Aktuelles

 

Museumsbesuch in Duisburg 05.03.2015

Am 05.03.2015 hatten die Kunstkurse der Q2 noch einmal die Gelegenheit, auf ihren letzten Metern zum Abitur mit ihrem Lehrer Herrn Gutsche und der Praktikantin Frau Ganzauge zwei Museen in Duisburg zu besuchen. In der Küppersmühle konnten sie Bilder von Candida Höfer bestaunen, wie auch Darstellungen, in denen Künstler wie Anselm Kiefer malerisch die Teilung der Seemächte zwischen Portugal und Spanien widerspiegelten, anders aber auch moderne Kunst von A.R Penck, die den Verlauf des menschlichen Lebens zeigte oder sich auch mit der Erinnerung des Menschen an seine Existenz befassten, welche die Schüler im Unterricht explizit an Christian Boltanski erarbeiten konnten; so sahen sie auch im Lehmbruck Museum ein Werk von ihm. Doch dort war auch die Plastik „Femme au chariot“ von dem berühmten Künstler Alberto Giacometti zu finden, bei der sie die Gelegenheit hatten, sich kritisch mit der Inszenierung auseinander zu setzen.

(Linda Haverkamp, Q2)

Spotlight - Theater gegen Mobbing, Projekttag der 7. Klassen 02.03.2015

Wo hört Ärgern auf und fängt systematisches Fertigmachen an? Wo sind lockere Sprüche über andere - über deren Aussehen, Verhalten, Eigenarten - nur so zum Spaß und wo fängt gezieltes Ausgrenzen an?

Auch an Schulen ist Mobbing weit verbreitet. Mindestens jedes siebte Kind wird im Laufe seiner Schulzeit Opfer von Mobbing, ebenso viele Schüler üben selbst aktives Mobbing aus. Die Auswirkungen für die Gemobbten sind verheerend: Sie reichen von Angstzuständen und psychosomatischen Erkrankungen über einen starken Leistungsabfall und Gefährdung der Versetzung bis hin zum Schulwechsel oder gar Schulabbruch. Eltern und Lehrer stehen diesen Phänomenen oft ratlos gegenüber, zumal sie vielfach erst sehr spät davon mitbekommen. Aus diesem dringlichen Anlass haben die Pädagogen des asb (arbeitskreis soziale bildung beratung e.v.) ein Theaterstück entwickelt, das zur Weiterarbeit in den Klassen einlädt.

Das theaterpädagogische Team des asb war am 02.03.2015 zu Gast am Schillergymnasium, um das Thema Mobbing mit den 7. Klassen aufzuarbeiten. Im Rahmen des Spotlight-Projekttages setzten sich die Schülerinnen und Schüler unter Einbeziehung theaterpädagogischer Arbeitsformen mit unterschiedlichen Facetten von Mobbing auseinander und entwickelten eigenständig Handlungsmöglichkeiten. Nach einer gemeinsamen Einführung durch ein von den Kursleitern aufgeführtes Theaterstück, wurde später im Klassenverband gearbeitet, um auch gezielt die konkrete Klassensituation beleuchten zu können. Auch die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer wurden in die Prozesse eingebunden, so dass die Ergebnisse des Tages nach dem Projekttag aufgegriffen und fortgeführt werden können.

(Frederike Mersch)

Erste-Hilfe-Kurs für Sextaner 06.02.2015

„Erste Hilfe heißt Betreuung“

Trotz des schönen Wetters waren 30 Fünftklässler mit Begeisterung am Freitagnachmittag bereit,sich mit den Grundlagen der Ersten Hilfe vertraut zu machen. Auf Anregung einer Mutter kam ein Team vom Roten Kreuz ins Schillergymnasium und vermittelte den SchülerInnen, dass erste Hilfe bereits mit der Betreuung von Verletzten beginnt. „Ihr alle habt schon erste Hilfe geleistet, wenn ihr jemanden getröstet habt oder  wenn ihr jemandem ein Pflaster auf eine Wunde geklebt habt.“ Mit diesen Worten nahm Vicenzo Pirone den Teilnehmenden die Scheu vor Erste-Hilfe-Situationen, die sicher auch viele Erwachsene kennen.

Die drei A – Ansprechen, Anschauen, Anfassen – entscheiden darüber, wie man weiter vorgehensollte. Atmet die Person noch, reicht die stabile Seitenlage und eine Decke bis zum Eintreffen des Rettungswagens. Offene Wunden sollen natürlich versorgt werden und so übten die Schüler mit großem Ernst das Anlegen von Verbänden. Die Wiederbelebung bei Atemstillstand wurde an einer Puppe geübt und es zeigte sich, dass eine Reihe von Kindern beim Weltrekord der Wiederbelebungsübung auf dem Schlossplatz dabei gewesen sind und den Dreischritt „Prüfen, Rufen, Drücken“ noch gut beherrschten.

