Aktuelles

 

Wanderausstellung TrikotTausch am Schiller 07.06.2014

Vom 21.5. bis 11.6. ist im Foyer der Aula die Wanderausstellung “TrikotTausch” des Vereins Vamos e.V. Münster zu sehen. In dieser Ausstellung werden anlässlich der Fußballweltmeisterschaft  die prekären Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie in Asien und Lateinamerika sowie Zusammenhänge des Welthandels mit (Sport-)Textilien thematisiert. Die Schülerinnen und Schüler können auf diese Weise einen aktuellen und exemplarischen Einblick in das Thema Fairtrade erhalten. 

Zwanzig Schülerinnen und Schüler der Klasse 6-8, die im Fairtrade-Schulteam des Schillergymnasiums aktiv sind, haben sich im Vorfeld der Ausstellung an einem Projekttag, der ebenfalls vom Verein Vamos e.V. Münster durchgeführt wurde, eigens in das Thema eingearbeitet. Sie können nun als Multiplikatoren fungieren und z.B. andere Schüler durch die Ausstellung führen.

(Herr Gunderloch)

Schillerschüler als Drehbuchautoren 24.05.2014

Am 22. Mai war der Theaterautor Thomas Richhardt am Schillergymnasium und hat dort sowohl in der Erprobungs- und Mittelstufe als auch in der Oberstufe eine Trainingseinheit zum Schreiben von Drehbüchern durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler wurden mit Hilfe praktischer Übungen durch die Höhen und Tiefen des Dramas geführt und schickten ihre verfassten Minidramen in den Wettbewerb des Theaterhauses Stuttgart im Rahmen des Kinder- und Jugendliteratursommers Baden-Württemberg 2014. Für zusätzliche Höhepunkte können die Schülerinnen und Schüler ihr entdecktes Talent durch die Teilnahme an einer Schreibwerkstatt der Jugendkunstschule im Kreativ-Haus weiter entfalten.

Fit for finance – fit fürs Leben! - SoWi Kurs EF testet Pilot-Version 16.05.2014

Knapp sieben Millionen Menschen gelten in Deutschland als überschuldet. Häufigster Grund, gleich nach Arbeitslosigkeit, ist der falsche Umgang mit Geld. Personen unter 25 Jahre weisen bereits eine durchschnittliche Schuldenhöhe von 8.244€ auf. Grunde für Jugendverschuldung ist oft hohe Konsumausgaben. Verschuldete Jugendliche selbst sind auch der Meinung, zu wenig Aufklärung über den Umgang mit Geld in der Schule bekommen zu haben. Die Initiative „fit for finance“ will diese Bildungslücke schließen und Jugendlichen und jungen Erwachsenen unabhängig von ihrer Schulform und ihrem familiären Umfeld eine lebenspraktische Finanzkompetenz für den Alltag vermitteln.

Dazu hat eine Gruppe von Studierenden, die sich ehrenamtlich bei der internationalen Initiative  enactus engagiert, ein Spiel entwickelt, das auf unterhaltsame Weise die Jugendlichen für einen nachhaltigen Umgang mit Geld sensibilisiert.

Der Sowi-Kurs der EF hat die Pilot-Version getestet – und für gut befunden!

In verschiedenen Phasen wurde ein entsprechendes Budget und der Konsum der Schul-, Ausbildungs- und Berufszeit durchgespielt. Man musste sich entscheiden: Joggen oder Fitness-Studio, Auto oder Fahrrad, Wohnung oder Haus… Je nachdem, ob man bar bezahlen konnte oder auf Raten gekauft hat, entstanden daraus entsprechende Zahlungsverpflichtungen für die nächsten Runden. Aber auch die ungeplanten Einflüsse von Erbschaft, Mahngebühren für verschluderte Rechnungen oder Strafzettel wirkten sich als „risk or fun“ auf die individuelle Finanzsituation aus.

So hatten die Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit, in 90 Minuten Anstöße für viele Situationen zu erhalten, denen sie so oder ähnlich auch im „wirklichen Leben“ ausgesetzt sein könnten. In der Endversion wird es kombinierte Online-Video-Inhalte, die mit dem Smartphone abrufbar sind, Unterlagen für die Lehrer und Eltern, sowie Unterrichtsmaterial zur Nachbereitung des Erlernten geben. Wir freuen uns darauf.

