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1. Ausbildungsbörse der IHK am Schillergymnasium 08.06.2015

14 IHK-Ausbildungsbotschafter unterstützten die erste Ausbildungsbörse des Schillergymnasiums in Münster.

Dass Berufs- und Hochschulausbildung gleichwertig sind, spiegelt sich in der Berufsorientierungsarbeit der meisten Gymnasien noch nicht wider. Während angehende Abiturienten jede Menge Informationen über Studiengänge aller Art erhalten, bleibt das große Spektrum betrieblicher Ausbildungsberufe weitgehend ausgeblendet. Nicht so am Schillergymnasium in Münster: Die Schule veranstaltete heute (8. Juni) ihre erste Ausbildungsbörse. Als „Vorbild, dem hoffentlich viele Gymnasien folgen“, lobte deshalb die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen das Schillergymnasium für „eine moderne Berufsorientierung, die sich an den vielfältigen Interessen der Schüler orientiert“.

Die IHK Nord Westfalen unterstützte die Ausbildungsbörse, die jetzt regelmäßig und gleichrangig neben der Studienbörse stattfinden soll, durch den Einsatz von 14 IHK-Ausbildungsbotschaftern. Diese Auszubildenden, darunter dreizehn mit Abitur, präsentierten ihre verschiedenen Berufe, die sie derzeit in ihrem jeweiligen Unternehmen in Münster lernen.

Die Initiative, eine Ausbildungsbörse zu veranstalten, ging übrigens von einem Schüler des Gymnasiums aus. Er hatte mit Nachdruck gefragt, warum die Schule „immer nur über Studiengänge informiert“, erinnert sich Daniel Pater, Studien- und Berufswahlkoordinator am Schillergymnasium. Pater ist überzeugt vom Nutzen der IHK-Ausbildungsbotschafter, der bei den Schülern die Aufmerksamkeit für die Berufswahl steigere. „Das ist eine sehr produktive Atmosphäre, wenn die Schüler mit fast gleichaltrigen Auszubildenden über die Berufe sprechen“, weiß der Lehrer. Die Hemmschwellen, Fragen zu stellen, die die Schüler wirklich interessieren, seien niedrig, „auch die nach Gehalt und Freizeit“.

IHK-Projektleiterin Silke Deutschmann freut sich, dass das Schillergymnasium seine Schüler von nun an systematisch auch über Ausbildungsberufe informiert. „Schließlich absolviert rund ein Viertel der Abiturienten auch eine betriebliche Ausbildung“, betonte Deutschmann. Schon angesichts der hohen Zahl von Studienabbrechern sei es „offenkundig wichtig, auch Gymnasiasten Informationen über die andere Hälfte der Berufswelt nicht vorzuenthalten“ und klarzumachen: „Erstens: Wer Abitur hat, muss nicht studieren. Und zweitens: Man muss nicht studieren, um Karriere zu machen“, so Deutschmann. Zumal nach Jahren, in denen jungen Menschen der Eindruck vermittelt worden sei, „dass jeder, der irgendwie kann, studieren sollte“, ein Wandel eingesetzt habe. Für die IHK-Projektleiterin ist das Umdenken kein Wunder: In Zukunft werde die Nachfrage nach Absolventen der betrieblichen Aus- und Weiterbildung weitaus höher sein als nach Akademikern.

Bei der Bundesregierung genießt die Stärkung der dualen Berufsausbildung angesichts steigender Studierendenzahlen und unbesetzter Ausbildungsplätze jedenfalls hohe politische Priorität. „Wir müssen die gesellschaftliche Wertschätzung der dualen Ausbildung wieder erhöhen. Die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung muss in den Köpfen ankommen", zitierte Deutschmann Bundesbildungsministerin Johanna Wanka. Selbst der Wissenschaftsrat, der sich eher als Anwalt der Hochschulen versteht, mahne deshalb nachdrücklich, „Jugendliche gezielt zur Wahl eines Ausbildungsweges anzuleiten, der ihren Fähigkeiten und Interessen optimal entspricht“, so die IHK-Projektleiterin. Vermieden werden müsse, dass sich die Berufs- beziehungsweise Studienwahl „auf Vorurteile oder vordergründige Image- und Prestigegründe stützt“.

