Aktuelles

In der Zeit vom 1.-8. Dezember 2011 besuchten 20 Schülerinnen und Schüler aus Périgueux (Dordogne) ihre deutschen Gastgeber vom Schillergymnasium. Gemeinsam genossen sie die Adventszeit in den Familien, in Münster und Umgebung. Die Nikolaustraditionen, die Weihnachtsmärkte und die Eishalle fanden großen Anklang.
Während die deutschen Partner den Unterricht besuchten, erkundeten die französischen Gäste zusammen mit ihrer Deutschlehrerin Frau Gil und ihrer Geschichtslehrerin Frau Chautar die Stadt Münster und den Allwetterzoo, Burg Vischering und Lüdinghausen, Osnabrück und das Felix-Nussbaum-Museum. Auch der deutsch-französische Sportnachmittag und die Plätzchenbackaktion in der Schule begeisterten alle Beteiligten.
Der tränenreiche Abschied am Donnerstagabend zeigte, wie enge Kontakte die dreizehn bis vierzehn Jahre alten Deutschlerner trotz sprachlicher Barrieren während ihrer Zeit in den sehr engagierten Gastfamilien knüpfen konnten.
Nun freuen sich die Teilnehmer auf das Wiedersehen im Mai nächsten Jahres in Périgueux, wenn sich zum vierten Mal die Schilleraner auf den Weg zum Collège Anne Frank machen.

Für einen guten Zweck zeigten junge und ältere Schülerinnen und Schüler des Schillergymnasiums auf dem diesjährigen UNICEF-Konzert ihre breite Begabung im musischen Bereich. Eine bunte Mischung aus Beiträgen begeisterte die vielen Besucher. Neben einer Reihe klassischer Werke waren die meisten Darbietungen in diesem Jahr der populären Musik entnommen.
Von Soloauftritten über Duette bis hin zu kleinen Ensembles, von Fünftklässlern über Mittelstufenschüler bis hin zum Vokalpraktischen Kurs der Oberstufe: bunt gemischt waren auch die Teilnehmer und ihre Gruppen.
Das begeisterte Publikum wurde von zwei netten Moderatorinnen, Kaja Wolfrom und Thu Thao Bui, galant von Darbietung zu Darbietung durch diesen vielseitigen Abend geleitet.
Für Standing Ovations sorgte André Fischer aus der Klasse 7a mit Leonard Cohen´s „Hallelujah“, für Bewegung auf der Bühne waren die „Hip Hop Kids“ unter der Leitung von Martina Pleumann zuständig.
Das dreistündige Konzert fesselte die Zuschauer durch ganz unterschiedliche Darbietungen, begleitet von gebannter Stille bis hin zu begeistertem Beifall, und wurde durch Spenden in Höhe von 440,89€ gebührend honoriert.
Prag war unser „Traumziel“, für das wir uns im Deutsch- und Mathe-LK entschieden hatten – und wir wurden nicht enttäuscht. Unter der Leitung von Herrn Sellmayer und Frau Stüwe erlebten wir eine Woche lang die „Goldene Stadt“ in vielen beeindruckenden Facetten.

Frühmorgens am Freitag ging es in bester Stimmung los Richtung Prag. Nach einer ca. 10-stündigen Busfahrt erreichten wir unser Ziel, das zentral gelegene Appartement-Hotel Nordik, zwar etwas müde, aber dennoch voller Hoffnungen auf eine schöne Woche.
Nach dem Bezug der Appartements und nach den ersten Informationen durch Herrn Polena, unseren Betreuer vor Ort, wurden erste kleinere individuelle Erkundungsgänge im Umkreis des Hotels gestartet, bevor es dann gemeinsam mit der Tram in die Stadt ging, wo in einem für unsere mit 40 Personen ja sehr große Gruppe reservierten Lokal zu Abend gegessen wurde.
Nach dieser Stärkung gewannen wir durch eine kleine Stadtführung einen ersten Eindruck der prachtvollen Hauptstadt Tschechiens. An diesem Abend lernten wir auch bereits unsere Führerin Frau Navratilova kennen, die uns auf den meisten Führungen durch Prag begleitete, und uns nicht nur Fakten präsentierte, sondern uns auch mit vielen netten kleinen Anekdoten Prag sehr humorvoll präsentierte.
So erkundeten wir im Laufe der Woche die gesamte Prager Innenstadt mit der Karlsbrücke, dem Marktplatz und dem Hradschin und erlebten Prag auch von der Moldau aus, auf der wir bei bestem Wetter eine Bootsfahrt unternahmen. Auch erforschten wir Prag unter verschiedenen Aspekten, einmal waren wir auf den Spuren Kafkas und ein anderes Mal auf den Spuren der Naturwissenschaftler Kepler und Brahe unterwegs. Zudem besuchten wir die Burg Karlstein und informierten uns über die Geschichte des Königreichs Böhmen im 14. Jahrhundert. Zusätzlich konnten alle, die wollten, das ehemalige Ghetto Theresienstadt und die Gedenkstätte Lidice besuchen.
(Tina Geiger, Stufe 13)
Begegnung von Jung und Alt im Kreuzviertel
Im Friederike-Fliedner-Haus präsentierte der Leistungskurs Kunst des Schillergymnasiums in dem Kurs entstandene Arbeiten. Zusammen mit der Kunsterzieherin Frau Herrmann stellten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 13 ihre Bilder einer interessierten Gruppe von Bewohnern des Friederike-Fliedner-Hauses vor. Die Acrylbilder zum Thema: Blick aus dem Fenster – Das Verhältnis von Innen und Außen werden im Flur des Erdgeschosses ausgestellt und sind dort bis Mai 2012 zu sehen.
Die Bewohner zeigten Interesse an den Schülerarbeiten und wünschten sich für die Zukunft weitere ähnliche Veranstaltungen, was auch von Herrn König, dem Leiter der Einrichtung, unterstrichen wurde.
Auch die Schüler zeigten sich nachdenklich und beeindruckt vom Interesse der Heimbewohner, von denen zwei angaben, in früheren Jahren selbst gemalt und sogar Bilder ausgestellt zu haben.


Beim Geschichtswettbewerb der Körber Stiftung mit dem Thema "Skandale in der Geschichte" wurden die Schüler Jan Schomacher und Konstantin Reiners (v.l.) aus der Klasse 7b mit einem dritten Preis ausgezeichnet. Betreut wurden sie bei ihrer Arbeit von Geschichtslehrerin Barbara Brandt (r.).
In ihrer Arbeit mit dem Titel "Kein Bagger schiebt uns fort!" haben sie sich mit der Besetzung des Hauses Frauenstraße 24 in der Zeit von 1973 bis 1981 befasst und sind der spannenden Frage nachgegangen, worin eigentlich der Skandal lag, ob in der Besetzung selbst, in den öffentlichen Aktionen der Hausbesetzer oder vielmehr in der Haltung der Hauseigentümer.
Grundlage der Arbeit waren gründliche Recherchen in den Archiven und umfangreiche Interviews sowohl mit Protagonisten der damaligen Besetzung als auch mit Politikern, die die Kontroverse um die Hausbesetzung in den kommunalen Gremien erlebt haben. So konnten beide einerseits das Leben im besetzten Haus und die verschiedenen Initiativen beleuchten, mit denen die Bewohner der Frauenstraße 24 die Öffentlichkeit auf sich aufmerksam machten und über ihre Motive informierten, als auch turbulente Ratssitzungen, Verhandlungen und Stellungnahmen von Gutachtern rekonstruieren.
Herzlichen Glückwunsch!