Aktuelles

 

Verleihung des Dr.-Hans-Riegel-Fachpreises im Münsteraner Schloss 06.10.2012

Bei der diesjährigen Verleihung des Dr.-Hans-Riegel-Fachpreises für naturwissenschaftliche Facharbeiten wurde die im Grundkurs Biologie angefertigte Arbeit von Schillerschüler Max Becker (3. von rechts im Bild) mit dem Thema Untersuchung der bakteriellen Besiedlung stark manuell frequentierter Oberflächen und Gebrauchsgegenstände des Schulgebäudes, um daraus Hygienemaßnahmen abzuleiten mit dem 3. Platz ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch!

Die Preise werden vom Haribo-Chef Hans Riegel und der Stiftung Internationales Centrum für Begabungsforschung (ICBF) der Universitäten Münster und Nijmegen für exzellente Facharbeiten in den Fächern Biologie, Chemie, Geografie, Mathematik und Physik vergeben. Dabei werden jeweils die drei besten Arbeiten pro Fach mit 600, 400 und 200 Euro belohnt.

(Christina Waanders)

Bath exchange with the Royal High School 02.10.2012

After about 13 hours by coach we arrived at 8am at the RHS. Before lunch everybody met her exchange partner and went with her to the lessons for three hours. While the partners went to the rest of their lessons we watched a film and took a break. At 4pm everybody went with her exchange partner home and stayed during the weekend. Many of us went with their families to visit cities or sights, so we all had much to talk about on Monday. The whole Monday we went with our partners to lessons, in the morning we had an assembly. In the afternoons we went mini-golfing with the group and our partners after we came back to the school we had a new task: write about the weekend or what you’ve learned while you stayed here. After we did this, we could listen to music or do anything else while we were waiting for our exchange partners. On Tuesday the German pupils went to Bristol and visited the Explore Science Museum and the corresponding planetarium. The museum was really interesting; you could - for example - make a weather forecast like on TV or create really big soap bubbles.  The other girls went shopping after that, but some wanted to stay at the museum to explore longer, which we could.

On Wednesday the English exchange students went to school again and the Germans were in London. There we first did a sightseeing walk and afterwards we could walk around London for three hours in small groups.  In the evening we returned quiet late. We spent the next morning, Thursday, in Bath, the city where the Royal High School is. The city of Bath is very nice; there are a lot of old buildings. In Bath we were in the Fashion museum and the Roman Baths. The Roman Baths are more than 2000 years old. In the evening we stayed with our host families or in the boarding house at the school. On Friday morning we had to take the coach back to Germany. Our trip lasted for 12 hours. After that, in the late evening,  we were home again in Münster.

All in all the exchange with the pupils in Bath was wonderful. We all found new friends and had a lot of fun.  All of us were looking forward to seeing the English pupils at the end of October.

Schillergymnasium als herausragende Schule in NRW ausgezeichnet 01.10.2012


v.l. Dr. Dörte Teske, Christoph Lammen, Schulleiter Ulrich Gottschalk,
Britta Moek, Anne Eyben

„Wir sind besonders stolz auf ein solches Lob von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Es bestätigt uns, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben und ist Lohn für zusätzliche Arbeit und Engagement“, eröffnet Schulleiter Ulrich Gottschalk am Freitag das Pressegespräch des Schillergymnasiums. Die Urkunde zeichnet das Schillergymnasium für das uneingeschränkte Engagement, die großartigen Leistungen als eine der herausragenden Schulen unseres Landes aus.

Nur 103 weitere Schulen in ganz NRW haben eine solche Auszeichnung erhalten, dabei ist „das Schillergymnasium ein Beispiel dafür, wie alle Schülerinnen und Schüler in besonderer Weise gefördert und gefordert werden können, nicht nur die Begabtesten“, so Ministerpräsidentin Kraft in ihrem Anschreiben.