Vincenzo Pirone, Honorarlehrkraft beim Roten Kreuz, freute sich über das Engagement der Schüler und hofft auf diese Weise, ihnen die Unsicherheit und Angst vor Unfallsituationen nehmen zu können und dem Zeitgeist des Wegschauens entgegenwirken zu können. Unterstützt wurde er dabei durch die FSJler Cassandra Hoffmann und Frolian Bruun sowie zwei Neuntklässlerinnen des Schillergymnasiums, die zurzeit ihr Praktikum beim Roten Kreuz absolvieren. So konnten die Kinder mit viel Eigenaktivität eine Menge praktischer Erfahrungen sammeln. Und vielleicht wird ja der ein oder andere der jungen Ersthelfer demnächst auch das Schulsanitäts-Team am Schiller verstärken!

(Elke Haverland)

Schillerschüler nehmen an Internetteamwettbewerb zur Deutsch-Französischen Freundschaft teil 22.01.2015

Anlässlich des Jahrestages des Elysée-Vertrags (22.1.1963) und der damit verbundenen Deutsch-Französischen Freundschaft, nahm in diesem Jahr wieder eine Schülergruppe des Schillergymnasiums am Internetteamwettbewerb teil. Innerhalb von drei Unterrichtsstunden wollte die Gruppe ihr Pensum an Aufgaben bewältigen, die nur durch muntere Recherchearbeit im Internet zu lösen waren. Die  Aufgaben führten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c auf französischsprachige Homepages, wo französische Musik, Filmtrailer und Texte zu durchforsten waren. Die Schülerinnen  und Schüler entschlüsselten zudem französische Kurznachrichten (BJR KOI 2 9?) und schrieben auch selber kleine Texte.

Nach exakt 3 Unterrichtsstunden hatten die 10 Schilleraner alle Aufgaben erledigt und hoffen nun natürlich auf die oberen Ränge bei der Preisverleihung. Und wenn’s nicht gereicht hat: Nächstes Jahr ist die nächste Chance!

(Maik Schade)

Zu Besuch bei den Clemensschwestern 21.01.2015

Am 21.01.2015 besuchten wir, die Schülerinnen und Schüler des kath. Religionskurses der Klassen 9b und 9c, die Clemensschwestern. Unser Religionslehrer, Herr Erkens, und ein weiterer Lehrer, Herr Lütkecosmann, begleiteten uns. Für uns Schüler war es schon der zweite Besuch, denn vor ungefähr zwei Jahren besuchten wir schon mit unserem ehemaligen Religionslehrer, Herrn Lammen, die Clemensschwestern.

Schwester Coelesta begrüßte uns herzlich und wir alle haben uns gefreut, sie wiederzusehen. Es war schon wirklich sehr spannend, von Schwester Coelesta zu erfahren, wie schwer es die Clemensschwestern seit der Gründung des Ordens im Jahre 1808 hatten. Die Pest und zwei Kriege forderten viele Opfer. Von den ehemals bis zu 2.600 Schwestern gehören mittlerweile nur noch ca. 317 Schwestern dem Orden an.

Krankenpflege, Altenpflege, Sterbebegleitung, Seelsorge, Hilfe für Frauen in Not und Hilfe für Nichtsesshafte sind in ihrem Aufgabengebiet verankert.

In der Kürze der Zeit hat uns Schwester Coelesta nicht nur die Kirche, in welcher sich die Clemensschwestern jeden Tag zweimal zum gemeinsamen Gebet treffen, als einen der wichtigsten Orte im Kloster gezeigt, sondern darüber hinaus auch das das Refektorium (Essensraum), die Küche, den Kreuzgang und ein kleines, gemütliches Gemeinschaftszimmer. Ein besonderes Highlight war der Hochaltar der alten Mutterhauskirche, welcher zur Zeit der Gründung des Ordens entstand und bis heute im sehr guten Zustand ist und weiterhin gepflegt wird.

Die Zeit verging leider viel zu schnell, Schwester Coelesta hätte uns beispielsweise noch über Ruanda erzählen können. Darüber weiß ich, dass die Clemensschwestern im Bürgerkrieg sehr vielen Kindern das Leben gerettet haben.

Was mich besonders beeindruckt hat, war die Einstellung von Schwester Coelesta zur Verkleinerung des Klosters, um aus der entstandenen Fläche Wohnungen für Familien zu errichten. Sie freue sich darüber sehr, was sie damit begründete, dass sie ja nicht in ein Gebäude, sondern in eine Gemeinschaft eingezogen sei.

Der Besuch bei den Clemensschwestern hat bei den Schülern und auch bei den Lehrern einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Eigentlich fände ich es wirklich gut, wenn regelmäßige Besuche des Schillergymnasiums bei den Clemensschwestern stattfinden würden. Der persönliche Kontakt bringt uns das Klosterleben nämlich viel näher, als nur gelesene Geschichten aus Lehrbüchern. Schwester Coelesta und ihre Mitschwestern freuen sich auf jeden Fall über unsere und weitere Besuche.

Und was ich auf keinen Fall vergessen möchte:

Der ganze Religionskurs, Herr Erkens, Herr Lütkecosmann und ich möchten uns wirklich für den tollen Besuch bei Schwester Coelesta und all ihren Mitschwestern bedanken.

(Jonas Ewers, Klasse 9b)