Aktuelles

 

Wilde Konsumwelt: Schilleraner bespielen die Arkaden 27.09.2015

„Geil, die spielen in den Arkaden“ war der neidische Kommentar eines Mitschülers, dem unterhaltsame 30 Minuten bevorstanden. Ihren Konsumrausch konnten die Schüler und Schülerinnen des Theaterkurses 9 des Schillergymnasiums schon früh um 8.30h ausleben – und zwar in den Arkaden in der Münsteraner Innenstadt. Die 18-köpfige Gruppe unter der Leitung von Britta Moek spielte und tanzte verschiedene Szenen zum Thema „Konsum“ zum Teil kritisch und meist sehr humorvoll an verschiedenen Orten der Arkaden. Die Schwierigkeit der Akustik wurde von fast allen bravourös gemeistert, die Spielfreude war bei allen groß. Der Showtanz mit Glitzerhüten auf der Rolltreppe zum Lied „Konsum ist geil“ war der glamouröse Höhepunkt der Vorstellung. Hoffentlich kann die Gruppe diese kurzweilige Szenenabfolge noch einmal in den Arkaden aufführen!

(Britta Moek)

Die neuen Schillerbeutel sind da! 14.09.2015

NEU NEU NEU!

Ab sofort können montags in der Mittagspause die druckfrischen Schiller-Baumwolltaschen für 4€/Stk. erworben werden.

Mit dem Erlös werden Projekte des Schillergymnasiums gefördert, wie zum Beispiel der MuFu-Raum (Projekt 30.000).

Also nichts wie los, Beutel sichern und nicht nur gut aussehen, sondern gleichzeitig auch Gutes tun!

Nike Funke (6b) gewinnt beim Kreativwettbewerb „Designer gesucht!“ der Deutschen Bahn 10.09.2015

Nikes Wappen, Nike Funke (6b)

Unter dem Motto „Bring dein Wappen auf die Schiene“ galt es, das Stadtwappen Münsters neu zu interpretieren und einen Entwurf zu gestalten, der sich eignet, einen Zug zu schmücken. Nike Funke aus der Klasse 6b hat die Wettbewerbsjury mit ihrem Beitrag überzeugt, ihr Wappen wird ab Oktober auf einem Nahverkehrszug zu sehen sein. Auch Nikes Klasse freut sich, denn Nike gewinnt zusätzlich für ihre gesamte Klasse einen Wandertag, der von der Deutschen Bahn bezahlt wird! Auf zum Movie Park…

(Imke Hoymann)

Das Spiele-Sportfest 2015 24.06.2015

Am Mittwoch, dem 24.06.2015, waren die Schülerinnen und Schüler des Schillergymnasiums allesamt im Sportfest-Fieber. Den ganzen Vormittag hatten sie die Möglichkeit, das Sportspiel ihrer Wahl zu spielen. So spielten die Schilleraner aller Altersklassen in gemischten Teams Fußball, Ultimate Frisbee, Tennis, Völkerball oder Volleyball.

Lehrerteam fährt Achtungserfolg ein gegen die „jungen Wilden“

Nach einigen Stunden der sportlichen Betätigung stand das traditionelle Schüler:Lehrer-Fußballspiel statt, bei dem die stark ersatzgeschwächte Lehrermannschaft auf die jungen, wilden Nachwuchskräfte des deutschen Fußballs trafen. Unter der Moderation der als unparteiisch einzuschätzenden Reporternachwuchshoffnung Frau Stüwe zogen sich sowohl die Lehrer als auch die Schüler achtbar aus der Affäre. Keiner der Torhüter konnte überwunden werden.

Am Ende des sportlichen Vormittags konnten Schülerinnen, Schüler und die Lehrer des Schillergymnasiums sich über einen gelungenen und freudvollen Vormittag im Zeichen des Sports freuen.

1. Ausbildungsbörse der IHK am Schillergymnasium 08.06.2015

14 IHK-Ausbildungsbotschafter unterstützten die erste Ausbildungsbörse des Schillergymnasiums in Münster.

Dass Berufs- und Hochschulausbildung gleichwertig sind, spiegelt sich in der Berufsorientierungsarbeit der meisten Gymnasien noch nicht wider. Während angehende Abiturienten jede Menge Informationen über Studiengänge aller Art erhalten, bleibt das große Spektrum betrieblicher Ausbildungsberufe weitgehend ausgeblendet. Nicht so am Schillergymnasium in Münster: Die Schule veranstaltete heute (8. Juni) ihre erste Ausbildungsbörse. Als „Vorbild, dem hoffentlich viele Gymnasien folgen“, lobte deshalb die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen das Schillergymnasium für „eine moderne Berufsorientierung, die sich an den vielfältigen Interessen der Schüler orientiert“.

