Aktuelles

Auch in diesem Jahr bereiteten sich die Schilleraner auf den bevorstehenden Besuch beim 1. Liceum Lublin mit einem Wochenendseminar vor. Drei Tage lang bearbeiteten die Schüler beim Gesamteuropäischen Studienwerk in Vlotho Themen zur Geschichte der deutsch-polnischen Beziehungen, zur gegenwärtigen sozialen und ökonomischen Lage in Polen und zur Situation der polnischen Jugend. Ergänzt wurden diese Workshops noch durch Informationen über Münsters Partnerstadt Lublin und durch einen Polnisch-Schnupperkurs. „Diese Vorbereitung ist deshalb so wichtig, weil wir immer noch zu geringe Kenntnisse über unser östliches Nachbarland haben. Ein solches Seminar vermittelt die Grundlage für die eigenen Erfahrungen beim Schüleraustausch in informativer und anschaulicher Weise“, kommentiert Austauschleiter Manfred Sellmayer.
Schon zum sechsten Mal kooperierten die Ruderriegen der Friedensschule und des Schillergymnasiums bei einem gemeinsamen Ruderlager, das in diesem Jahr erstmals beim Preetzer Ruderclub durchgeführt wurde.

21 Schülerinnen und Schüler aus den Stufen 5 bis 12 beider Schulen unter Leitung der Protektoren Manfred Sellmayer und Frank Lewentz verbrachten sechs ruderintensive Tage in der Idylle des Peetzer Ruderreviers an der Schwentine zwischen Kirchsee und Lanker See. Bei fast durchgängig gutem Ruderwetter ruderten die Schülerinnen und Schüler der beiden Schulen "rund um die Uhr" in allen Bootsklassen.
In dem abwechslungsreichen Programm konnten große Fortschritte in Rudertechnik und Ausdauer erreicht werden. Dabei wechselten die Schüler nach festen Plänen quer durch die Bootsgattungen vom Einer über den Doppelzweier bis zum Langstreckenrudern über den Lanker See. Abends wurden die praktischen Erfahrungen gezielt durch theoretische Kenntnisse ergänzt. Lehrvideos und Technikstudien vermittelten den Teilnehmern die optimalen Bewegungsvorstellungen.
Einen besonderen Schwerpunkt bildeten auch die Übungseinheiten im Einerfahren: "Das ist deshalb so wichtig, da auf diese Weise den Ruderern die Angst vor dem Kentern genommen werden kann und die Ruderer im Einer immer sicherer werden können,“ erläutert Manfred Sellmayer diese Übungen. "Die beiden ruhigen Seen bietet hierzu ideale Bedingungen, die wir in Münster auf dem Kanal nur schwer finden", fügt Frank Lewentz hinzu. Beide Protektoren betonen besonders auch den sozialen und pädagogischen Wert ihres gemeinsamen Ruderlagers: „ Wir arbeiten ja schon lange beim RV Münster von 1882 zusammen, die gemeinsamen Ruderlager fördern unser Schüler aber über den sportlichen Wert hinaus durch die Anforderungen des sechstägigen Gemeinschaftslebens. Dadurch ergeben sich neue Beziehungen zwischen den Schülern und somit auch wieder neue sportliche Perspektiven. Daher freuen wir uns auch jetzt schon wieder auf unser gemeinsames Ruderlager 2013.“
Manfred Sellmayer und Frank Lewentz
Mehr Fotos unter
Am letzten Tag des Schuljahres - kurz vor Ausgabe der Zeugnisse - fand in der Aula wieder die traditionelle Versammlung aller Schülerinnen und Schüler statt.

Zunächst informierte die SV, vertreten durch Charlotte Rönchen und Peyman Iran Nejad, die Schulgemeinde über Neuerungen des Schuljahres und Ergebnisse ihrer Aktionen. Insbesondere die Projekttage sowie das Schulfest, das am Tag davor stattgefunden hatte, wurden positiv bewertet.
Zudem riefen beide interessierte Schülerinnen und Schüler auf, sich im nächsten Schuljahr am Aktivkreis zu beteiligen, um so noch mehr Ideen umsetzen zu können.
Auch in diesem Schuljahr war der Wettbewerb "Banane-Zitrone" um den saubersten Klassenraum wieder ausgetragen worden.
Dieses Jahr belegten drei fünfte Klassen die besten Plätze.

v.l. die Klassensprecher der 5b (3. Platz), der 5c (2. Platz) und der 5a (1. Platz)
Auch eine Reihe von Auszeichnungen wurden vergeben. Für die engagierte Teilneham am Wettbewerb "Aus der Welt der Griechen" erhielten drei Schülerinnen aus der 7b durch Schulleiter Ulrich Gottschalk ein Erinnerungsfoto sowie ein kleines Geschenk.

v.l. Antje Derks, Anna Böckenholt, Malin Frede
Ebenso wurden die Sonderpreise für den Känguru-Wettbewerb 2012 verteilt. Alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler, insgesamt 135 von Klasse 5 bis Stufe Q1, hatten im Vorfeld bereits ein Knobelspiel und eine Urkunde für ihre Leistungen erhalten. Drei Schüler haben in diesem Jahr in ihrer Altersstufe aber so viele Punkte erreicht, dass ihnen ein Sonderpreis verliehen wurde.