Im Rahmen des Pressegespräches erläuterten Vertreter der Schule die besonderen Schwerpunkte, die zu einer solchen Auszeichnung beigetragen haben.

Ein Schwerpunkt ist die jetzt im zweiten Jahr eingeführte integrative Lerngruppe, in der Kinder mit Förderbedarf gemeinsam mit anderen Schülerinnen und Schülern unterrichtet werden. Begabte Kinder unterstützen schwächere Schüler, besonders begabte Schüler erhalten zusätzliche Angebote in Form von individuellen Drehtürmodellen. „Die Bandbreite zwischen lernbehinderten und hochbegabten Schülern verlangt von uns Lerngelegenheiten für alle Schüler zu schaffen, indem wir durch Perspektivwechsel und differenzierte Materialien begabungsadäquate Lernangebote generieren“, so Anne Eyben, Unterstufenkoordinatorin und Klassenlehrerin der integrativen Lerngruppe im Jahrgang 6.

Eine weitere Säule des Schulprogramms bilden die alten Sprachen. Latein ab Klasse 5 bietet als neues Fach nach der Grundschule direkt Zugang zum Erlernen von Sprachstruktur und zur Auseinandersetzung mit den kulturellen Wurzeln Europas, und das nicht nur, aber auch für besonders begabte Schüler. „Die Allgemeinbildung als gymnasiales Ziel findet sich auch in dem individuellen Angebot eines stadtübergreifenden Griechischkurses ab der Jahrgangsstufe EF wieder. In der kleinen Gruppe können alle Schüler gefördert werden“, betont Dr. Dörte Teske, Mittelstufenkoordinatorin und Lehrerin für Latein, Griechisch und Italienisch.

„Theater-AGs gibt es an allen Schulen. Wir schaffen Persönlichkeitsentwicklung auch innerhalb des Unterrichts, indem wir Theater zum ordentlichen Fach im Wahlpflichtbereich gemacht haben“, stellt Britta Moek, Deutsch- und Englisch-Lehrerin sowie Beauftragte für den Theaterschwerpunkt, deutlich heraus. Im geschützten Rahmen können die Schülerinnen und Schüler neue Seiten des Ichs erproben und zudem ihre Teamfähigkeit, Disziplin, Konzentrationsfähigkeiten schulen und erste Leitungspositionen im Unterricht und daraus entstehenden Produktionen erproben und sich durch die Arbeit in einem ganz andern Raum neu finden, erläutert Moek. Besonders stolz ist sie auf eine Arbeitsgemeinschaft des letzten Schuljahres, bei der eine Produktion zum Thema Schule entstand, bei der integrative Schüler mitgewirkt haben: „Die Grenzen verschwimmen bei solchen Projekten vollständig. Durch die gemeinsame Arbeit wurden die Kinder zu einer Gemeinschaft, die ein Ziel verfolgt“, erklärt Moek.

„Globales Lernen, Integration und Inklusion sind Ziele der UNESCO“, erläutert Christoph Lammen, UNESCO-Beauftragter. Seit vergangenem Schuljahr ist das Schillergymnasium UNESCO-Projektschule. Aber nicht erst seit diesem Zeitpunkt hat sich die Schulgemeinde diesen Zielen verschrieben. Das umfangreiche Austauschprogramm war Initiator für die Schule, sich um diese Mitgliedschaft zu bewerben und sie dann auch in der Schule und ihrem Programm zu leben. Neben stadtweiten Projekten u.a. in Klasse 9 mit der Uppenbergschule (einer Förderschule) zum interkulturellen Dialog mit Roma-Kindern oder diversen Aktionen zum interreligiösen Dialog ist auch die Partnerschaft mit dem Oman eine feste Institution im Schulprogramm. „Man ist zuerst einem Mensch, dann erst entwickeln sich kulturelle Unterschiede“, schildert Christoph Lammen die Zielsetzung einer solchen für alle Seiten produktiven Zusammenarbeit.

