Aktuelles

 

Herzlich Willkommen! - Schulstart der neuen Fünftklässler 20.08.2014

Das Schiller begrüßte am ersten Schultag die neuen Fünftklässer! Mit einem ökumenischen Gottesdienst, der von der Klasse 6a mit ihrem Religionslehrer Herrn Lammen und dem Referendar Marian Erkens gestaltet wurde, begann der Tag in der Apostelkirche. Symbolisch wurde den Klassenleitungen der neuen Klassen ein bunter Strauß mit Luftballons überreicht, auf denen jeweils die Namen der Schüler und SchülerInnen standen. Für ihre neuen Mitschüler hatten die ehemaligen Fünfer bunte Lesezeichen gebastelt, die den Start mit guten Wünschen begleiten sollen.

Nachdem dann Herr Gottschalk als Schulleiter die Eltern, Schüler, Paten und Lehrer in der Aula begrüßt hatte, begann der „Ernst des Lebens“: die erste offizielle Schulstunde! Während die Kinder sich mit ihren Klassenpaten und Klassenleitungen schon mal in ihrem Klassenraum einrichteten, wurden die Eltern mit Kaffee und Kuchen bewirtet. Dies wurde durch viele Kuchenspenden aus der 6er Elternschaft und die tatkräftige Unterstützung von Frau Pietsch und vielen Eltern ermöglicht.

In den nächsten Tagen gibt es erstmal noch einen Sonderplan, damit die neuen Schüler und Schülerinnen sich schnell zurechtfinden und einleben können. Wahrscheinlich kennen die Fünfer unsere neuen Raumbenennungen aber schneller als die alten Hasen!

(Elke Haverland)

Ausklang des Schuljahres 2013/2014 - Aulaversammlung 04.07.2014

Letzter Schultag, dritte Stunde, Aulaversammlung zum Schuljahresende...

Nach einem - gefühlt - langen Schuljahr traf sich pünktlich zur dritten Stunde die Schulgemeinde in der Aula um gemeinsam das Schuljahr zu beenden, alte Ereignisse Revue passieren zu lassen, einen Ausblick auf das neue Schuljahr zu wagen, besondere Leistungen zu würdigen oder sich von liebgewonnenen Lehrern zu verabschieden.

Zunächst gab die Schülervertretung einen kurzen Über- und Ausblick über ihre Tätigkeiten sowie die von ihnen organisierten Veranstaltungen.

Im Anschluss wurden die Preisträger des Känguruwettbewerbs von Herrn Gottschalk und Herrn Lütkecosmann geehrt. Insgesamt haben 15 Schülerinnen und Schüler es in die Platzierung geschafft. Folgende Schülerinnen und Schüler erhielten einen Sonderpreis: Jonathan Bauer (5a), Moritz Schewetzky (5b), Julian Dieckmann, Jakob Foerste (beide 5c), Simon Kusgörd (5d), Leonhard Mühlmeyer (6a), Lennart Kinzel, Tobias Kuhlage, Mo-Valentine Lemmerhirt, Antonia Reiners (alle 7b), Luka Heming, Jan Philip Brebaum (7c), Klara Schürmann (9c), Philipp Esser, Paul Deupmann (9d). Den Sonderpreis für den "weitesten Kängurusprung“ (meisten korrekten Aufgaben in einer Reihe) erhält Jule Kettler aus der 6a. Herzlichen Glückwunsch!

Eine weitere Ehrung stand den Schülerinnen und Schülern bevor, die im Vergleich zu den übrigen Teilnehmern herausragende Leistungen (deutlich über 100%) bei den Bundesjugendspielen erreicht hatten. Bei den Schülerinnen wurden geehrt: Laureen Beck (5d, 129,2%), Svenja Forsthove (8b, 123,3%) und Nadja Neiteler (9b, 115,1%); bei den Schülern wurden geehrt: Paul Deupmann (9d, 115,3%), Maximilian Proch (5d, 112,1%) und Daniel Troost, Hendrik Kampmann (beide 8a, beide 111,6%). Und erneut herzlichen Glückwunsch!

Von den betreuenden Lehrkräften Frau Mersch und Frau Stüwe wurden auch die neu ausgebildeten Sporthelfer vorgestellt, die im Verlauf dieses Schuljahres in etlichen zusätzlichen Stunden viel über ihre neuen Aufgaben gelernt hatten und in Zukunft in der Mittagspause sowie bei (sportlichen) Schulveranstaltungen den Lehrkräften tatkräftig zur Seite stehen werden. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle schon einmal für euren Einsatz.

