenwärtigen Zustand der handelnden Personen vertraut machen.
  2. Das erregende Moment. Durch dieses tritt zum früheren Zustand etwas Neues hinzu, durch das die Handlung ausgelöst wird. Der neue Umstand wird zum Motiv für den Helden oder seine Gegenspieler.
  3. Die aufsteigende Handlung. Haben wir es mit einer Tragödie zu tun, so wird der durch das erregende Moment zur Tat getriebene Held zunächst allen Widerständen gegenüber erfolgreich scheinen. Es sieht aus, als werde er sein Ziel erreichen.
  4. Das kontrastierende Moment. Es bringt dasjenige ins Spiel, was als bedeutende und gefährliche Gegenkraft den Helden bedroht. Man kann es als „zweites erregendes Moment“ bezeichnen.
  5. Der Höhepunkt. Er liegt meist in der Mitte des Dramas. Der Held scheint sein Ziel erreicht zu haben. Wir stehen an einem „Scheinschluss“ des Dramas.
  6. Das tragische Moment. Es folgt unmittelbar dem Höhepunkt und bringt denjenigen Umstand oder Konflikt, durch den der schließliche Untergang des Helden eingeleitet wird.
  7. Die fallende Handlung. Sie umfasst den durch das tragische Moment eingeleiteten Teil des Dramas bis zum Schluss.
  8. Das retardierende Moment. Ein verzögernder Umstand, durch den Untergang und Tod des Helden noch einmal abgewendet zu werden scheint, eine letzte Erhöhung der Spannung.
  9. Die Lösung. Sie erscheint in der Tragödie als Katastrophe, das heißt Untergang des Helden, im Schauspiel als Aufhebung des Konflikts.

3. Einzelne Methoden beim Umgang mit dramatischen Texten – analytische wie produktive

  • Lesen mit verteilten Rollen, szenisches Lesen/Darstellen, szenisches Interpretieren
  • Vermittlung durch Medien (Video, Audio, Theater…)
  • Grafik zur Personenkonstellation, zur Konfliktkette, zur zeitlichen Entwicklung, zum Spannungsbogen
  • Szenenbild entwerfen: Grundriss der Bühne, Kulis­sen; Standbilder bauen…
  • Szene als Hörfassung auf Kassette aufnehmen
  • Textanalyse: s.o.
  • Rezension zum Stück schreiben
  • an Entscheidungssituationen die Handlungsbedingungen zurückverfolgen (Psychogenese, Soziogenese)
  • Alternativszene entwickeln, in der ein Protagonist eins Handlungsalternative ergreift, die nicht im Text vorkommt, und dialogisieren
  • Charakterisierung einer Person auf der Grundlage einer ausgewählten längeren Textstelle oder im Überblick über den gesamten Text, als Verknüpfung analytischer und synthetisie­render Tätigkeiten: keine vorurteilshafte Beurteilung der Person (!), sondern Analyse ihrer Her­kunft und Entwicklung, des Auftretens, der Aussagen, des Entscheidens und Handelns der Person selbst, der Motive, der Einschätzung durch andere Figuren im Text, der besonderen Behandlung/Kommentierung der Person durch den Autor; beschreibende, mit Textstellen begründende vergleichende, erörternde, ver­knüpfende und wertende Passagen im Schülertext; bei Bewertungen ist die historische Differenz zu beachten: unterschiedliche Normen und Maßstäbe in verschiedenen Epochen
  • in „Schreibkontakt“ mit Textfiguren treten: z.B. einen Brief an einen Protagonisten schreiben, einen Gedankengang parallel zum Dialog verfassen (innerer Monolog)
  • über Protagonisten „zu Gericht sitzen“: in einem Gerichtsverfahren Konfliktlage und Schuldfrage klären
  • Zusammenstellung von Hintergrundinformationen (histor., soziolog., psycholog., biographisch…)
  • Herstellung eines Features über das Stück: Originalpassagen aus dem Stück, Hintergrundinformationen zur Epoche/zum Autor, interpretierende Kommentare zum Stück (eigene/von Fachleuten), Berichte von Aufführungen etc.

