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Schulpflegschaft veranstaltet Elternabend zur Suchtprävention 08.04.2014

Die Schulpflegschaft des Schillergymnasiums konnte am Donnerstagabend, 27.  März 2014, fast 80 interessierte Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler zu einem  Informations- und Diskussionsabend begrüßen. Unter der Überschrift

"Shisha, Alk und Co... Legale und illegale Drogen - Was können wir Eltern tun, um unsere Kinder zu schützen? Suchtprävention in der Schule und zuhause!"

diskutierten die Teilnehmenden mit Frau Brigitte Klute von der Drogenhilfe Münster und Herrn Frank Leismann von der Polizei Münster, Dezernat Drogenprävention. Auch wurden der Schulleiter Herr Ulrich Gottschalk und die für Prävention verantwortliche Lehrerin, Frau Christina Waanders, sowie der Schülersprecher Benjamin Barvar zu diesem komplexen Thema befragt.

Nach Aussage der Experten ist das Drogenproblem heute so aktuell wie noch nie: Fast 5% aller Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren sollen Cannabis schon einmal konsumiert haben. Umgerechnet auf das „Schiller“ wären dies fast 40 Schülerinnen und Schüler! Auch sollen 40% der 18 bis 23-Jährigen schon Drogenerfahrung (Cannabis, Alkohol...) gesammelt haben. Die Rekordwerte bei den Erstberatungen in der Drogenhilfe Münster müssten auch als Signal verstanden werden, dass das Thema aktueller denn je sei. 

Drogen zu beschaffen, sei kein Problem, so der befragte Experte der Polizei, und das Schillergymnasium sei wie jede Schule in Münster gleichermaßen betroffen - also keine Brennpunktschule. Allerdings habe sich im Vergleich zu den 70er Jahren der Wirkstoff - z.B. in der mit Abstand am meisten konsumierten Droge Marihuana- heute mehr als verdreifacht. Das bedeute auch, dass diese Droge einfach mal auszuprobieren, viel gefährlicher ist als früher.  Auch die Shisha-Wasserpfeife und besonders die aktuell so beliebte elektrische Shisha-"Zigarette" seien unterschätzte und oftmals in der Werbung verharmloste Aufputschmittel mit gesundheitlichen Schäden für die Konsumenten, so Brigitte Klute.

Natürlich konnten nicht alle Probleme mit Suchtmitteln an diesem Abend geklärt werden. Hingewiesen wurde u.a. aber auch auf die gefährliche Wirkung von Tabletten.

Vor allem der Alkohol ist und bleibt die am weitesten verbreitete Droge, die aufgrund ihrer gesellschaftlichen Akzeptanz besonders gefährdend und bei Jugendlichen zum "Koma-Saufen" verführen kann.

Ein Verbot allein würde nicht weiterhelfen, so das Credo der Experten von Drogenhilfe und Polizei. Gemeinsam mit dem Jugendlichen zu ergründen, warum sie Drogen überhaupt probieren würden und was sie beim Konsum gefühlt haben, wäre zielführender als das Tabuisieren. Auch der Appell an die jungen Erwachsenen, einem möglichen Gruppenzwang zu widerstehen, wurde von der Expertin der Drogenhilfe-Beratungshilfestelle vorgeschlagen.

An den Schülersprecher des Schillergymnasiums wurde u.a. die Frage gestellt, was die Jugendlichen von den Eltern erwarten würden. Die Antwort überraschte nicht: Vertrauen in die eigenen Kinder zu haben, Vorbild zu sein und sich als Gesprächspartner immer wieder anzubieten, so Benjamin Barvar.

Im Podiumsgespräch mit dem Schulleiter, Herrn Ulrich Gottschalk, verdeutlichte dieser die Folgen, wenn Lehrer Illegale Drogen bei einer Schülerin oder einem Schüler entdecken würden. Ein Erlass in NRW verpflichtet die Lehrer, einen Drogenfund dem Schulleiter zu melden, der dann die Eltern informieren und eine Anzeige erstatten müsse. 