Ebenso vorgestellt wurden vier neue Medienscouts, die mit den betreuenden Lehrkräften Frau Dreßel und Frau Stüwe in mehreren Fortbildungen ihre Kenntnisse über Chancen, Nutzen und Gefahren der medialen Welt erweitert haben und der Schulgemeinde nun beratend zur Seite stehen. Auch hier: gutes Arbeiten und danke für euren Einsatz.

Abschließend musste die Schulgemeinde dann von einem langjährigen Lehrer und Kollegen Abschied nehmen, der mit Beginn der Sommerferien in den wohlverdienten Ruhestand eintritt. Hermann Kemper, jahrzehntelang Lehrer für Mathematik, Physik und Informatik, wird vielen Schülerinnen und Schülern als motivierter und stets schülernaher Lehrer in Erinnerung bleiben. Nicht nur im Unterricht sondern auch außerhalb des Unterrichts war er stets interessiert und mit viel Engagement dabei, baute das mediale Netz des Schillers aus und um und auf (je nachdem, was gerade Not tat) und konnte sich immer auch für außergewöhnliche mathematische und physikalische Aspekte interessieren. Als langjähriger Klassen- und Jahrgangsstufenleiter erinnerten sich nicht nur aktuelle, sondern auch vergangene Schülergenerationen an ihn. Wir wünschen ihm alles Gute für den neuen Lebensabschnitt und werden ihn vermissen!

Mit dem Gong zur Pause ertönte für alle Schülerinnen und Schüler auch das Signal für das Ende dieses Schuljahres. In der vierten Stunde bekamen alle ihre Zeugnisse und gingen voller Freude für über 6 Wochen in die wohlverdienten Sommerferien. Bis bald!

Austausch mit Périgeux - Schiller in Frankreich 03.07.2014

Am 26.06.2014 gegen 21.15 Uhr starteten 25 Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 9 in Begleitung von Frau Allecke und Herrn Schade mit ihrem Bus in Richtung Périgueux, in den Südwesten von Frankreich. Dort warteten ihre Austauschpartner, die sie zuletzt im April in Münster besucht hatten. Um 12.30 Uhr des nächsten Tages war es dann soweit. Nach 15 teilweise schlaflosen Stunden kam man am Collège Anne Frank in Périgueux an. Da ein großer Teil der französischen Schüler ihre Abschlussprüfung am Freitag absolvierte, war eine frühere Anreise nicht möglich, sodass es also sogleich ins Wochenende mit dem jeweiligen Partner ging. Am Wochenende führte es einige nach Poitiers, Brantôme (das Venedig der Dordogne) oder mit dem Fahrrad rund um Périgueux. Andere zog es in die Stadt, wo bei bestem Wetter viele Attraktionen geboten wurden. So wurde Kanu gefahren oder "saut à l'élastique" (neudeutsch: Bungeejumping) angeschaut (!). 

Wem das Wochenende zu lang wurde, der konnte sich mit dem Ausflug am Montag trösten. Dieser führte die deutschen und französischen Schüler an die französische Atlantikküste, vorbei an den Weingütern von Bordeaux nach Arcachon. Dort erhebt sich zwischen den Wäldern an der Küste die höchste Düne Europas, die von den meisten barfuß bestiegen wurde. Der Ausblick über das sogenannte Arcachonbecken entschädigte für alle Mühen. Viele stiegen auf der anderen Seite der Düne hinab, um die Füße in den Atlantik zu halten.

Daraufhin blieb noch Zeit, um in kleinen Gruppen den Hafen von Arcachon zu erkunden.

Der Dienstag diente dem Erkunden der Stadt Périgueux und ihres galloromanischen Ursprungs. Wer meinte, ein kleines Eis könnte die Besichtigung aufheitern, mochte wohl recht haben, war aber auch 6 Euro ärmer, wenn er sich 3 Kugeln genehmigte.

Am folgenden Tag waren die deutschen und französischen Schüler erneut auf den Spuren der Vergangenheit. In Lascaux erkundeten sie die originalgetreue Nachbildung der 200 Meter weiter befindlichen Steinzeithöhle, die vor 17 000 Jahren künstlerisch außergewöhnlich talentierten Cro-Magnon-Menschen Platz für ihre Malereien bot.

