Aktuelles

 

Kunst-Kurse besuchen Dürer-Ausstellung in Frankfurt am Main 25.01.2014

Am 14. Januar fanden sich morgens um halb acht drei Kunstkurse, darunter auch ein LK mit Schülerinnen vom Pascal-Gymnasium an der Eissporthalle ein um gemeinsam zur Dürer-Ausstellung nach Frankfurt am Main zu fahren. Bei Oberstufenschülern ist diese Uhrzeit bekanntermaßen ja nicht das Highlight des Tages und so kam es zu einer recht ruhigen Hinfahrt, die nur in geringem Maße durch die verlängerte Anreise getrübt werden konnte. Aber gemeinsame Reisen in stickigen Bussen stärken ja – wie allgemein bekannt – das Gruppengefühl.

In Frankfurt angelangt, ging es schnurstracks in die Sonderausstellung im Städel Museum, die sich ganz und gar Dürers Werken widmete.

Die Ausstellung war interessant angelegt und hatte teilweise bekannte und beeindruckende Exponate zu bieten. So war die 350 x 300 cm große Ehrenpforte für Kaiser Maximilian mit am imposantesten. Unter Dürers ausgestellten Werken befanden sich etliche kleine Drucke und Radierungen, die den Schülern zwar das Können Dürers zeigten, aber nicht auf allzu viel Begeisterung stießen, da man nicht nah genug an sie herankam. Die ausgestellten Gemälde stießen schon auf deutlich mehr Zuspruch und faszinierten die Schüler um einiges mehr. Interessant war daran auch, im Unterricht besprochene Bilder als Originale zu sehen.

Man erhielt durch die Ausstellung auch noch einen Blick auf andere Facetten Dürers. So war vielen nichts von den Tätigkeiten seiner Familie als Goldschmiede bewusst und auch seine Begeisterung für Mathematik war bis dahin nur geringfügig bekannt.

Da die Ausstellung in zwei Teile getrennt war, die allerdings jeweils recht klein waren, waren die ersten Schüler bereits nach einer guten Stunde fertig und begaben sich zur weiteren Unterhaltung in Frankfurts Innenstadt. Andere wiederum verbrachten die verbleibende Zeit in der Dauerausstellung, die stark beeindruckte, sowohl der Teil „Alte Meister” als auch der Teil zur Gegenwartskunst.

Nachdem wir in den jeweiligen Kursen noch die Dauerausstellung besichtigten, ging es auch schon wieder in den Bus, mit dem wir abends wieder in Münster ankamen. Nachdem wir also fast genauso viel Zeit im Bus wie in der Ausstellung verbrachten, war das Gruppengefühl quasi ebenso unbeschreiblich wie die Müdigkeit diverser Schüler.

Alles in allem hat sich die Fahrt auf jeden Fall gelohnt, wenn auch nicht allein für die Dürer-Ausstellung. Auch wenn der Gute ein beeindruckender Meister seines Fachs war, war für die allermeisten die Dauerausstellung interessanter und ansprechender. Aber allein schon sagen zu können, man sei in der Dürer-Ausstellung gewesen, macht ja schon was her.

(Katharina Temme, Q2)

Hebräisch-AG am Schillergymnasium 19.01.2014

Das Schillergymnasium, das als einziges Gymnasium in Münster – neben anderen Schwerpunkten des Schullebens – auch einen ausgewiesenen altsprachlichen Schwerpunkt hat, bietet nun neben den klassischen europäischen Kultursprachen Latein und Griechisch auch Hebräisch in Form einer AG an.

In dieser AG geht es neben dem Erlernen der hebräischen Schrift um eine angeleitete Lektüre von Kostproben aus der Genesis. Die AG hat Projektcharakter und ist auf ein halbes Jahr dimensioniert. Wir treffen uns mittwochs um 19.30 Uhr in Raum 53 des Schillergymnasiums. Die erste reguläre Sitzung ist am Mittwoch, dem 22.1. Interessierte Schülerinnen und Schüler auch anderer Schulen sind herzlich willkommen!

Traditionelles Adventskonzert in der Apostelkirche 19.12.2013

Sehr feierlich und passend zur Jahreszeit eröffnete das Orchester mit Vivaldis "Winter" das diesjährige Adventskonzert des Schillergymnasiums am Mittwoch, den 18. Dezember 2013, in der Apostelkirche.

Die Programmzettel mussten geteilt werden, nur in den Seitenschiffen hinter den Säulen gab es noch freie Plätze: die Apostelkirche war gefüllt mit gespannten Zuhörern.

