Aktuelles

 

Imker-AG am Schillergymnasium 17.09.2014

Es summt und brummt:

Seit März 2014 ist unser Schulgarten um eine Attraktion reicher: Es sind Honigbienen eingezogen!

Initiiert wurde die AG von Christian Zeidler, der als zweiter Vorsitzender des Kreisimkervereins Münster und Alt-Schilleraner daran interessiert ist, die Begeisterung für und das Wissen über Bienen und Honigbienen und die Imkerei an jüngere Generationen weiterzugeben. Neben dieser imkerlichen Betreuung wird die AG von schulischer Seite von Frau Waanders geleitet.

Durch das Beobachten und Erforschen der Bienen über einen längeren Zeitraum möchten wir die oft mit Wespen oder Hornissen verwechselten Insekten unseren Schülerinnen und Schülern nahebringen und deren Lebensweise aber auch deren Wichtigkeit für unsere Umwelt vermitteln. So soll deutlich werden, welche Zusammenhänge es zwischen den heimischen Bestäubern und dem Ertrag in der Landwirtschaft und der Obstgärten des Münsterlandes gibt. Schließlich ist die Honigbiene, zusammen mit den Wildbienen, für die Bestäubung von ca. 80 % der heimischen Blütenpflanzen verantwortlich. Die Biene ist damit hinter Schwein und Rind derzeit das drittwichtigste Nutztier. Auch wollen wir über die Gefahren für die Bienen durch Monokulturen, Pestizideinsatz und eingeschleppte Parasiten aufklären und Möglichkeiten für jeden Einzelnen erarbeiten, heimische Bestäuber zu schützen und zu unterstützen. Denn durch die oben genannten Faktoren ist die Honigbiene auf die Unterstützung des Menschen angewiesen. Für diese Zusammenhänge möchten wir die Schülerinnen und Schüler in der Imker-AG in besonderer Weise sensibilisieren und Ihnen darüber hinaus das konkrete Know-How für den Schutz und die Erhaltung der Honigbienen vermitteln und somit aktiven und nachhaltigen Naturschutz bei gleichzeitigem Honigertrag betreiben.

Gerade als UNESCO-Projektschule sind uns Nachhaltigkeit und Umweltschutz besonders wichtig und diese Gedanken lassen sich im Rahmen der Imkerei besonders schüler- und handlungsorientiert vermitteln.

Um unsere Erfahrungen in die gesamte Schülerschaft zu transportieren, organisieren wir u.A. offene Treffen im Schulgarten während der Mittagspause und möchten die Bienenvölker zukünftig auch als lebendes Anschauungsobjekt z.B. für den Biologie-Unterricht nutzen.

Etwas Honig haben wir in diesem Jahr sogar auch schon ernten können, der kleine Erlös wird  diesmal benötigt, um wichtige Verbrauchsmaterialien für die Imkerei zu finanzieren.

Sollten in den kommenden Jahren Erträge aus dem Verkauf größerer Honigmengen ergeben, sollen diese zunächst die laufenden Kosten unserer Schulimkerei decken und darüber hinaus dem Förderverein zufließen; aus Überschüssen möchten wir auch die Förderung humanitärer Projekte in Entwicklungsländern in den Blick nehmen.

Für die Gestaltung der Honiggläser ist eine Zusammenarbeit mit der Fachschaft Kunst geplant.

Mittlerweile haben wir vier Bienenvölker, darunter eines, welches uns die Landwirtschaftskammer Münster (Apis e.V., Verein zur Förderung der Bienenkunde der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen) gespendet hat. Zudem hat uns der Imkereibedarf Ontrup in Ascheberg zugesagt, uns mit einer neuen Beute (so heißen die Bienenhäuser) zu versorgen. Bisher arbeiten wir mit von Eltern bzw. Großeltern gespendeten, gut erhaltenen aber älteren Imkereiutensilien.

Den Spendern möchten wir herzlich für ihre Unterstützung der Imker-AG danken!

Die AG trifft sich im Schuljahr 2014/15 mittwochs ab 13.15 Uhr im Schulgarten, Interessierte sind herzlich willkommen! Von November bis Februar wird es eine Winterpause mit nur etwa einem Treffen pro Monat geben.

Schillers "Räuber" treffen auf Büchners "Leonce und Lena" - Theaterproduktion der Jgst. 9 und EF 15.09.2014

„Verborgen im tiefen Wald“, eine Theaterprojekt von Stefanie Bockermann mit SchülerInnen der Klassen 9 und EF, hat aus Schillers „Räubern“ und Büchners „Leonce und Lena“ einen kurzweilen Theaterabend gezaubert. Die Premiere am letzten Mittwoch als auch die Schulaufführung am folgenden Donnerstag wurden mit großem Applaus gefeiert.

Wenn sich die Erzählstränge auch nur vereinzelt kreuzten, so war es doch ein Genuss, den begabten und spielfreudigen SpielerInnen zuzusehen. Nur die experimentellen Klavierklänge hätten, vor allem an den leisen Stellen, noch zarter sein können. Man darf gespannt sein auf die neue Produktion der Theater-AG 9/EF, die sich an Shakespeares Komödien wagen.