Damit es gar nicht erst dazu kommen muss, erläuterte Frau Christina Waanders als zuständige Lehrerin das Präventionskonzept der Schule. Dies sieht zum einen vor, dass das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler auch "Nein" sagen zu können gestärkt werden soll.  Dazu dient u.a. das LionsQuest-Programm, das bereits ab der 5. Klassenstufe durchgeführt werden würde (nähere Informationen zu diesem Programm weiter unten im Text). Andererseits wird interdisziplinär - d.h. in verschiedenen Unterrichtsfächern -  versucht, die Jugendlichen in der Jahrgangsstufe 8 über die Gefahren und rechtlichen Folgen des Drogenkonsums (z.B. Eintrag ins Führungszeugnis) aufzuklären.

Der Abend klang aus bei Fair-Trade- Apfelsaft, Wasser und alkoholfreiem Weizenbier, das den Teilnehmenden überraschend gut schmeckte. "Geht doch mit dem Vorbild...!", so der Kommentar eines teilnehmenden Vaters.

(E. Thiesler)

Jugend debattiert: Patrick Holz unter den vier besten Debattanten NRWs 04.04.2014

Bei seiner letzten Debatte: Abiturient Patrick Holz (3.v.r.)

Sollen in Deutschland EU-Ausländer Sozialleistungen empfangen dürfen, sobald sie sich arbeitssuchend melden? Für eine Veranstaltung im Plenarsaal des Nordrhein-Westfälischen Landtags war am  Montag, dem 31.3.14, nicht das Thema ungewöhnlich, sondern die Teilnehmer. Vier Oberstufenschüler, unter ihnen Patrick Holz vom Schiller, beleuchteten das Thema kontrovers im Rahmen des Jugend debattiert-Landesfinales.

Wie seine Mitdebattanten hatte sich Patrick in dem bundesweiten Debattierwettbewerb zunächst auf schulischer und danach regionaler Ebene durchgesetzt. Da er sich anschließend auch noch bei der Landesqualifikation in Oberhausen gegen eine weiterhin starke Konkurrenz behauptet hatte, gelangte er damit als einer der vier besten Debattanten seiner Altersgruppe landesweit erstmals ins Landesfinale.

Von der sicherlich vorhandenen Aufregung bei der Finaldebatte im Landtag war jedoch wenig zu spüren bei den durch und durch professionellen Debattanten. Dementsprechend lobte der Jury-Vorsitzende Prof. Ulrich von Alemann im Anschluss eine Debatte, in der sowohl Zahlen und Fakten und zentrale Begriffe angeführt als auch die großen Linien deutlich geworden seien.

„Politik lebt von guten Debatten. Gute Debatten ermöglichen, dass ein Thema oder ein Sachverhalt aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet wird. Wer selbst debattieren kann, kann politische Debatten noch besser verstehen“, kommentierte Landtagspräsidentin Carina Gödecke die Finaldebatte und gestand darüber hinaus, dass sie sich die Debattendisziplin der Finalisten für so manche Plenarsitzung im Landtag wünsche…

Wir gratulieren Patrick herzlich zu seiner erfolgreichen und für ihn als Abiturienten letzten Wettbewerbssaison und bedanken uns für die vielen „guten Debatten“!

(Ann Katrin Hartwig)

Kein Aprilscherz – Achtklässler im Kloster 01.04.2014

Im Rahmen der Unterrichtsreihe Klosterleben in Vergangenheit und Gegenwart besuchte ein Religionskurs der Klasse 8 am Dienstag, den 1. April, das Kapuzinerkloster in Münster. Während der freundlichen Führung stellte sich Kapuzinerbruder Jens den Fragen der Schülerinnen und Schüler. Diese zeigten sich sichtlich beeindruckt und konnten ganz neue Eindrücke vom Klosterleben in der Gegenwart gewinnen.

(N. Prkacin)

Schilleraner beim Vorlesewettbewerb - Paul Hoffmann gewinnt Bezirksentscheid in Rheine 25.03.2014

Nach der erfolgreichen Durchführung des Kreisentscheids Steinfurt Nord war Rheine erneut Ausrichtungsort des 55. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels.

Im Salzsiedehaus in Rheine-Bentlage trafen sich die 8 Kreissieger des Bezirks Münsterland-Ost, um unter sich zwei Kandidaten für den Landesentscheid NRW zu ermitteln.

Als Kreissieger hatten sich dieses Jahr Schülerinnen und Schüler aus den Städten Beckum, Dülmen, Greven, Mettingen, Münster, Senden und Warendorf für den Bezirksentscheid qualifiziert und konnten von den Organisatoren Hannelore Lücking (Buchhändlerin) und Christel Bücksteeg (Lehrerin) zu einem spannenden Wettkampf um die beste Vorleseleistung begrüßt werden. Zur Unterstützung waren auch zahlreiche Eltern, Geschwister und Lehrer in das Salzsiedehaus nach Rheine gekommen.