4. Aufgabenstellungen für eine Klausur

  • Szenenanalyse mit erweiterndem Schreibauftrag: z. B. Analyse eines Monologs, einer Szene nach eingeübtem Analyseverfahren und Erläuterung der Bedeutung der Szene im Konfliktverlauf oder Vergleich der Positionen eines Protagonisten in zwei verschiedenen Szenen
  • Analyse eines expositorischen Textes mit erweiterndem Schreibauftrag: Theaterrezension mit eigener Stellungnahme
  • argumentative Entfaltung eines Sachverhalts, z.B. als Erörterung im Anschluss an einen theatertheoretischen Sachtext

Quelle: http://www.fachdidaktik-einecke.de

 

Zitiertechniken

Ein Zitat ist eine wörtlich wiedergegebene Stelle aus einem Text (Roman, Gedicht, Zeitung, Rede usw.).

Man zitiert zumeist, um etwas zu untermauern oder zu belegen. So können beispielsweise eigene Gedanken überzeugender dargestellt werden, wenn man einen Experten zitiert, der etwas zum Thema gesagt hat, das mit dem eigenen Standpunkt übereinstimmt.

Im Unterricht wird das Zitieren zumeist angewendet, um die eigenen Ausführungen (Gedanken, Erläuterungen) zu einer Textstelle am Text zu belegen, d.h. es wird ein Bezug zwischen einer Textstelle (die wörtlich wiedergegeben wird oder auf die man sich mit einer eigenen Formulierung bezieht) und den eigenen Überlegungen zu dieser Textstelle hergestellt. So weiß der Leser unseres Textes immer ganz genau, auf welche Stelle des zu bearbeitenden Textes wir uns gerade beziehen und kann somit unsere Ausführungen besser nachvollziehen.

Beim Zitieren sind einige Regeln zu beachten, damit dem Leser das Erkennen des Zitats, das Auffinden im Originaltext und die Lesefreundlichkeit von zitierten Textstellen erleichtert wird:

1. Zitierte Textstellen werden immer durch Anführungszeichen gekennzeichnet.

Der Direktor stellt fest: „Der Schulordnung ist Folge zu leisten.“ (S. 1, Z. 1)

2. Man kann einzelne Worte, Wortgruppen, mehrere Satzglieder oder gar einen oder mehrere Sätze (vgl. hierzu auch Punkt 11) zitieren.

Er ist ein wahrer „Märtyrer“ (S. 4, Z. 7), zu dem ihn sein vornehmer Mantel macht.
Die Alliteration „lustiges Leben“ (S. 4, Z. 9) deutet auf die Komik der Situation hin.
Er ist unentschlossen, weiß nichts mit sich anzufangen, „malt Schlangenlinien auf das Papier“ (S. 1, Z. 7).
Da sagt der Bandit: „Gib mir dein Geld oder ich nehme dein Leben.“ (S. 3, Z. 5)

3. Es sollte jeweils nur der Text zitiert werden, auf den sich die eigenen Ausführungen konkret beziehen.

Richtig: Die Metapher „Welle der Freundschaft“ (S. 15, Z. 12) steht hier für eine enorme Menge an freundschaftlichen Gefühlsbekundungen, die dem Helden zuteil werden.
Falsch: Die Metapher „Er spürte die Welle der Freundschaft“ (S. 15, Z. 12) steht hier für …

4. Die zitierte Stelle wird in einer runden Klammer am Ende des Zitates mit Seiten- und Zeilenangabe belegt. Seite darf mit S. und Zeile mit Z. abgekürzt werden. Handelt es sich um ein Zitat, das sich über zwei Zeilen erstreckt, dann schreibt man f. (eine folgende Zeile), ansonsten verwendet man die konkreten Angaben (also z.B. Z. 1-3). Bei Gedichten schreibt man für Strophe Str. und für Vers V. Handelt es sich bei dem vorgegebenen Text nur um eine Seite, entfallen die Seitenangaben.

Der Detektiv sagt: „Sie sind verhaftet.“ (S. 238, Z. 5) → Die zitierte Textstelle befindet sich in einer Zeile.

Die Hauptaussage steht am Schluss des Gedichts: „Es falten ihre Zehlein, / die Rehlein.“ (Str. 2, V. 4 f.) → Der Querstrich gibt an, dass ein neuer Vers beginnt.