Die Rückmeldungen der Jugendlichen zeigten jedenfalls, dass auch die Probeversion schon Spaß gemacht hat und ihre finanzpolitische Phantasie beflügelte. So lautete ein Tipp an die Studenten: Die Option „Drogen kaufen“ fehlt und wäre eine gute Ergänzung zum Schulden aufbauen!

(Elke Haverland)

Franzosen aus Perigeux zu Gast in Münster 08.05.2014

Am Donnerstag, dem 3.4.2014 gegen halb vier nachmittags war es endlich soweit. Die Franzosen kamen nach einer etwa 18-stündigen Busfahrt an. Endlich konnten sich französische und deutsche Schülerinnen und Schüler persönlich begrüßen, nachdem sie sich zuvor in Briefen oder bei Facebook einander vorgestellt hatten. Am Freitagvormittag, nach einer kurzen Stippvisite am Schillergymnasium, konnten die Franzosen eine kleine Stadtführung machen. Inbegriffen war eine durch Herrn Fiege geleitete Besteigung des Lamberti-Kirchturms: ein Privileg, das ihre deutschen Austauschpartner sicher auch gerne geteilt hätten. Diese büffelten und bildeten sich dagegen fleißig in den Räumen des Schillergymnasiums. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa machten deutsche und französische Schüler anderthalb Stunden gemeinsam Sport in der Turnhalle. Beim gemeinsamen Völkerballspiel wollte keiner sich die Blöße geben, und alle hatten viel Spaß.

Am Wochenende waren die französischen Austauschpartner in den Gastfamilien, wo sie den deutschen Alltag kennen lernen konnten. Viele unternahmen Tagesausflüge oder trafen sich mit anderen Gastfamilien.

Am Montag konnten die französischen Gäste ihre Austauschpartner im Unterricht begleiten und nicht wenige genossen die Atmosphäre, die vom deutschen Schulsystem und natürlich vom Schillergymnasium ausging.

Der folgende Dienstag führte die Franzosen ins Ruhrgebiet. Dort konnten sie im Bergbaumuseum Bochum nachempfinden, wie es war, in eine Kohlengrube einzufahren. „Glück auf“, eine Parole, die nun auch im fernen Périgueux bekannt ist.

Im Anschluss an die Besichtigung des Bergbaumuseums, das den Eindruck einer Kohlengrube vermittelte, fand eine Hafenrundfahrt im größten Binnenhafen Europas in Duisburg statt. Im Rahmen dessen lernten die französischen Gäste sowohl den Rhein als auch die Ruhr kennen.

Nach so vielen Einblicken in Industriezweige, die unseren französischen Gästen aus der Dordogne naturgemäß wenig vertraut waren, folgte ein Abstecher ins Centro nach Oberhausen, wo die Schülerinnen und Schüler gerne noch etwas länger geblieben wären. Doch die Reise ins Ruhrgebiet und das Taschengeld neigten sich langsam ihrem Ende...

Der folgende Tag stand ganz im Zeichen des UNESCO-Projekttages, bei dem die französischen Schüler ihre Austauschpartner begleiteten.

Natürlich durfte ein Besuch im Allwetterzoo am Donnerstag Vormittag nicht fehlen, um das Programm der französischen Gäste abzurunden. Dieser stellte den letzten Programmpunkt dar, bevor es am Abend Abschied nehmen hieß von den oft sehr vertraut gewordenen Austauschpartnern. Tränenreich verabschiedeten sich die deutschen und französischen Schüler voneinander. Bereits Ende Juni können sie sich in Frankreich wiedersehen.

(M. Schade)

Polenaustausch 2014 06.05.2014

Gemeinsame Tage der polnischen und deutschen Schüler vom 1. Liceum Staszic Lublin und dem Schillergymnasium Münster

Mit großer Freude wurde der Gegenbesuch der polnischen Schülergruppe des 1. Liceums Staszic aus Lublin erwartet!
Im Herbst 2013 waren 14 Schüler der EF mit dem Zug nach Lublin gefahren.
Am 3. April 2014 war es nun soweit und wir empfingen die polnischen Schüler und ihre Leiter, Dorota Kacperczyk und Zbygniew Borowiec, morgens auf dem Bremer Platz.
Nach über 20 Stunden Busfahrt war unseren polnischen Gästen das köstliche Frühstück im Café Sieben eine Wohltat.