v.l. Sophie Hötte, 8b; Anna Jörg, 6a (der Preis wurde von ihrer Schwester in Empfang genommen); Max Birke, 5d
Auch das am Dienstag stattgefundene Sportfest brachte noch besondere Leistungen zur Ehrung. Ausgezeichnet wurden die beste Schülerin und der beste Schüler durch Sportlehrer Jochen Stier und Schulleiter Ulrich Gottschalk.

v.l. Svenja Forsthove, 6b; Amon Malchow, 5c
Und dann hieß es leider Abschied nehmen. Die Schülerinnen und Schüler mussten sich von ihrer Lehrerin und stellvertretenden Schulleiterin Claudia Sarnowski leider verabschieden. Frau Sarnowski, die sich in den vergangengen Jahren an vielen Stellen engagiert hat, wurde mit Blumen und vielen guten Worten nach Köln entlassen. Insbesondere der Theater-Bereich sowie die Kooperation mit den städtischen Bühnen und ihr Engagemnt für die UNESCO-Projektschule werden der Schulgemeinde in guter Erinnerung bleiben.
Wir wünschen alles Gute für den Neuanfang und danken für die schöne gemeinsame Zeit!


Schillers Wappen als Torte: Luise und Marie verzieren das Einhorn.
In Anknüpfung an die „alte Tradition“ des Schillersends und den neu erworbenen Status „UNESCO-Projektschule“ ging das Schillergymnasium dieses Jahr mit seinen Projekttagen (04.-05.07.12) in die zweite Runde. Nach dreitägiger, sehr erfolgreicher Projektarbeit im letzten Jahr nutzten die Schülerinnen und Schüler des Schillers dieses Jahr die letzten beiden Schultage vor den Zeugnissen zur Arbeit an verschiedensten Projekten: Von der Erprobung alter römischer Spiele und dem Theaterspielen neben der französischen und deutschen Sprache sogar auf Latein, über die verschönernde Arbeit im schuleigenen Garten und die, vor allem für jüngere Schüler interessante, genauere Erkundung des Waldbodens, bis hin zur Gestaltung von Cupcakes und Torten und der Erkundung des „perfekten“ Kaffees. Einige naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler kamen mit ihrem Projekt über Genetik sogar in Zusammenarbeit mit der Uni Münster. Aber auch der sportliche Aspekt kam nicht zu kurz; hierbei fand vor allem die neue Trendsportart des Parcourslaufens große Zusage unter den Schülern, aber auch eher klassische Sportarten wie der Beachvolleyball fanden Interesse.
Einige Projekte knüpften an an das vielfältige Austauschprogramm des Schillergymnasiums; das Projekt „Menschen und ihre Häuser“ zeigt nicht nur das Wohnen in Münster früher und heute, sondern vergleicht auch die Wohnsituation bei uns mit der in anderen Ländern und Kulturen. Hierbei finden vor allem die bereits im Frühjahr beim Austausch im Oman gemachten Fotos Verwendung.
Zwei Tage Arbeit in verschiedensten Bereichen blieben natürlich nicht ungesehen: Kaja Wolfrom aus der EF moderierte den Vorstellungsnachmittag am Donnerstag (05.07.) in der Aula für begeisterte und interessierte Eltern und natürlich SchülerInnen aus den jeweils anderen Projekten. Für abwechslungsreiche Unterhaltung sorgte eine Mischung aus Theaterpräsentationen aller Art, Musik aus dem Bandprojekt und Kulturvorstellungen aus „aller Welt“. Vor allem die Theaterperformance aus gleichnamigem Projekt schied hierbei die Geister; „sowohl verwirrend als auch lustig“ bezeichneten es die Zuschauer.
Wer vom Zuhören in der Aula genug hatte, konnte sich auch einfach im Rest des Schulgebäudes umsehen: In der Sporthalle zeigten die Parcoursteilnehmer ihr neuerlerntes Können, im Keller baute die 7d für die mutigen Besucher eine Geisterbahn auf.
Insgesamt ziehen Schüler und Lehrer eine positive Bilanz: Die zweiten Schiller-Projekttage brachten Spaß, neue Erkenntnisse und vor allem Abwechslung vom Schulalltag.
Mehr zu den einzelnen Projekten und Fotos unter

Als Höhepunkt der Kooperation zwischen den Städtischen Bühnen Münster und dem Münsteraner Schillergymnasium konnten sich die SchülerInnen des Schiller auf der Bühne des Kleinen Hauses beweisen. Alle Theaterklassen und –AGs der Klassen 5 bis 12 führten am 2. Juli kleine Kostproben ihres Könnens auf. Diese Schillereien zeigten, dass den SchülerInnen des Schiller trotz aller Belastungen Theater so wichtig ist, dass sie es schafften, mit Hilfe der therapeutisch angehauchten Moderatoren den Zuschauern einen zauberhaften, bunten Abend zu präsentieren.
Der Rahmen des Abends bildeten die Ängste des Patienten (Jonas Stüwe, Jgst.12),

die von seiner Therapeutin (Pia Raupach, Jgst.12)

durch eine wilde Theaterreise behandelt wurden, sodass er sich im Sommernachtstraum neuen Liebesabenteuern stellen konnte.
Organisiert wurde die Therapiesitzung vom Literaturkurs Q1 unter der Leitung von Britta Moek.

Folgende Gruppen sorgten für kurzweilige Unterhaltung im Kleinen Haus:
Mehr unter