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"Schillers Drama hat ein Ende": Abiturientia 2012 entlassen 01.07.2012

“Abitür 2012: Wir schließen ab. Schillers Drama hat ein Ende.“ Ein Abiturmotto, das Schulleiter Ulrich Gottschalk dazu bewegte die letzten neun Jahre – auch er ist seit genau neun Jahren Lehrer am Schillergymnasium –  ganz persönlich Revue passieren zu lassen. Neben unzähligen kleinen Anekdoten über Begegnungen zwischen ihm und einzelnen Schülerinnen und Schülern sowie der Flut innerschulischer sowie bildungsministerieller Neuerungen, die gerade den Jahrgang 2003 im Laufe seiner Schulzeit begegneten, erwähnte er vor allem das große Engagement, das viele Schüler dieser Stufe u.a. in der Medien-AG, der Schülervertretung, beim Theater, bei Konzerten und den alten Sprachen gezeigt haben: „Wir wurden UNESCO-Projekt-Schule, und Schülerinnen und Schüler dieser Jahrgangsstufe waren immer an vorderster Front dabei.“ Nicht zuletzt betonte er auch die hervorragenden schulischen Leistungen dieser Abiturientia: „Insgesamt haben wir in dieser kleinen Jahrgangsstufe drei Mal ein 1,0 Abitur zu verzeichnen. Außerdem erzielten 38% des Jahrgangs beim Abiturnotendurchschnitt eine eins vor dem Komma.“

Voller Stolz auf ihre Jahrgangsstufe blickten auch die beiden Jahrgangsstufenleiterinnen Erika Dreßel und Andrea Michalski, die in ihrer Laudatio Rückschau auf die vielen Entwicklungen in Geschichte und Technik der letzten 9 Jahre legten. So wie die jetzige Abiturientia im Jahre 2003 noch in den Kinderschuhen steckte und sich Stück für Stück zu erwachsenen, reifen Menschen entwickelte, waren auch IPad, Facebook und Co. damals noch Geschichte.

Elternvertreter Jürgen Kupferschmidt gratulierte den Schülerinnen und Schülern zu ihrem Abitur und dankte auch aus Elternsicht dem Kollegium und der Schulleitung für die jahrelange Begleitung.

„Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch.“ Dieser Leitspruch von Erich Kästner bestimmte die Rückschau, die die beiden Schülervertreter Sarah Woltermann und Benjamin Schulte-Sienbeck anlässlich der Entlassung der Abiturientia 2012 hielten. In einem amüsanten Wechselspiel zeigten beide einen „ganz normalen Schultag“ ihrer Stufe auf und ernteten damit neben vielen Schmunzlern auch viele herzhafte Lacher, immer dann wenn Eltern, Lehrer und Mitschüler die vielen unterschiedlichen Charaktere dieser 66 Schülerinnen und Schüler vorbeiziehen sahen. Mit vielen Dankesworten an alle, die sie auf den neun Jahren vom Kind zum Erwachsenen mal liebevoll, mal streng begleitet haben, dankten beide stellvertretend für ihre Stufe und gaben nach vielen Rückblicken auch mit Hermann Hesses „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.“ erste Ausblicke in die Zukunft.

Musikalisch wurde die Entlassfeier von einem Harfentrio, dem Abiturientin Sophia Debus angehört, ebenso begleitet wie von der A-Capella Gruppe „Optischer Höhepunkt“, die mit Bastas „Hört bitte auf zu singen“ das Ende der Schulzeit der Abiturientia 2012 durch die Übergabe der Abiturzeugnisse einläutete.

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Schiller-Ruderer mit Erfolgen 28.06.2012

Auch bei der Essener Landesregatta der Schulen konnten Constantin Dormann und Paul Diletti mit hervorragenden Leistungen überzeugen: Constantin gewann sein Leichtgewichtsrennen im Einer in überzeugender Manier mit zwei Längen Vorsprung, Paul erreichte in seinem Rennen nach starkem Endspurt einen beachtlichen 3. Platz.