Mit diesen Vorurteilen „ein bisschen aufgeräumt“ haben die 15 IHK-Ausbildungsbotschafter, die den rund 90 Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 11 des Schillergymnasiums mit ihrem Beruf auch gleich ihren Ausbildungsbetrieb vorgestellt haben.

Berufe, die von den IHK-Ausbildungsbotschaftern vorgestellt wurden, und beteiligte Unternehmen, bei denen die Botschafter ihre Ausbildung absolvieren:

Automobilkaufmann (Beresa), Bankkauffrau/Master of Finance (WL Bank), Bürokauffrau (WWU, Creditreform), Bürokauffrau/gepr. Wirtschaftsfachwirtin (Creditreform), Industriekauffrau/Betriebswirt (BASF), Verfahrensmechaniker Kunststoff/Kautschuk/Wirtschaftsingenieur (Armacell), Fachinformatiker Systemintegration + Anwendungsentwicklung (Brillux), Wirtschaftsinformatiker + Fachinformatiker Anwendungsentwicklung (Guidecom GmbH), Informatikkaufmann (Creditreform) und Chemikant (BASF)

Informierten am Schillergymnasium über Ausbildungsberufe: Studien- und Berufswahlkoordiniator Daniel Pater (r.) und Silke Deutschmann (IHK Nord Westfalen, 3.v.r.) mit Patrick Böckenholt, Louisa Wolters, Simon Hilker (v.l.).

(Pressemitteilung der IHK Nord Westfalen)

Klasse 6c im Hochseilgarten 01.06.2015

Hoch hinaus ging es für die Klasse 6c im Hochseilgarten Dülmen am 01.06.2015.

Schon während der Zugfahrt freuten sich alle auf den Wandertag, doch wirklich ernst wurde es dann erst bei unserer Ankunft im Hochseilgarten. Voller Respekt blickten wir auf die Kletterparcours und wollten alle sofort losklettern. Doch gleich in luftige Höhen ging es dann doch nicht. Zunächst kletterten wir im Niedrigseilgarten. Das sah einfacher aus, als er dann wirklich war. Nachdem wir diese Aufgabe gemeistert hatten, konnte es dann richtig losgehen. Vorher bekamen wir Klettergurte und Helme und eine gründliche Einweisung durch die Trainer. 

Zunächst sollten wir einen 10 m hohen Masten hochklettern. Drei gewissenhafte Sicherer, die eine Hand nach der anderen an die sichernden Seile setzten, sollten von unten aus dem mutigen Kletterer zu Hilfe kommen. Fast alle trauten sich, den Masten hochzuklettern, während die anderen von unten skeptisch nach oben schauten und sich fragten, wie das möglich sei und ob sie sich das auch trauen würden. Denn wenn man selbst an der Reihe war, überkamen einen dann doch Zweifel: Was passiert, wenn das Seil nicht hält oder die Sicherer einmal unaufmerksam sind?

Schließlich stellten wir uns einer weiteren Herausforderung: Zwei Kinder sollten in zehn Meter Höhe, unten von sechs Personen gesichert, über drei Balken laufen, die von der restlichen Klasse mit Hilfe von Seilen im Gleichgewicht gehalten wurden. Von unten sah das ziemlich wackelig aus. Das Beste war, dass sich die ganze Klasse daran beteiligen musste, da es ansonsten nicht funktioniert hätte.

Zum Glück sind am Ende entgegen der Befürchtungen von Herrn Dzaebel und Frau Hoymann alle wieder heil am Boden angekommen.