Die IHK Nord Westfalen unterstützte die Ausbildungsbörse, die jetzt regelmäßig und gleichrangig neben der Studienbörse stattfinden soll, durch den Einsatz von 14 IHK-Ausbildungsbotschaftern. Diese Auszubildenden, darunter dreizehn mit Abitur, präsentierten ihre verschiedenen Berufe, die sie derzeit in ihrem jeweiligen Unternehmen in Münster lernen.

Die Initiative, eine Ausbildungsbörse zu veranstalten, ging übrigens von einem Schüler des Gymnasiums aus. Er hatte mit Nachdruck gefragt, warum die Schule „immer nur über Studiengänge informiert“, erinnert sich Daniel Pater, Studien- und Berufswahlkoordinator am Schillergymnasium. Pater ist überzeugt vom Nutzen der IHK-Ausbildungsbotschafter, der bei den Schülern die Aufmerksamkeit für die Berufswahl steigere. „Das ist eine sehr produktive Atmosphäre, wenn die Schüler mit fast gleichaltrigen Auszubildenden über die Berufe sprechen“, weiß der Lehrer. Die Hemmschwellen, Fragen zu stellen, die die Schüler wirklich interessieren, seien niedrig, „auch die nach Gehalt und Freizeit“.

IHK-Projektleiterin Silke Deutschmann freut sich, dass das Schillergymnasium seine Schüler von nun an systematisch auch über Ausbildungsberufe informiert. „Schließlich absolviert rund ein Viertel der Abiturienten auch eine betriebliche Ausbildung“, betonte Deutschmann. Schon angesichts der hohen Zahl von Studienabbrechern sei es „offenkundig wichtig, auch Gymnasiasten Informationen über die andere Hälfte der Berufswelt nicht vorzuenthalten“ und klarzumachen: „Erstens: Wer Abitur hat, muss nicht studieren. Und zweitens: Man muss nicht studieren, um Karriere zu machen“, so Deutschmann. Zumal nach Jahren, in denen jungen Menschen der Eindruck vermittelt worden sei, „dass jeder, der irgendwie kann, studieren sollte“, ein Wandel eingesetzt habe. Für die IHK-Projektleiterin ist das Umdenken kein Wunder: In Zukunft werde die Nachfrage nach Absolventen der betrieblichen Aus- und Weiterbildung weitaus höher sein als nach Akademikern.

Bei der Bundesregierung genießt die Stärkung der dualen Berufsausbildung angesichts steigender Studierendenzahlen und unbesetzter Ausbildungsplätze jedenfalls hohe politische Priorität. „Wir müssen die gesellschaftliche Wertschätzung der dualen Ausbildung wieder erhöhen. Die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung muss in den Köpfen ankommen", zitierte Deutschmann Bundesbildungsministerin Johanna Wanka. Selbst der Wissenschaftsrat, der sich eher als Anwalt der Hochschulen versteht, mahne deshalb nachdrücklich, „Jugendliche gezielt zur Wahl eines Ausbildungsweges anzuleiten, der ihren Fähigkeiten und Interessen optimal entspricht“, so die IHK-Projektleiterin. Vermieden werden müsse, dass sich die Berufs- beziehungsweise Studienwahl „auf Vorurteile oder vordergründige Image- und Prestigegründe stützt“.

Mit diesen Vorurteilen „ein bisschen aufgeräumt“ haben die 15 IHK-Ausbildungsbotschafter, die den rund 90 Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 11 des Schillergymnasiums mit ihrem Beruf auch gleich ihren Ausbildungsbetrieb vorgestellt haben.

Berufe, die von den IHK-Ausbildungsbotschaftern vorgestellt wurden, und beteiligte Unternehmen, bei denen die Botschafter ihre Ausbildung absolvieren:

Automobilkaufmann (Beresa), Bankkauffrau/Master of Finance (WL Bank), Bürokauffrau (WWU, Creditreform), Bürokauffrau/gepr. Wirtschaftsfachwirtin (Creditreform), Industriekauffrau/Betriebswirt (BASF), Verfahrensmechaniker Kunststoff/Kautschuk/Wirtschaftsingenieur (Armacell), Fachinformatiker Systemintegration + Anwendungsentwicklung (Brillux), Wirtschaftsinformatiker + Fachinformatiker Anwendungsentwicklung (Guidecom GmbH), Informatikkaufmann (Creditreform) und Chemikant (BASF)

Informierten am Schillergymnasium über Ausbildungsberufe: Studien- und Berufswahlkoordiniator Daniel Pater (r.) und Silke Deutschmann (IHK Nord Westfalen, 3.v.r.) mit Patrick Böckenholt, Louisa Wolters, Simon Hilker (v.l.).

(Pressemitteilung der IHK Nord Westfalen)