Der letzte Tag machte die deutschen Schüler mit einem Orientierungslauf vertraut, den die französischen Schüler aus dem Sportunterricht kennen. Mithilfe einer Karte versuchten somit je ein französischer Schüler mit seinem Austauschpartner so viele eingezeichnete Punkte wie möglich ausfindig zu machen und zu skizzieren. Eine deutsche Schülerelf spielte im Anschluss noch gegen einige französische Schüler Fußball. Die Generalprobe für das WM-Spiel am Folgetag war erfolgreich.

Um 21 Uhr war dann der Abschied nicht mehr abzuwenden und tränenreich verabschiedeten sich die deutsch-französischen Freunde voneinander. Pünktlich zum Mittagessen kam der Bus am Freitag in Münster an und alle waren glücklich, eine sehr schöne Woche in Frankreich erlebt zu haben. Am Abend traf dann Deutschland bei der WM erneut auf Frankreich, was den krönenden Abschluss einer erfolgreichen Woche bilden sollte.

(Maik Schade)

Schiller auf dem Global Media Forum in Bonn 02.07.2014

Vom 30. Juni bis 2. Juli nahmen Schüler und Schülerinnen der UNESCO-AG des Schillergymnasiums wie auch in den letzten Jahren auf Einladung der Deutschen Welle am Global Media Forum in Bonn teil.

http://www.dw.de/global-media-forum/home/s-30956

http://www.dw.de/participation-through-self-education-a-fishbowl-session-on-how-digital-literacy-enables-young-people-to-become-change-makers/a-17516780

Unter dem Thema "From Information  to Participation  Challenges for the Media" beschäftigten sich Journalisten und Medienaktivisten aus aller Welt mit dem rasanten Wandel, der sich  durch die wachsende digitale Infrastruktur und durch die Möglichkeiten der Social Media ergibt.
Im Workshop: "Participation through self-education: A fishbowl session on how digital literacy enables young people to become change-makers" unterstützten die UNESCO - Schüler  die ehemalige Schilleranerin Carina Schmid, die in einer Talkrunde mit internationalen Partnern die Bedeutung  der Neuen Medien für das Engagement junger Medien- Aktivisten für die Welt von Morgen thematisierte.


Am Dienstagabend lud die Deutsche Welle alle Aktiven zu einer Schiffsfahrt auf dem Rhein ein. 

In der ersten Ferienwochen vom 4. - 12. Juli findet wieder das inzwischen traditionelle Digital Participation Camp im Schillergymnasium statt, zu dem junge Online - Aktivisten aus der ganzen Welt zusammenkommen um gemeinsam innovative Projekte zu entwickeln.

https://www.facebook.com/DigitalParticipation

(Christoph Lammen)

"Schiller tickt anders": Abiturentlassung 2014 27.06.2014

Die Abiturientia 2014 (hier Bild in Panoramgröße)

Abitur 2014: „Schiller tickt anders: Zum Glück nicht alle auf 1.0 Kurs“. Ein Abiturmotto, das vielleicht auf den ersten Blick nicht so eingängig erscheint, aber bei näherer Betrachtung - und dieser wurde es im Rahmen der feierlichen Entlassfeier der Abiturientia 2014 von allen Rednern unterzogen - passend für diesen Jahrgang. 

Schulleiter Ulrich Gottschalk betonte in seiner Abiturrede, das er diesem Motto entnommen habe, dass "neben Lernen und Schule  es auch noch anderes [gebe]. Eine Einstellung die wir sicher alle im Grundsatz teilen. Der verbissen leistungsfixierte Mensch kann nicht das Bildungsziel am Schillergymnasium sein. Sagte doch Schiller „Der Mensch ist nur da wirklich Mensch, wo er spielt.“