5. Veränderungen im Zitat (Auslassungen, Hinzufügungen, Kasus, Plural …) werden mit einer eckigen Klammer gekennzeichnet. Der Sinn eines Zitates darf durch eine individuelle Zusammenstellung nicht falsch wiedergegeben werden!!!

Originaltext: Wir brauchen die Freiheit, wir brauchen diese Göttin, um den Fesseln der Verdammnis zu entfliehen.
Der Protagonist sagt: „Wir brauchen die Freiheit.“ (S. 3, Z. 5)
Der Protagonist sagt: „Wir brauchen die Freiheit […], um den Fesseln der Verdammnis zu entfliehen.“ (S. 3, Z. 5)
Die Protagonist sagt: „[W]ir brauchen diese Göttin, um den Fesseln der Verdammnis zu entfliehen.“ (S. 3, Z. 5)
Die „Fessel[…] der Verdammnis“ (S. 3, Z. 5) muss durch Freiheit überwunden werden.
Falsch: „Wir brauchen […] [die] Fesseln der Verdammnis […]“ (S. 3, Z. 5). (falsch, da sinnentstellend)

6. Auf eine korrekte Einbindung des Zitats nach den Regeln der Grammatik und der Rechtschreibung in den eigenen Text muss geachtet werden. Um dies zu erreichen, müssen die Zitate umschließenden Sätze sorgfältig formuliert werden (vgl. Tipps).
Falsch: Er betont „Ich bin die Weisheit.“ (S. 20, Z. 6), dies zeigt, dass …
Richtig: Er betont: „Ich bin die Weisheit.“ (S. 20, Z. 6) Dies zeigt, dass …
Falsch: Der Satz „Endlich alle da.“ (S. 3, Z. 12) verdeutlicht, dass …
Richtig: Es folgt eine Ellipse: „Endlich alle da.“ (S. 3, Z. 12) Diese verdeutlicht …
Falsch: Die Argumente „[…] im Osten die Armeen unaufhörlich zurückströmen, im Westen die Invasion erwartet wird“ (Z. 5 ff.) klingen wie aus einem Zeitungsartikel.
Richtig: Die Argumente, dass „[…] im Osten die Armeen unaufhörlich zurückströmen, im Westen die Invasion erwartet wird“ (Z. 5 ff.), klingen wie aus einem Zeitungsartikel.
Falsch: Der letzte Satz des ersten Absatzes: „Die gerechte Strafe rückt näher!“ (S. 3, Z. 4) Und: „Sie wird euch alle ereilen!“ (S. 3, Z. 18) Gehören zusammen.
Richtig: Die beiden folgenden Sätze gehören zusammen: „Die gerechte Strafe rückt näher!“ (S. 3, Z. 4) „Sie wird euch alle ereilen!“ (S. 3, Z. 18)

7. Ein Zitat, das aus einem ganzen Satz besteht, wird zumeist mit einem Doppelpunkt eingeleitet, das Satzzeichen am Ende des zitierten Satzes darf nicht weggelassen werden. Nach mit Doppelpunkten eingeleiteten Zitaten beginnt immer ein neuer Satz!!!

Vgl. die Beispiele unter sechs.

8. Kommt in zitierten Textstellen wörtliche Rede vor, so wird diese durch einfache Anführungszeichen wiedergegeben.

Folgende Äußerung leitet den Text ein: „Goebbels fragt: ‚Wollt ihr den totalen Krieg?’“

9. Wird nur auf eine Textstelle hingewiesen, diese aber nicht wörtlich zitiert, so stehen keine Anführungszeichen, aber folgender Verweis auf die Textstelle: (vgl. S. 12).

Originaltext: Heiße Strahlen brannten auf den sengenden Wüstensand hinab.
Die Sonne scheint unbarmherzig (vgl. S. 3, Z. 34) und …

10. Zitate dürfen nicht nur angedeutet bzw. verkürzt dargestellt werden.

Originaltext: Heute wird das Wetter so schön, dass wir schwimmen gehen können.
Falsch: Peter sagt: „Heute wird das Wetter …“ (S. 3, Z. 2)
Richtig: Peter sagt: „Heute wird das Wetter so schön, dass wir schwimmen gehen können.“ (S. 3, Z. 2)

11. Zitate müssen in einem angemessenen Verhältnis zum eigenen Text stehen, sie sollten also nicht zu viel Raum einnehmen.