Schön, dass diese Produktion im November noch einmal aufgeführt wird!

(Britta Moek)

Herzlich Willkommen! - Schulstart der neuen Fünftklässler 20.08.2014

Die neue Klasse 5a

Das Schiller begrüßte am ersten Schultag die neuen Fünftklässer! Mit einem ökumenischen Gottesdienst, der von der Klasse 6a mit ihrem Religionslehrer Herrn Lammen und dem Referendar Marian Erkens gestaltet wurde, begann der Tag in der Apostelkirche. Symbolisch wurde den Klassenleitungen der neuen Klassen ein bunter Strauß mit Luftballons überreicht, auf denen jeweils die Namen der Schüler und SchülerInnen standen. Für ihre neuen Mitschüler hatten die ehemaligen Fünfer bunte Lesezeichen gebastelt, die den Start mit guten Wünschen begleiten sollen.

Die neue Klasse 5b

Nachdem dann Herr Gottschalk als Schulleiter die Eltern, Schüler, Paten und Lehrer in der Aula begrüßt hatte, begann der „Ernst des Lebens“: die erste offizielle Schulstunde! Während die Kinder sich mit ihren Klassenpaten und Klassenleitungen schon mal in ihrem Klassenraum einrichteten, wurden die Eltern mit Kaffee und Kuchen bewirtet. Dies wurde durch viele Kuchenspenden aus der 6er Elternschaft und die tatkräftige Unterstützung von Frau Pietsch und vielen Eltern ermöglicht.

Die neue Klasse 5c

In den nächsten Tagen gibt es erstmal noch einen Sonderplan, damit die neuen Schüler und Schülerinnen sich schnell zurechtfinden und einleben können. Wahrscheinlich kennen die Fünfer unsere neuen Raumbenennungen aber schneller als die alten Hasen!

(Elke Haverland)

Ausklang des Schuljahres 2013/2014 - Aulaversammlung 04.07.2014

Letzter Schultag, dritte Stunde, Aulaversammlung zum Schuljahresende...

Nach einem - gefühlt - langen Schuljahr traf sich pünktlich zur dritten Stunde die Schulgemeinde in der Aula um gemeinsam das Schuljahr zu beenden, alte Ereignisse Revue passieren zu lassen, einen Ausblick auf das neue Schuljahr zu wagen, besondere Leistungen zu würdigen oder sich von liebgewonnenen Lehrern zu verabschieden.

Zunächst gab die Schülervertretung einen kurzen Über- und Ausblick über ihre Tätigkeiten sowie die von ihnen organisierten Veranstaltungen.

Im Anschluss wurden die Preisträger des Känguruwettbewerbs von Herrn Gottschalk und Herrn Lütkecosmann geehrt. Insgesamt haben 15 Schülerinnen und Schüler es in die Platzierung geschafft. Folgende Schülerinnen und Schüler erhielten einen Sonderpreis: Jonathan Bauer (5a), Moritz Schewetzky (5b), Julian Dieckmann, Jakob Foerste (beide 5c), Simon Kusgörd (5d), Leonhard Mühlmeyer (6a), Lennart Kinzel, Tobias Kuhlage, Mo-Valentine Lemmerhirt, Antonia Reiners (alle 7b), Luka Heming, Jan Philip Brebaum (7c), Klara Schürmann (9c), Philipp Esser, Paul Deupmann (9d). Den Sonderpreis für den "weitesten Kängurusprung“ (meisten korrekten Aufgaben in einer Reihe) erhält Jule Kettler aus der 6a. Herzlichen Glückwunsch!

Eine weitere Ehrung stand den Schülerinnen und Schülern bevor, die im Vergleich zu den übrigen Teilnehmern herausragende Leistungen (deutlich über 100%) bei den Bundesjugendspielen erreicht hatten. Bei den Schülerinnen wurden geehrt: Laureen Beck (5d, 129,2%), Svenja Forsthove (8b, 123,3%) und Nadja Neiteler (9b, 115,1%); bei den Schülern wurden geehrt: Paul Deupmann (9d, 115,3%), Maximilian Proch (5d, 112,1%) und Daniel Troost, Hendrik Kampmann (beide 8a, beide 111,6%). Und erneut herzlichen Glückwunsch!

Von den betreuenden Lehrkräften Frau Mersch und Frau Stüwe wurden auch die neu ausgebildeten Sporthelfer vorgestellt, die im Verlauf dieses Schuljahres in etlichen zusätzlichen Stunden viel über ihre neuen Aufgaben gelernt hatten und in Zukunft in der Mittagspause sowie bei (sportlichen) Schulveranstaltungen den Lehrkräften tatkräftig zur Seite stehen werden. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle schon einmal für euren Einsatz.

Ebenso vorgestellt wurden vier neue Medienscouts, die mit den betreuenden Lehrkräften Frau Dreßel und Frau Stüwe in mehreren Fortbildungen ihre Kenntnisse über Chancen, Nutzen und Gefahren der medialen Welt erweitert haben und der Schulgemeinde nun beratend zur Seite stehen. Auch hier: gutes Arbeiten und danke für euren Einsatz.