Die für ihn treffendste Stelle sei eben das anders Ticken. "Es wird deutlich, dass Sie Ihren eigenen Weg gehen wollen, dass Sie andere Werte setzen wollen als die gängigen. Der ältere Cato formulierte das so: „Die siegreiche Sache gefiel den Göttern, die andere dem Cato.“ Das zeugt von eigenem Willen, allerdings noch nicht von eigenständigem Denken. Erst wenn der andere Weg als der gängige auch begründet werden kann und nicht aus bloßer Opposition eingeschlagen wird, entsteht individuelles Handeln. Viele von Ihnen haben die Chancen, die Ihnen die Schule zu einer individuellen Schwerpunktsetzung eröffnet hat, genutzt, um sich auszuprobieren oder einen eigenen Weg zu finden", betonte er nachdrücklich, nicht ohne auf die vielen engagierten Schülerinnen und Schüler hinzuweisen, die mit dem heutigen Tag das Schillergymnasium verlassen. Auch einen Blick auf die Noten vergaß Gottschalk nicht: "Dass die Note 1.0 nur einmal vergeben wurde, passt zum Abimotto. Dass in 27% der Zeugnisse eine 1 vor dem Komma steht, passt zu den Ergebnissen der letzten Jahrgänge am Schiller – und normalerweise erfolgt nun der Applaus des Auditoriums. Aber wir sollten diesmal noch ein wenig warten. Mit einem gesamten Abischnitt von 2.35 gelingt dieser Jahrgangsstufe nicht nur im Landesvergleich, hier liegt der Schnitt zwischen 2.5 und 2.6, sondern auch im Vergleich mit den letzten Schillerjahrgängen ein hervorragendes Ergebnis: Das ist wirklich einen besonderen Applaus wert!"

Voller Stolz auf ihre Jahrgangsstufe blickten auch die Jahrgangsstufenleiter Ulrike Stüwe und Hermann Kemper. Während erstere ihre erste Abiturrede hielt, war es für letzteren die letzte Amtshandlung in Sachen Abitur. Stüwe und Kemper dankten in ihrer Rede all denen, die die Abiturientia über die Jahre begleitet haben, angefangen von den Grundschullehrerinnen, über alle Klassenlehrer am Schiller, die stets geduldigen Sekretärinnen und allen voran den Eltern, die ihre Kinder in den vergangenen Jahren mit "Nerven wie Drahtseilen, Ausdauer wie ein Marathonläufer und Humor wie ein Stand Up Comedian.[begleiteten], euch immer wieder auffingen, für euch Berge versetzten, immer voll hinter euch standen und egal was auch passierte, immer einen Witz auf Lager hatten, wenn die Situation mal ausweglos schien." Voller Wärme und mit den besten Wünschen - gespickt von diversen Anekdoten - entließen beide Kollegen mit einem lachenden und weinenden Auge ihre Stufe ins Leben: "Wir wünschen Euch auch, dass es Euch gelingt, immer die richtigen Entscheidungen zu treffen und Eure gesteckten Ziele zu erreichen, und dazu wünschen wir Euch Ausdauer, Beharrlichkeit und viel Erfolg."

Elternvertreter Thomas Dirksen gratulierte den Schülerinnen und Schülern zu ihrem Abitur und dankte auch aus Elternsicht dem Kollegium und der Schulleitung für die jahrelange Begleitung. Er stellte auch die Herausforderungen von G8 für die Schüler heraus und lobte trotz aller Arbeit das vielfältige Engagement vieler Schülerinnen und Schüler außerhalb der Schule. Er zeigte aus Elternsicht aber auch Verständnis, dass die Abiturienten nun erstmal nach ihrem Weg suchen müssten, dabei auch mal einen einen Umweg in Kauf nehmen müssten.



Gespickt mit etlichen Erinnerungen ließ die Stufensprecherin Helena Mara Wiek die Schulzeit dieser Abiturientia an den Zuhörern vorbeiziehen. Nicht nur die Annekdoten über Begegnungen zwischen Schülern und Lehrern, auch viele aufregende und spannende Erlebnisse von Klassenfahrten und "Jahrgangsrivalitäten" vermittelten den Charakter dieser Stufe, die letztendlich zu einem großen Ganzen zusammenwuchs. Unabhängig davon, wohin der Weg die einzelnen Schülerinnen und Schüler führen wird, ihr Motto für diese Abiturientia, verbunden mit einem Appell an die Freiheit war: "Der Sommer gehört uns und ist zum Feiern gedacht."

Musikalisch wurde die Entlassfeier von Simon Christophersen mti einem Stück von Felix Mendelssohn-Bartholdy am Flügel ebenso begleitet wie von einer Gesangseinlage von Catrin Kruse, die von Max Steinau und Musiklehrer Christian Meyer begleitet wurde. 

Mit der Übergabe der Abiturzeugnisse endete die Schulzeit für die Abiturientia 2014, die bei "Ein Hoch auf uns" mit dem Feiern begann.