Aktuelles

 

Die Torhaus-Ausstellung der Jakobsmotive des Schillergymnasiums erfährt eine Neuauflage 10.11.2014

Im April dieses Jahres stellten Schüler dreier Kunstkurse der Q2 des Schillergymnasiums in Zusammenarbeit mit Vertretern der Jakobspilger Motive zum Jakobsweg in Münster im Torhaus aus.

Angeregt durch die gute Resonanz werden die Radierungen und einige Reliefs jetzt noch  einmal bei der Bezirksregierung in Münster gezeigt. Bei der Eröffnung der Ausstellung in den Räumen des RP an der Alfred-Thaer-Straße 9 freute sich der zuständige Dezernent, Herr Dingemann, über die gelungene Zusammenarbeit zwischen Schule, Jakobspilgern und Stadtheimatbund. Zu sehen sind die Arbeiten dort bis zu den Osterferien 2015.

Eines der ausgestellten Motive hat bereits den Weg nach Santiago de Compostella gefunden, als Aufdruck auf einer Fahrradwarnweste. (s. Ausstellungsfoto).

(R. Herrmann)

Fünftklässler absolvieren Agenten-Training 27.10.2014

Drei Tage lang wurden die Fünftklässler von den Teamern von „Kräftespiel“ als Agenten am Cappenberger See ausgebildet und schärften dabei ihre Teamfähigkeit, ihre Konzentration und ihre Kreativität. Kompetenzen, die ihnen auch als Klassengemeinschaft zugutekommen und im Schulalltag helfen werden. Petrus war uns so gnädig, dass es von oben trocken blieb, aber der Wald war vom vorangegangenen Regen so schön matschig, dass das ein oder andere Schlammbad trotzdem möglich war!

Zwar gab es auch wenige, kleine Heimweh-Attacken, aber die waren bei einem kurzweiligen Programm, das abends von den engagierten Paten der Jahrgangsstufe 10 gestaltet wurde, schnell wieder vergessen. So bekamen alle Eltern beim Abholen auf die Frage: „Wie war‘s?“ von Lehrern und Kindern die gleiche Antwort: „Toll!“.

(Elke Haverland)

Auftaktveranstaltung für Sozialpraktikum 2015 22.10.2014

Am 22.10.2014 war es wieder einmal soweit. Die Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase wurden an diesem Tag für ein freiwilliges Sozialpraktikum (für die Zeit vom 25.-27.März 2015)  motiviert und konnten auch gleich praktische Erfahrungen machen.

6 verschiedene Workshops standen zur Wahl und zeigten den Schülerinnen und Schülern  mögliche Praktikumsbereiche.

So standen Themen wie „ Alt werden ist nichts für Feiglinge“ , „Hilf mir, es selbst zu tun“ , „Chillst du noch oder engagierst du dich schon“ oder „Ich bin im Rollstuhl, na und ?“ auf dem Plan.

Die Schülerinnen und Schüler besuchten das Friederike- Fliedner Haus im Kreuzviertel, fuhren  im Rollstuhl zur Kindertagesstätte im Heinrich - Piepmeyer -Haus oder  lernten das „Service Learning- Programm sozialgenial-Schüler engagieren sich“  kennen.

Außerdem sensibilisierten Diakonie – Referenten aus den Beratungseinrichtungen die Schülerschaft für die Themen Armut/ Wohnungsnot und Schwangerschaftskonflikte. Die SchülerInnen konnten  an diesem Projekttag einen, für sie oft neuen Blick, auf die sie umgebende Gesellschaft werfen.

Hoffentlich nutzen viele SchülerInnen die Chance und nehmen die Möglichkeit wahr, ein freiwilliges  Sozialpraktikum zu absolvieren!

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Referenten !

Schillerschüler in Bath 20.10.2014

Wir hatten einen reibungslosen, unterhaltsamen, lehrreichen und rundum gelungenen Aufenthalt mit einigen Höhepunkten neben dem Schulbesuch wie etwa dem Besuch des At-Bristol Science Museum und des Christ Church College / CCCathedral in Oxford sowie selbstständigen Erkundungen der Städte (Bristol, Oxford und Bath). Zudem haben wir wieder einen gemeinsamen Konzertabend gestaltet, an dem Eltern, Lehrer und Schüler beider Schulen teilgenommen haben (unter anderem Clara Kuithan mit einer Clementine-Sonatine und Gesa Mönnig/Hanna Jansen mit "Mr Curiosity" von Jason Mraz (Gesang)), der das gemeinsame Erlebnis des Austausches von beiden Seiten zusähe positiv beeinflusst hat. Somit freuen wir uns schon sehr auf den Gegenbesuch im Dezember.

