Aktuelles

 

Schiller Down Under 08.03.2015

Die 25 Teilnehmer des diesjährigen Australien-Austauschprogramms in Kooperation mit der Ferny Grove State High School in Queensland bereiten sich auf ihren Abflug am Montagabend vor. Während des vierwöchigen Aufenthalts werden die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und EF von Frau Vogelsang und Herrn Gutsche begleitet.

Spannende Eindrücke ihrer Reise zum fernen Kontinent und Einblicke in das Leben vor Ort werden ab dem 10. März in Form eines Blogs auf schilltralia.tumblr.com zu finden sein.

(Stefan Gutsche)

Museumsbesuch in Duisburg 05.03.2015

Am 05.03.2015 hatten die Kunstkurse der Q2 noch einmal die Gelegenheit, auf ihren letzten Metern zum Abitur mit ihrem Lehrer Herrn Gutsche und der Praktikantin Frau Ganzauge zwei Museen in Duisburg zu besuchen. In der Küppersmühle konnten sie Bilder von Candida Höfer bestaunen, wie auch Darstellungen, in denen Künstler wie Anselm Kiefer malerisch die Teilung der Seemächte zwischen Portugal und Spanien widerspiegelten, anders aber auch moderne Kunst von A.R Penck, die den Verlauf des menschlichen Lebens zeigte oder sich auch mit der Erinnerung des Menschen an seine Existenz befassten, welche die Schüler im Unterricht explizit an Christian Boltanski erarbeiten konnten; so sahen sie auch im Lehmbruck Museum ein Werk von ihm. Doch dort war auch die Plastik „Femme au chariot“ von dem berühmten Künstler Alberto Giacometti zu finden, bei der sie die Gelegenheit hatten, sich kritisch mit der Inszenierung auseinander zu setzen.

(Linda Haverkamp, Q2)

Spotlight - Theater gegen Mobbing, Projekttag der 7. Klassen 02.03.2015

Wo hört Ärgern auf und fängt systematisches Fertigmachen an? Wo sind lockere Sprüche über andere - über deren Aussehen, Verhalten, Eigenarten - nur so zum Spaß und wo fängt gezieltes Ausgrenzen an?

Auch an Schulen ist Mobbing weit verbreitet. Mindestens jedes siebte Kind wird im Laufe seiner Schulzeit Opfer von Mobbing, ebenso viele Schüler üben selbst aktives Mobbing aus. Die Auswirkungen für die Gemobbten sind verheerend: Sie reichen von Angstzuständen und psychosomatischen Erkrankungen über einen starken Leistungsabfall und Gefährdung der Versetzung bis hin zum Schulwechsel oder gar Schulabbruch. Eltern und Lehrer stehen diesen Phänomenen oft ratlos gegenüber, zumal sie vielfach erst sehr spät davon mitbekommen. Aus diesem dringlichen Anlass haben die Pädagogen des asb (arbeitskreis soziale bildung beratung e.v.) ein Theaterstück entwickelt, das zur Weiterarbeit in den Klassen einlädt.

Das theaterpädagogische Team des asb war am 02.03.2015 zu Gast am Schillergymnasium, um das Thema Mobbing mit den 7. Klassen aufzuarbeiten. Im Rahmen des Spotlight-Projekttages setzten sich die Schülerinnen und Schüler unter Einbeziehung theaterpädagogischer Arbeitsformen mit unterschiedlichen Facetten von Mobbing auseinander und entwickelten eigenständig Handlungsmöglichkeiten. Nach einer gemeinsamen Einführung durch ein von den Kursleitern aufgeführtes Theaterstück, wurde später im Klassenverband gearbeitet, um auch gezielt die konkrete Klassensituation beleuchten zu können. Auch die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer wurden in die Prozesse eingebunden, so dass die Ergebnisse des Tages nach dem Projekttag aufgegriffen und fortgeführt werden können.

(Frederike Mersch)

Erste-Hilfe-Kurs für Sextaner 06.02.2015

„Erste Hilfe heißt Betreuung“

Trotz des schönen Wetters waren 30 Fünftklässler mit Begeisterung am Freitagnachmittag bereit,sich mit den Grundlagen der Ersten Hilfe vertraut zu machen. Auf Anregung einer Mutter kam ein Team vom Roten Kreuz ins Schillergymnasium und vermittelte den SchülerInnen, dass erste Hilfe bereits mit der Betreuung von Verletzten beginnt. „Ihr alle habt schon erste Hilfe geleistet, wenn ihr jemanden getröstet habt oder  wenn ihr jemandem ein Pflaster auf eine Wunde geklebt habt.“ Mit diesen Worten nahm Vicenzo Pirone den Teilnehmenden die Scheu vor Erste-Hilfe-Situationen, die sicher auch viele Erwachsene kennen.

Die drei A – Ansprechen, Anschauen, Anfassen – entscheiden darüber, wie man weiter vorgehensollte. Atmet die Person noch, reicht die stabile Seitenlage und eine Decke bis zum Eintreffen des Rettungswagens. Offene Wunden sollen natürlich versorgt werden und so übten die Schüler mit großem Ernst das Anlegen von Verbänden. Die Wiederbelebung bei Atemstillstand wurde an einer Puppe geübt und es zeigte sich, dass eine Reihe von Kindern beim Weltrekord der Wiederbelebungsübung auf dem Schlossplatz dabei gewesen sind und den Dreischritt „Prüfen, Rufen, Drücken“ noch gut beherrschten.

Vincenzo Pirone, Honorarlehrkraft beim Roten Kreuz, freute sich über das Engagement der Schüler und hofft auf diese Weise, ihnen die Unsicherheit und Angst vor Unfallsituationen nehmen zu können und dem Zeitgeist des Wegschauens entgegenwirken zu können. Unterstützt wurde er dabei durch die FSJler Cassandra Hoffmann und Frolian Bruun sowie zwei Neuntklässlerinnen des Schillergymnasiums, die zurzeit ihr Praktikum beim Roten Kreuz absolvieren. So konnten die Kinder mit viel Eigenaktivität eine Menge praktischer Erfahrungen sammeln. Und vielleicht wird ja der ein oder andere der jungen Ersthelfer demnächst auch das Schulsanitäts-Team am Schiller verstärken!

(Elke Haverland)

Schillerschüler nehmen an Internetteamwettbewerb zur Deutsch-Französischen Freundschaft teil 22.01.2015

Anlässlich des Jahrestages des Elysée-Vertrags (22.1.1963) und der damit verbundenen Deutsch-Französischen Freundschaft, nahm in diesem Jahr wieder eine Schülergruppe des Schillergymnasiums am Internetteamwettbewerb teil. Innerhalb von drei Unterrichtsstunden wollte die Gruppe ihr Pensum an Aufgaben bewältigen, die nur durch muntere Recherchearbeit im Internet zu lösen waren. Die  Aufgaben führten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c auf französischsprachige Homepages, wo französische Musik, Filmtrailer und Texte zu durchforsten waren. Die Schülerinnen  und Schüler entschlüsselten zudem französische Kurznachrichten (BJR KOI 2 9?) und schrieben auch selber kleine Texte.

Nach exakt 3 Unterrichtsstunden hatten die 10 Schilleraner alle Aufgaben erledigt und hoffen nun natürlich auf die oberen Ränge bei der Preisverleihung. Und wenn’s nicht gereicht hat: Nächstes Jahr ist die nächste Chance!

(Maik Schade)