Der Schillervierer in der Besetzung Constantin Dormann, Paul Diletti, Philipp Hellwig, Max Hammerschmidt und Steuermann Niklas Skupin erreichte zwar nicht, wie erhofft, das Finale - nach einem 5. Platz im Vorlauf am Dienstag schied er im Hoffnungslauf am Mittwoch aus – doch ergaben sich gute Perspektiven für die Zukunft: Neben Constantin und Paul wollen auch Philipp und Max in das systematische Leistungstraining einsteigen.

Niklas hat das erste Mal Regattaluft als Steuermann geschnuppert. Beeindruckt von der Stimmung vor Ort äußerte er seine feste Absicht, zusammen mit Klassenkameraden künftig auch als Ruderer aktiv an Rennen teilnehmen zu wollen.

Alle Ruderer und die betreuenden Lehrer Manfred Sellmayer und Harald Kayser freuten sich über die erreichten Erfolge, waren sich aber einig in der Ansicht, dass eine noch positivere Zukunft der Ruderriege nur auf einer breiteren Basis erreicht werden kann.

Daher unser Appell: Probiert eine neue Sportart aus und kommt zum Rudern!

Manfred Sellmayer                            Jan Iking                               Harald Kayser
Protektor der Ruderriege                                                                 

Übungszeiten der AG:

Dienstag und Donnerstag: 16 bis 18 Uhr

Ort:

Bootshaus des RV Münster, Bennostraße 7, 48155 Münster

Für weitere Fragen und Anregungen stehen wir Euch natürlich auch während der Schulzeiten zur Verfügung.

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Theaterprojektkurs der Stufe 12/Q1 – Erarbeitung eines Stückes 26.06.2012

Am Anfang des Projektkurses haben wir uns erst mal um die Auswahl des Stückes gekümmert. Wir entschieden uns für das Stück „Die Erbschaft“, in welchem es um 9 habgierige Geschwister geht, welche ein großes Erbe bekommen sollen. Nach der Rollenverteilung wurden Rollenbiografien geschrieben, welche es einfacher machen sollten, seine eigene Rolle zu finden und diese dann dementsprechend zu spielen. Sobald dies jedem bewusst war, haben wir schon mit dem Proben angefangen. Vor den Proben haben wir als „Warm-up“ verschiedene Übungen gemacht, die es leichter machen sollten, zu spielen. Zu diesem Zeitpunkt besuchte der Kurs auch das Theater Stück „Romeo und Julia“ und sammelte weitere wertvolle Erfahrungen über das Theater spielen. Der Probenfortschritt verlief trotzdem relativ schleppend, was eine zweifelnde Stimmung unter den einzelnen Kursteilnehmer verbreitete. So kamen wir auch zu dem Entschluss das Stück schließlich nicht öffentlich aufzuführen. Diesen Entschluss bereuten wir allerdings, nachdem wir eine gute Generalprobe und eine fast perfekte Aufführung hatten. Die Aufführung im Kleinen Haus in den „Schillereien“ war ebenfalls gelungen. Im Endeffekt kann man zusammenfassend sagen, dass der Kurs durch Zusammenhalt es geschafft hat, ein Stück innerhalb eines Jahres aufführfähig zu machen. Da der Hauptteil des Schaffens aber in den letzten Proben lag, gab es leider keine öffentliche Aufführung. Trotzdem hatten wir unseren Spaß und die Aufführung im kleinen Kreis ausgewählter Schüler und Lehrer war ein Erfolg!

(Paul Volbers, Q1)

Diletti und Dormann Deutsche Jugendmeister! 26.06.2012

Riesenerfolg für Paul Diletti und Constantin Dormann bei den Deutschen Jugendmeisterschaften auf dem Essener Baldeneysee am 24.06.12: Beide wurden Deutsche Meister U 17!

Bei stürmischem Gegenwind und starkem Regen siegten Paul Diletti und sein Partner Lutz Rudack (RV Waltrop) im Zweier ohne. Nach missglücktem Start ließen sie ihren Konkurrenten ab der Streckenhälfte keine Chance und wurden souverän Deutscher Meister.

Für die größte Überraschung sorgte Constantin Dormann im Leichtgewichtsdoppelvierer mit Steuerfrau. Nach einer Saison mit vielen zweiten und dritten Plätzen wurde die Crew um Constantin nach einem hart umkämpften Endspurt Deutscher Meister!