Abschließend musste die Schulgemeinde dann von einem langjährigen Lehrer und Kollegen Abschied nehmen, der mit Beginn der Sommerferien in den wohlverdienten Ruhestand eintritt. Hermann Kemper, jahrzehntelang Lehrer für Mathematik, Physik und Informatik, wird vielen Schülerinnen und Schülern als motivierter und stets schülernaher Lehrer in Erinnerung bleiben. Nicht nur im Unterricht sondern auch außerhalb des Unterrichts war er stets interessiert und mit viel Engagement dabei, baute das mediale Netz des Schillers aus und um und auf (je nachdem, was gerade Not tat) und konnte sich immer auch für außergewöhnliche mathematische und physikalische Aspekte interessieren. Als langjähriger Klassen- und Jahrgangsstufenleiter erinnerten sich nicht nur aktuelle, sondern auch vergangene Schülergenerationen an ihn. Wir wünschen ihm alles Gute für den neuen Lebensabschnitt und werden ihn vermissen!

Mit dem Gong zur Pause ertönte für alle Schülerinnen und Schüler auch das Signal für das Ende dieses Schuljahres. In der vierten Stunde bekamen alle ihre Zeugnisse und gingen voller Freude für über 6 Wochen in die wohlverdienten Sommerferien. Bis bald!

Austausch mit Périgeux - Schiller in Frankreich 03.07.2014

Am 26.06.2014 gegen 21.15 Uhr starteten 25 Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 9 in Begleitung von Frau Allecke und Herrn Schade mit ihrem Bus in Richtung Périgueux, in den Südwesten von Frankreich. Dort warteten ihre Austauschpartner, die sie zuletzt im April in Münster besucht hatten. Um 12.30 Uhr des nächsten Tages war es dann soweit. Nach 15 teilweise schlaflosen Stunden kam man am Collège Anne Frank in Périgueux an. Da ein großer Teil der französischen Schüler ihre Abschlussprüfung am Freitag absolvierte, war eine frühere Anreise nicht möglich, sodass es also sogleich ins Wochenende mit dem jeweiligen Partner ging. Am Wochenende führte es einige nach Poitiers, Brantôme (das Venedig der Dordogne) oder mit dem Fahrrad rund um Périgueux. Andere zog es in die Stadt, wo bei bestem Wetter viele Attraktionen geboten wurden. So wurde Kanu gefahren oder "saut à l'élastique" (neudeutsch: Bungeejumping) angeschaut (!). 

Wem das Wochenende zu lang wurde, der konnte sich mit dem Ausflug am Montag trösten. Dieser führte die deutschen und französischen Schüler an die französische Atlantikküste, vorbei an den Weingütern von Bordeaux nach Arcachon. Dort erhebt sich zwischen den Wäldern an der Küste die höchste Düne Europas, die von den meisten barfuß bestiegen wurde. Der Ausblick über das sogenannte Arcachonbecken entschädigte für alle Mühen. Viele stiegen auf der anderen Seite der Düne hinab, um die Füße in den Atlantik zu halten.

Daraufhin blieb noch Zeit, um in kleinen Gruppen den Hafen von Arcachon zu erkunden.

Der Dienstag diente dem Erkunden der Stadt Périgueux und ihres galloromanischen Ursprungs. Wer meinte, ein kleines Eis könnte die Besichtigung aufheitern, mochte wohl recht haben, war aber auch 6 Euro ärmer, wenn er sich 3 Kugeln genehmigte.

Am folgenden Tag waren die deutschen und französischen Schüler erneut auf den Spuren der Vergangenheit. In Lascaux erkundeten sie die originalgetreue Nachbildung der 200 Meter weiter befindlichen Steinzeithöhle, die vor 17 000 Jahren künstlerisch außergewöhnlich talentierten Cro-Magnon-Menschen Platz für ihre Malereien bot.

Der letzte Tag machte die deutschen Schüler mit einem Orientierungslauf vertraut, den die französischen Schüler aus dem Sportunterricht kennen. Mithilfe einer Karte versuchten somit je ein französischer Schüler mit seinem Austauschpartner so viele eingezeichnete Punkte wie möglich ausfindig zu machen und zu skizzieren. Eine deutsche Schülerelf spielte im Anschluss noch gegen einige französische Schüler Fußball. Die Generalprobe für das WM-Spiel am Folgetag war erfolgreich.

Um 21 Uhr war dann der Abschied nicht mehr abzuwenden und tränenreich verabschiedeten sich die deutsch-französischen Freunde voneinander. Pünktlich zum Mittagessen kam der Bus am Freitag in Münster an und alle waren glücklich, eine sehr schöne Woche in Frankreich erlebt zu haben. Am Abend traf dann Deutschland bei der WM erneut auf Frankreich, was den krönenden Abschluss einer erfolgreichen Woche bilden sollte.

(Maik Schade)