Bei strahlendem Sonnenschein gingen wir dann auf der Promenade entlang zum Schillergymnasium, wo uns der Direktor, Herr Gottschalk, in der Aula herzlich willkommen hieß. Nach einem gemeinsamen Mittagessen fuhr jeder mit seinem Partnerschüler in die Gastfamilie und ruhte sich von der anstrengenden Reise aus.

Am Freitag, dem 4. 4., erkundeten die polnischen Jugendlichen das Stadtzentrum Münsters, geführt von Dorota Kacperczyk und Frau Pietsch, die beide auf Polnisch den Schülern die
Sehenswürdigkeiten erklärten und sie durch das Stadtmuseum führten.
Das Wochenende verbrachten alle Schüler in ihren Gastfamilien, in denen ihnen ein individuelles Programm geboten wurde.

Erst am Montag, dem 7. 4., trafen sich wieder alle Schüler und Leiter für einen Ausflug zur Wassenburg Vischering in Lüdinghausen.
Die Sonne meinte es gut mit uns, und so durchwanderten wir Burg, Park und Stadt bei herrlichem Frühlingswetter.

Am nächsten Tag, dem 8. 4., stand Köln auf dem Programm. Gegen 11 Uhr kamen wir dort per Bahn an, und ein eisiger Wind umwehte uns.
Aber der Weg zum Römisch-Germanischen Museum war ja nicht weit, wo uns eine überaus interessante Führung über den Alltag in Köln vor ca. 2000 Jahren erwartete. Lebten doch in jener Zeit Römer und Germanen dort zusammen. Anschließend blieben noch zwei Stunden zum Einkaufsbummel, ehe wir gemeinsam nach Münster zurückfuhren.

Der Mittwoch, 9. 4., war für alle Schillerschüler ein UNESCO-Tag, an dem jede Klasse projektartig ein Thema erarbeitete. Die polnische und deutsche Schülergruppe besuchte einen Bauernhof zwischen Laer und Altenberge. Die Familie Hünker, die Eltern von Gerrit, der selbst einen Austauschschüler beherbergte, war so freundlich und ermöglichte uns eine Führung durch die Rinderställe und über den Hof. Fachkundig gab Gerrit über die Kälber- und
Mastbullenaufzucht Auskunft. Besonders anziehend wirkte da ein frisch geborenes Kälbchen und ein riesiger Traktor als Kulisse für diverse Fotos.
Zur Stärkung gab es dann im Nachbarort für jeden eine Pizza. Den Rest des Tages verbrachte jeder in seiner Gastfamilie.
Natürlich wurde am letzten Abend vor der Abfahrt gefeiert. Dazu trafen sich alle Schüler in einer kleinen Gaststätte in Münster, sprachen, tranken, waren guter Dinge und schmiedeten Pläne für die Zukunft.

Der letzte Tag (10. 4.) begann morgens für alle in der Schule. Die polnischen Jugendlichen trafen sich und hielten Rückschau auf die zurückliegenden Tage in Münster.
Begonnen hatte alles in Lublin und darum erinnerte eine Gruppe durch eine kurze Fotoschau an die Tage dort:
So z.B. an den Empfang im Staczic-Liceum, an den Stadtrundgang, an Warschau, Majdanek, die Fahrradfahrt am Stausee und an das Klettern in den Bäumen sowie den Abschied auf dem Bahnhof.
Die Themen der anderen Gruppen lauteten:
"Die Tage in Münster" (s. gemaltes Bild mit den wichtigsten Stationen und Eindrücken lublin_2014_eine_collage.pdf (357 KB));
"Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Alltags in Lublin und Münster" und
"Sinn und Motive eines solchen Schüleraustausches - Ausblicke".

Alle zusammen sprachen wir danach über Wünsche, Vorschläge und über Verbesserungen künftiger Treffen.

Ganz am Schluss wurde den Lehrern, die den Austausch vorbereitet und begleitet hatten, Frau Pietsch und Frau Allecke gedankt, besonders auch Herrn Sellmayer, der den Austausch mit dem Lubliner Liceum begonnen und viele Jahre geleitet hatte.
Eine ereignisreiche Woche mit vielen persönlichen Gesprächen und voller Herzlichkeit ging zu Ende.
Wir freuen uns nun auf die nächste Austauschfahrt nach Lublin mit einer neuen Schülergruppen im Herbst 2014.

Herzlichen danken möchten wir an dieser Stelle auch allen Gasteltern, die selbstlos diesen Austausch ermöglicht und im "Hintergrund" begleitet haben.

(Christiane Allecke)