Der Ausflug in den Hochseilgarten Dülmen war ein voller Erfolg.

(Stella Vierboom, Klasse 6c)

Post aus Port Macquarie 31.05.2015

Unsere diesjährige Austausch-Gruppe hat während ihres Aufenthalts in Australien die Chance genutzt und im wunderbaren Koala Hospital in Port Macquarie eine kleine Koala-Dame namens Ocean Summer adoptiert. Damit leisteten die Schülerinnen und Schüler einen kleinen Beitrag zur Ermöglichung der großartigen Arbeit des Krankenhauses, das sich seit der Gründung im Jahr 1973 weitestgehend aus Spendengeldern finanziert. Wer mehr erfahren möchte, kann sich unter http://www.koalahospital.org.au/ informieren und natürlich auch unsere Teilnehmer ansprechen.

(Stefan Gutsche)

Rotary Berufsdienste Awards 29.05.2015

Zum ersten Mal wurden in diesem Jahr die Rotary Berufsdienste Awards auch am Schillergymnasium vergeben. Vier Schülerinnen und Schüler aus der Q1 präsentierten der Jahrgangsstufe EF ihre besonders gelungenen Facharbeiten. Die Nase vorn hatte aus Sicht der Jury Hanna Maria Jansen mit ihrer Arbeit im Fach Kunst; sie gewinnt 100€ und ein professionelles Bewerbungstraining.

(Tim Stapelbroek)

Schiller in Australia 2015 01.05.2015

Schillergymnasium exchange group, Kangaroo Point, Brisbane

In den vergangenen Wochen war es wieder so weit. Eine Gruppe von Schillerschülern machte sich auf, an das andere Ende der Welt. Gemeinsam mit Frau Vogelsang und Herrn Gutsche begann unsere Reise am 09.03. am Düsseldorfer Flughafen in Richtung Brisbane. Nach über 30 Stunden Reise erwartete uns die Ferny Grove State High School in Brisbane schon ganz gespannt. Dort stand neben zahlreichen Exkursionen der Schüleraustausch im Vordergrund. Vom ersten Tag an waren wir herzlich willkommen und wurden in das Schulleben gut integriert. Bereits nach wenigen Schultagen wurden die zahlreichen Unterschiede zwischen der Ferny Grove und dem Schillergymnasium deutlich. Dies begann bei der zu tragenden Schuluniform und endete bei Schulfächern wie Agriculture und Cooking. Da die Schule immer erst um zehn nach neun startete, mussten wir dementsprechend jeden Tag bis nachmittags in der Schule bleiben. Die Schulstunden an der Ferny Grove dauerten 70 Minuten, nicht etwa 45, wie wir es vom Schillergymnasium kennen. Die drei Wochen in unseren Gastfamilien vergingen wie im Flug, auch weil sie uns so viel wie in der kurzen Zeit möglich von Brisbane und Umgebung gezeigt haben. Mit den Gastfamilien hatten wir alle Riesenglück und sind ihnen für ihre Gastfreundschaft sehr dankbar.

Nach drei aufregenden Wochen in Brisbane setzte sich unsere Reise in der Hafenstadt Port Macquarie fort. Dort verbrachten wir die Zeit in einem kleinen Youth Hostel. Durch Aktivitäten wie Sunrise Surfing oder Barbecue am Strand wurde auch dieser Ort zu einem einmaligen Erlebnis.

Unsere letzten zwei Tage verbrachten wir in Sydney, wo wir die Oper besichtigten und die Stadt näher kennen lernten.

Alles in allem war der Austausch eine Erfahrung fürs Leben, die wir alle nicht so schnell vergessen werden.

(Cora Howe und Lukas Hagenhoff, EF)

Exchange partners, Ferny Grove State High School

 

Wer wissen möchte, was die Schülerinnen und Schüler in ihren vier Wochen in Australien erlebt haben, der lese bitte hier weiter: http://schilltralia.tumblr.com