Und diese wurden wahrlich nicht enttäuscht: ein buntes Programm aus englischen Spirituals - vorgetragen durch verschiedene Klassen 5 unter Leitung von Frau Männicke - wechselte sich mit traditionellen Kirchenliedern wie "In dulci jubilo" ab, bei dem die Klasse 5c mit der Gitarren-AG und dem Chor gemeinsam Weihnachten in greifbare Nähe rücken ließ.

Die Musiklehrerinnen des Schillergymnasiums Frau Allecke, Frau Männicke und Frau Altvater verstanden es durch ein abwechslungsreiches Programm klassischer und moderner advent- und weihnachtlicher Stücke diesen Abend zu einem gelungenen Ereignis zu machen.

Auch die Gitarren-AG unter Leitung von Klaus Wilde nutzte die gute Akkustik der Apostelkirche und griff mit Stücken von Luis Milan, Josquin Desprez und John Dowland in die Saiten.

Gemeinsam studierte der Chor der Jahrgangsstufen 5 bis 7 sowie das Orchester mit den Zuhörern den stimmungsvollen englischen Kanon "Ding dong bells" nahezu vierstimmig ein.

Nachdem das Orchester unter Leitung von Christiane Allecke Leopold Mozarts "Eine musikalische Schlittenfahrt" zum Besten gab und die Höhen und Tiefen, Turbulenzen und geraden Strecken des imaginären Schlittens deutlich hörbar waren, erklang Mariah Careys moderne Weihnachtsballade "All I Want for Christmas Is You" (großartiges Solo von Samira Masarwa) durch die gefüllte Apostelkirche.

Zum Abschluss eines vielseitigen Adventskonzerts sangen die Zuhörer mit Orgelbegleitung durch Benjamin Bavar (Q2) das klassische Kirchenlied "Macht hoch die Tür" und verließen im Anschluss in weihnachtliche Stimmung versetzt ein gelungenes Konzert.

Schüler und Schülerinnen des Schillergymnasiums besuchen das Institut für Anatomie und Molekulare Neurophysiologie in Münster 17.12.2013

Bereits im zweiten Jahr haben Schülerinnen und Schüler der Q2 des Schillergymnasiums Münster die Gelegenheit, im Rahmen ihres Projektkurses Molekulare Genetik, aktuelle Forschung live mitzuerleben. In Zusammenarbeit mit der Forschergruppe um Prof. Dr. Markus Missler konnten die Schülerinnen und Schüler praktische Erfahrungen zum Thema Neurophysiologie sammeln. Sie durften Präparate von Mäusegehirnen für elektronenmikroskopische Aufnahmen vorbereiten und diese dann am Elektronenmikroskop untersuchen. Ebenso lernten sie, wie man durch Live-Imaging Proteine und deren Bewegungen in lebendigen Neuronen sichtbar macht. Angeleitet wurden sie dabei durch Forscher des Instituts, die ihnen die modernen Methoden (u.a. Fluoreszenzspektroskopie) erläuterten. Der wissenschaftliche Austausch zwischen Forschern und „Jungforschern“ fand dabei auch auf Englisch statt.

(Sabine Westphal)

Spannung und Aktion beim Nikolausturnier 2013 der Klassen 5 und 6 14.12.2013

Pünktlich am Nikolaustag wurde das Nikolausturnier der sechsten Klassen in den Sporthallen des Schillergymnasiums angepfiffen. Tatkräftige Unterstützung erhielten die Spielerinnen und Spieler auch in diesem Jahr von den Schiller-Sporthelfern, die zahlreich erschienen und insbesondere die Betreuung und die Schiedsrichteraufgaben für den Turnierverlauf übernahmen. Am Ende konnte sich erneut die Klasse 6a gegenüber ihren Parallelklassen durchsetzen. Den zweiten Platz erreichte die 6d dicht gefolgt von der 6c und der 6b.

Mit Spannung erwarteten die Fünftklässler den heutigen Nachmittag, denn ihr Nikolausturnier wurde in diesem Jahr aufgrund der Sturmwarnung des Tiefs Xaver leider um eine Woche vom 05. auf den 12.12.2013 verschoben. Noch bevor die Hallentüren aufgeschlossen wurden gab es laute Anfeuerungsrufe und die Teams konnten den Anpfiff kaum erwarten. Den gesamten Turnierverlauf über gab es ein spannendes Kopf an Kopf Rennen um die ersten drei Plätze und erst ein zusätzliches Spiel zwischen der 5b und 5d konnte eine Entscheidung hervorrufen. Turniersieger wurde die Klasse 5b, den zweiten Platz erspielte sich die 5d, gefolgt von der 5a und der 5c.

(Anika Uylenkate)