„Diese Auszeichnung ist Motivation für die Zukunft“, betont Gottschalk am Ende des Gesprächs. „Wir wollen und müssen weiterlernen und uns fortbilden, damit wir den Anforderungen an eine weitere Individualisierung unserer Schülerinnen und Schüler gewachsen sind. Aber wir wollen diesen richtigen Weg weitergehen, denn er lohnt sich“.

Schiller läuft für Afrika 30.09.2012

Am 18.09.2012 veranstaltete das Schillergymnasium Münster mit Unterstützung der Volksbank einen Sponsorenlauf. 55 Läufer der Stufen 5. bis 13 liefen an dem Dienstagnachmittag bei optimalem Laufwetter ihre Runden im Wienburgpark - 500m für Schüler der  Sek1 und 750m für Schüler der Sek2.

Das Geld dient dem Bau von zwei Sportplätzen in den afrikanischen Ländern Burkina Faso und Mali. In diesen Ländern bekommen weniger als die Hälfte aller Kinder eine Schulbildung. Um Werte wie Toleranz, Disziplin und Fairness zu vermitteln, entstand das Projekt namens “Kommt, lasst uns spielen!”, bei dem die Förderung von Sportprogrammen zu einer allgemeinen Verbesserung der Lebensqualität in der Sahelzone führen soll. Der erlaufene Endbetrag, welcher der Stiftung UNESCO überwiesen wurde, betrug 2171,27€. Besonders hervorgetan haben sich die Klasse 8c mit den meisten Läufern und die Klasse 5b mit dem höchsten erlaufenen Betrag.

Der Sponsorenlauf wurde von den Schülern der Abschlussstufe im Sportkurs von Herrn Dzaebel  organisiert.

Stufenfahrt der Klassen 7 nach Norderney 29.09.2012

Gute Stimmung herrschte nicht nur beim Gruppenfoto der drei 7er-Klassen, die ihre Klassenfahrt vom 24. bis 28.09.12 erstmals in das „Klipper-Jugend- und Gästehaus“ nach Norderney führte. Unter der Leitung ihrer Klassenlehrer verlebten die 92 Schülerinnen fünf ereignisreiche Tage mit einem vielseitigen Programm.

Im Klassenverband oder auch klassenübergreifend wurde Norderney mit einer Inselrallye, einer Fahrradtour mit Leuchtturmbesteigung und einer Strandwanderung erkundet, eine Schiffsfahrt zu den Seehundsbänken informierte über das Leben der Seehunde in der Nordsee und eine Wattwanderung erklärte den natürlichen Lebensraum des Nordseewattenmeeres.

Auch der Sport kam nicht zu kurz: Ein Highlight war sicher der Besuch des Meerwasser-Wellenbads, es wurden aber auch die Angebote für den morgendlichen Frühsport mit Joggen und Yoga-Übungen ebenso angenommen wie das Fußball- oder Volleyballspielen am Strand.

Eine Nachtwanderung, ein Filmabend und eine Disko wurden von den Schülern selbst organisiert, wobei besonders die Disko großen „Anklang“ fand.

„Insgesamt war es eine gelungene Fahrt, weil durch das tägliche Miteinander sowohl klassenintern als auch klassenübergreifend der Zusammenhalt gestärkt und das Verständnis füreinander gefördert wurde“, fasst Organisatorin Anika Uylenkate ihre Eindrücke zusammen.

Und Fynn Thiesler und Niklas Skupin aus der 7c betonen die gute Mischung von Programm und Freizeit und ergänzen: „ Die Klassen wurden durch die Klassenfahrt dadurch im Zusammenhalt gestärkt, dass man viel enger als sonst mit den Mitschülern zusammen war.“

Dieser Meinung schloss sich auch das Lehrerteam an, das neben Frau Uylenkate aus Frau Allecke, Herrn Klein, Herrn Korte, Herrn Dzaebel und Herrn Sellmayer bestand.

(Manfred Sellmayer)

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