Trainer Florian Marchand, Student der Sportwissenschaft, kommentiert: "Dieser Erfolg krönt unsere harte Trainingsarbeit der ganzen Saison! .Er ist ein guter Einstieg für weiter Erfolge im U 19-Bereich!“

Herzlichen Glückwunsch von der Ruderriege!

Manfred Sellmayer

Interview mit den Deutschen Meistern unter

Schillergymnasium vertieft Partnerschaft mit dem 1. Liceum Lublin 25.06.2012

Empfang im Friedenssaal durch Bürgermeisterin Beate Vilhjalmsson

Die vor zwei Jahren begonnene Schulpartnerschaft zwischen beiden Schulen wurde bei der 4. Begegnung in Münster weiter ausgebaut und vertieft. Bearbeiteten die Schüler beider Schulen in Lublin noch ein gemeinsames Kunstprojekt, so standen in Münster Fragen der Verbesserung der Kommunikation beider Schulen im Vordergrund.

Schwerpunkt war dabei ein Medienprojekt, bei dem die Teilnehmer gemeinsam eine Austausch-Homepage in deutscher und polnischer Sprache erarbeiteten. „Diese Homepage soll einerseits dazu dienen, den Verlauf unserer beiden deutsch-polnischen Begegnungen zu dokumentieren, andererseits soll sie aber eine Plattform für künftige Projekte beider Schulen bieten, die nicht nur austauschbezogen sind“, kommentieren Sven Nelson und Mona Post ihre Arbeit. Außerdem wurde in Zusammenarbeit mit Janusz Hamerski, dem Leiter der Schiller-Medien-AG, ein Film produziert, in dem die Teilnehmer ihre Auffassungen von der besonderen Bedeutung des deutsch-polnischen Schüleraustauschs zum Ausdruck brachten.

Gemeinsamkeit war auch das Prinzip bei den „landeskundlichen“ Unternehmungen der Austauschgruppe: So wurde zunächst Münster und seine Sehenswürdigkeiten ausführlich zum Thema: Nach dem Empfang im Friedenssaal durch Bürgermeisterin Beate Vilhjalmsson führte Jolanta Vogelberg vom Förderverein Münster – Lublin die Gruppe zweisprachig duch Münster, bevor dann ein Besuch im Stadtmuseum und eine Führung im Mühlenhof den „Münster-Part“ des Programms abschlossen.

Jolanta  Vogelberg vom Förderverein Münster-Lublin zeigt Münsters Sehenswürdigkeiten

Als besonderer Höhepunkt des vielfältigen Programms erwies sich die zweitägige gemeinsame Fahrt nach Köln und Bonn, bei der neben einer Dom- und WDR-Besichtigung in Köln auch Führungen im Beethovenhaus und im „Haus der Geschichte“ in Bonn auf dem Programm standen. Eine Rheinfahrt zum „Drachenfels“ in Königswinter, die die ersehnte Entspannung brachte, beschloss das dicht gedrängte Besichtigungsprogramm.

„Insgesamt verlebten wir mit unseren polnischen Partnern eine sehr intensive Woche, in der es uns nicht immer leicht fiel, unseren Pflichtunterricht mit dem Begegnungsprogramm in Übereinstimmung zu bringen. Wir konnten aber die Beziehungen zu unseren polnischen Austauschpartnern erweitern und vertiefen“, so die Bilanz von Henrike Bieber und Linda Mazoschek. Und die Austauschleiter Dorota Kacperczyk und Manfred Sellmayer ergänzen: „Auch diese Begegnung hat wieder einmal gezeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit deutscher und polnischer Schüler ist. Wir hoffen sehr, dass die neue Homepage die Beziehungen zwischen beiden Partnerschulen auch in Zukunft erweitert und vertieft. Unser besonderer Dank gilt auch der Stadt Münster und dem Förderverein Münster - Lublin, ohne deren großzügige Unterstützung unsere vielseitige Begegnung nicht möglich gewesen wäre.“

(Manfred Sellmayer)

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