Die Schülerinnen und Schüler begannen mit einem Buch ihrer Wahl. Nach einer kurzen, frei vorgetragenen Vorstellung des mitgebrachten Buches wurde dann eine besonders interessante Stelle dem Publikum und der Jury vorgelesen. Die Jury - bestehend aus der Vorsitzenden Hannelore Lüking (Buchhändlerin), Christel Gößlinghoff (Stadtbibliothek), Hannelen Stoffers (Studiendirektorin) sowie Thomas Bücksteeg (EMG-Bibliothek im Kloster Bentlage) und Klaus Thoss (Literarische Bühne Rheine) - achtete auf die drei Grundfaktoren Lesetechnik, Textgestaltung und Textverständnis und vergab hier bis zu 15 Punkten.

Doch mit der ersten Runde war es noch nicht vorbei. Während der Pause, in der die Vorleser und ihre Begleitung eine besondere Salz-Führung durch das Salzsiedehaus und die Saline bekamen, fragten sich schon viele Teilnehmer, was genau wohl in der zweiten Runde der noch unbekannte Pflichtlesetext sein würde.

Mit dem Buch „Drachenreiter“ der bekannten und beliebten Autorin Cornelia Funke konnten nun alle ihre Fähigkeiten an dem unbekannten Text erproben. Hier zeigten sich durchaus einige Überraschungen. Einige, die beim eigenen Buch gut punkteten, mussten hier Federn lassen, und andere, die beim selbst mitgebrachten Buch Schwächen gezeigt hatten, konnten hier die Höchstpunktzahl von 10 Punkten erreichen. Wer allerdings den Wettbewerb gewinnen und den Bezirk beim Landesentscheid NRW vertreten wollte, musste in beiden Kategorien sehr gut sein!

Nach kurzer und intensiver Beratung standen schließlich die Sieger fest.

Mit einer vorleserisch überzeugenden Leistung wurden die beiden 1. Plätze von Constanin Woywod aus Warendorf (Mariengymnasium) und Paul Hoffmann vom Schiller-Gymnasium Münster errungen. Zur Überraschung der Jury hatten beide unabhängig voneinander aus dem gleichen Buch von Rüdiger Bertram („Norden ist, wo oben ist“) vorgelesen. Als besonderer Gast betonte Dr. Thorben Winter (Fachbereichsleiter Bildung, Kultur und Sport der Stadt Rheine) in seiner Rede die Wichtigkeit der Lesefreude beim Umgang mit Büchern und überreichte den Teilnehmern und den erfreuten Siegern Urkunden und Buchpreise.

Sowie die Schülerinnen gespannt waren, wie es mit den Helden aus den vorgestellten Büchern weitergeht, erwartet die Jury nun daumendrückend das Abschneiden der Münsterländer Kandidaten beim Landesentscheid im Mai.

Sporthelfer - Atemlos durch die Nacht... 25.03.2014

....die 20 angehenden Sporthelferinnen und Sporthelfer aus den Klassen 9 und EF setzten von  Freitag um 16 Uhr bis Samstag 12 Uhr  mit einer Kompaktveranstaltung ihre Ausbildung fort. Diesmal standen neben der Auswertung der Umfrageergebnisse aus der Projektwoche auch eine Konzeptentwicklung auf dem Plan . Alles natürlich begleitet von diversen Sport,- und Theorieeinheiten, um die Schüler fit zu machen für ihre künftigen Aufgaben.

So wurden zum Beispiel Trendsportarten nicht nur theoretisch vorgestellt, sondern es wurde auch versucht, diese  praktisch zu erproben. Das gelang leider nicht immer, wie bei der Trendsportart  "Hockern" . Aber Crossboule oder Ultimate Frisbee fanden großen Anklang und animierten die Schülerinnen und Schüler zur Eigeninitiative und schon war " Step-Aeyogi" geboren. Gemeinsames Pizzaessen, Übernachtung in der Aula und , bevor es wieder zum Frühsport in die Halle ging, ein Frühstück mit frischen Brötchen rundeten die Veranstaltung ab!

Stüwe/ Mersch