(Christian Meyer)

Schillerschüler in Lublin 09.10.2014

Per Eisenbahn und Flugzeug erreichten wir, 10 Mädchen und 5 Jungen der EF (10. Klasse) sowie Frau Pietsch und Frau Allecke, nach ca. 12 Stunden Lublin. Dank Internet kannten sich alle gleichaltrigen Partner bereits und liefen freudig aufeinander zu.

Mit großer Herzlichkeit wurden wir auch von den Eltern und Frau Dorota Kacperczyk, der Leiterin der polnischen Gruppe, empfangen.

Am folgenden Tag begrüßte uns in der Aula des 1. Liceums  der Direktor der Schule (s. Photot). Zwei polnische Schüler aus der 11. Klasse hielten Vorträge über Polen und die Geschichte Lublins. Danach gingen wir bei herrlichem Wetter durch die Stadt und staunten über die prächtigen Patrizierhäuser aus der Renaissance. Inmitten der Altstadt trafen wir uns am Freitag zu einer Führung durch das Theater NN (No Name), in dem das Leben der jüdischen Bürger von Lublin vor 1945 durch Tonträger und Bilder, Aktenordner, Stadtpläne und -modelle dokumentiert ist. Besonders die alten Photos spiegeln das vergangene Leben wider. Und eben diese Photos wurden zum Thema eines Projektes, das sich nach der Führung anschloss.

Ausgehend von der Geschichte der Photographie, die mit der Camera obscura und der Plattenkamera begann, ging es um den Sinn des Photographierens und um die Art und Weise der Bildgestaltung. Je nachdem, wie jemand seine Umwelt wahrnimmt, photographiert er sie.

Angeregt durch einen Bildband mit Photos aus den 1930-40er Jahren, in dem jedes Haus der Kowalska-Uliza aufgenommen wurde, sollten wir unsere heutigen Eindrücke in eben dieser Straße festhalten.

Das Wochenende verbrachte jeder in seiner Gastfamilie, die z.B. Ausflüge unternahm. Montags stand Unterricht in der Schule auf dem Programm, und so erlebten wir Physik, Chemie, Geschichte und Englisch zusammen mit den polnischen Partnern und Lehrern.

Sandomierz, eine mittelalterliche Stadt, malerisch gelegen an der Weichsel südlich von Lublin, war unser Ziel am Dienstag.

Der Mittwoch begann mit trübem, nebligem Wetter. Wir fuhren in das KZ Majdanek und wurden durch das Lager geführt, von dem  einige Baracken, Stacheldrahtzäune und Wachtürme erhalten sind. Zwischen allem sind grüne Wiesen, die diesem düsteren Ort ein scheinbar friedliches Aussehen geben.

Ein ehemaliger Häftling, der nach über 40 Jahren hier war, sagte, es erscheine ihm nunmehr wie ein "Ferienlager". Wir wurden mit dem Zitat von dem Schriftsteller Heinz Knobloch verabschiedet: "Misstraut den Grünanlagen!", was uns nachdenklich stimmte.

Am letzten Tag unternahmen wir per Fahrräder und Bus einen Ausflug in die nähere Umgebung von Lublin. Vorher jedoch präsentierten die Schüler, die sich in Gruppen vorbereitet hatten, ihre Photos von der Kowalska-Straße und außerdem Eindrücke von den gesamten Tagen unseres Aufenthaltes. Obwohl viele Ergebnisse schon gut waren, wollen die Schüler bis zum Gegenbesuch in Münster ihre Auswahl verfeinern und dann öffentlich präsentieren, z.B. auch für die künftigen Schüler, die im nächsten Jahr nach Lublin fahren.

Erfüllt mit reichen Eindrücken und Erfahrungen wurden wir am Freitag von den polnischen Schülern und ihren Eltern verabschiedet.

Nun freuen wir uns auf den Gegenbesuch der Lubliner in Münster.

Im April wird es soweit sein!

(Christiane Allecke)